Vorkommnisse am 14. Spieltag haben Folgen

Rostock-Heimspiel: DFB verhängt Geldstrafe gegen FCC

3. Liga - 14.02. 17:21

Drittligist Carl Zeiss Jena wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Geldstrafe verurteilt. Anlass ist nach Angaben des Verbands unter anderem das Fehlverhalten von Fans der Thüringer beim Heimspiel gegen Rostock.

Das Spiel zwischen Rostock und Jena musste am 14. Spieltag für einige Minuten unterbrochen werden. © imago

Das Sportgericht sprach eine Strafe von 12.800 Euro aus. Im Spiel zwischen Jena und Rostock am 3. November 2018 sei es "auf der Haupttribüne zu einem Konflikt zwischen Rostocker und Jenaer Zuschauern gekommen, in dessen Verlauf weitere Zuschauer aus dem Jenaer und Rostocker Zuschauerbereich die Sicherheitszäune zum Innenraum überstiegen" haben. Im daraus entstandenen Handgemenge sei außerdem Pyrotechnik gezündet worden. Die Partie musste für sechs Minuten unterbrochen werden. Der DFB lastet dem FCC einen "nicht ausreichenden Ordnungsdienst" sowie "unsportliches Verhalten seiner Anhänger" an.

Zudem sei Schiedsrichter Martin Petersen (Stuttgart) nach dem Spiel "von der Haupttribüne aus mit einem Gegenstand beworfen und mit Bier überschüttet" worden, wie es auf der Verbandswebsite weiter heißt.

Die Partie am 14. Spieltag war mit einem 1:1 zu Ende gegangen. Rostock hatte bis in die Nachspielzeit mit 1:0 durch ein Tor von Jonas Hildebrandt (55.) geführt. Kurz vor dem Abpfiff gelang Vincent-Louis Stenzel, der inzwischen beim Bonner SC spielt, der Ausgleich (90.+3) .

pau

weitere News und Hintergründe