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07.03.2019, 17:46

Strauchelnde Krefelder empfangen den Karlsruher SC

Meier: "Nachher war mein Name nicht zu sehen"

2019 und KFC Uerdingen? Das passt noch nicht wirklich. Im neuen Jahr sind die Krefelder bislang immer noch sieglos und müssen den zur Weihnachtspause durchaus noch in Reichweite liegenden Durchmarsch in Liga zwei wohl begraben. Am Freitagabend (19 Uhr, LIVE! bei kicker.de) empfangen die Uerdinger den Karlsruher SC, der mit dem Rückenwind eines Sieges gegen Tabellenführer Osnabrück nach Duisburg reist.

Norbert Meier
Will sich vor Karlsruhe nicht verstecken: Uerdingens Trainer Norbert Meier.
© imagoZoomansicht

"Karlsruhe ist unter den Top zwei, hat jetzt ein wichtiges Spiel gewonnen", kommt KFC-Trainer Norbert Meier direkt zum Punkt. Obwohl die Badener mit dem Sieg gegen den VfL Osnabrück eine gehörige Portion Selbstvertrauen gesammelt haben, "gehen wir nicht in das Spiel und wollen uns komplett verstecken", so der 60-Jährige. "Das haben wir nicht nötig." Schließlich sei "kein Spiel im Vorfeld entscheiden - die 3. Liga ist eine Liga des Willens." Aufpassen muss der KFC vor allem auf die Karlsruher Standardsituationen: "Das müssen wir versuchen, zu unterbinden. Aber", so weiß Meier um eine gewisse Anfälligkeit der Gäste, "auch Osnabrück hat ein Tor nach einem Standard gemacht."

Lazarett gefüllt

Gegen "laufstarke" Karlsruher, die "diszipliniert ihren Stiefel herunterspielen", muss der Trainer auf einen seiner wichtigsten Leute verzichten: Stefan Aigner. Der Spielführer "hat sich am Dienstag im Training am Knie verletzt und wird mindestens für die nächsten beiden Spiele ausfallen". Zudem müssen Dennis Daube, Ali Ibrahimaj und Adriano Grimaldi, der immerhin wieder auf dem Trainingsplatz steht, passen.

Meiers Ausflug in sein Profi-Dasein

Nach dem desolaten 0:4 gegen den Halleschen FC hat der Trainer unter der Woche viele Gespräche geführt. Diese Unterredungen mit den Spielern seien vor allem "positiver Natur" gewesen. Weniger gut sei es, auf den Akteuren herumzuhacken und sie direkt in "das psychische Koma" zu treiben, weiß Meier aus eigener Erfahrung zu berichten: "Ich habe mit Bremen in Frankfurt gespielt und war der Schütze des 0:1", erzählt der ehemalige Profi. "Doch nachher war mein Name nicht mehr auf der Anzeigetafel zu sehen, weil wir 9:2 verloren haben. Und dann gab es mal richtig einen auf den Arsch." Behutsamer geht Meier nun bei seinen Schützlingen vor. Der Fokus liege darauf, Fehler aufzeigen, Kritik äußern und aufbauen - schlicht: Positive Kommunikation.

Meier installiert neuen Mannschaftsrat

Der gebürtige Reinbeker wartete anschließend noch mit der Meldung auf, dass das nach den Suspendierungen von Christopher Schorch und Tanju Öztürk entstandene Vakuum im Mannschaftsrat gefüllt worden sei. Der auf Kapitän Aigner und Vize-Kapitän Mario Erb reduzierte Rat wurde um René Vollath, der gleichzeitig auch Kassenwart ist, Maximilian Beister, Dominic Maroh und Manuel Konrad erweitert.

kög/jd

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