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12.02.2019, 16:13

Großaspachs Keeper erweist sich als Elfmeter-Killer

Broll: "Meine Bilanz? Ich denke, ich habe alle gehalten"

Es war die Sensation des 23. Spieltages in der 3. Liga: Beim VfL Osnabrück gewann die zuvor sieben Partien sieglose SG Sonnenhof Großaspach mit 2:0 und hat damit vorerst den Sprung aus der Abstiegszone gemeistert. Mann des Spiels war SGS-Schlussmann Kevin Broll, der nicht nur aufgrund seines gehaltenen Elfmeters einer der Garanten für diesen wichtigen Erfolg an der Bremer Brücke war.

Kevin Broll
Verdiente sich gegen Osnabrück die kicker-Note 1: Großaspachs Torhüter Kevin Broll.
© imagoZoomansicht

"Der Sieg tut uns immens gut", verriet Broll im Anschluss an die Partie am Mikrofon von "Telekom Sport". "Dass unser Selbstvertrauen in den letzten Spielen nicht so hoch war wie das von Osnabrück, ist völlig logisch", so der Keeper. Und tatsächlich: Eindeutiger hätten die Voraussetzungen für diese Partie eigentlich nicht sein können. Auf der einen Seite der seit 15 Ligaspielen ungeschlagene Tabellenführer, der mit 16 Gegentreffern aus 22 Partien die beste Abwehr der Liga stellte, auf der anderen Seite die SG Sonnenhof Großaspach. 21 Punkte, Tabellenplatz 18, mit lediglich 16 selbst erzielten Toren die harmloseste Offensive.

Elfmeterspezialist Broll

Von vornherein abschenken wollte der Underdog jedoch nicht - vielmehr wollte die SGS, wie es Broll erklärte, "den Bock umstoßen". Und dies hatte sie nach 90 spannenden Minuten dank "einer sensationellen Mannschaftsleistung dann auch erreicht". Großen Anteil daran hatte auch der Schlussmann, der in der 26. Minute einen Strafstoß von Marcos Alvares entschärfte.

Die Handspieldebatte gibt es ja auch nicht nur in der 3. Liga.Kevin Broll

Es war nicht das erste Duell vom Punkt, das der in dieser Kategorie ohne Zweifel als Killer einzuordnende Broll für sich entscheiden konnte. "Meine Bilanz? Ich denke, ich habe alle gehalten", so der 23-Jährige. Seine Klasse bewies er allerdings nicht nur beim dritten gehaltenen Elfmeter in dieser Saison, er glänzte auch bei diversen Großchancen und verdiente sich die Bestnote auch durch beeindruckende Körpersprache. Seine Gesamtbilanz? Von zwölf Elfmetern hat Broll in seinen drei Jahren in Großaspach sage und schreibe acht Versuche entschärft.

Schiedsrichter-Glück für Großaspach

Dass er im Elfmeter-Duell nicht noch häufiger gefordert wurde, lag daran, dass Schiedsrichter Florian Badstübner (Windsbach) in drei strittigen Situationen (51. Jamil Dem, 57. Kai Gehring, 61. Korbinian Burger) nicht auf den Punkt zeigte. "Ich habe es immer nur klatschen gehört im Sechzehner", konnte Broll in der Nachbetrachtung über die Szenen lachen. "Meine Blicke gingen immer nur in Richtung blauer Mann (Schiedsrichter Badstübner, Anm. d. Red.)." Seine ehrliche Meinung zu diesen Situationen: "Die kann man geben", so Broll, der den Unparteiischen aber auch in Schutz nahm: "Es ist eine schwierige Entscheidung, aber die Handspieldebatte gibt es ja auch nicht nur in der 3. Liga."

kög

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