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09.12.2018, 20:26

Rote Teufel zum dritten Mal in Folge ohne eigenes Tor

Hildmann-Debüt: Zuversicht und Frust beim FCK

Bei seinem Debüt bekam Kaiserslauterns Trainer Sascha Hildmann zwar keine Tore zu sehen, dafür aber eine muntere Partie. Die Handschrift des 46-Jährigen war trotz kurzer Vorbereitungszeit bereits zu erkennen - dennoch warten auf ihn und seine Mannschaft viel Arbeit.

Sascha Hildmann
Wurde am vergangenen Donnerstag als Nachfolger von Michael Frontzeck vorgestellt: FCK-Trainer Sascha Hildmann.
© imagoZoomansicht

Auf und ab, hoch und runter: Hildmann zeigte an der Seitenlinie in seinem ersten Einsatz für den FCK viel Einsatz, brüllte Anweisungen oder honorierte gelungene Aktionen mit Applaus. Seine Kappe flog aber auch mehrmals durch die Coaching-Zone, der Ärger über verpasste Chancen oder kleinere Unzulänglichkeiten musste irgendwie raus. Anlass gab ihm seine Mannschaft immer wieder, noch stimmte im Spiel der zuletzt strauchelnden Roten Teufel längst nicht alles. Der neue Coach zeigte sich mit den ersten 90 Minuten unter seiner Regie dennoch einverstanden. Ein "gutes Spiel" mit "viel Engagement" hatte er bei der Heim-Elf gesehen. "Wir hatten auch ein, zwei, drei gute Chancen", betonte der ehemalige Zweitligaprofi. Der Ball fand allerdings nicht den Weg ins gegnerische Gehäuse - beim FCK zum dritten Mal in Folge. "Das Glück muss man sich erarbeiten", so Hildmann.

Es bringt nichts, wenn du es im Training auf den Platz bringst, aber im Spiel eine Gurke bist.Florian Pick über seine erneute Startelf-Chance

Erste Elemente seiner Philosophie waren allerdings schon deutlich zu sehen. "Wir wollen schnell nach vorne spielen, überfallartig und den Gegner unter Druck setzen", beschrieb Innenverteidiger Kevin Kraus die neuen Grundsätze auf dem Betzenberg. Entgegen kam das vor allem Linksaußen Florian Pick, der in seinem zweiten Startelf-Einsatz vielversprechende Ansätze zeigte. "Er ist im Eins-gegen-Eins sehr gut", begründete Hildmann seine Entscheidung. Pick machte deutlich, seine Chance nutzen zu wollen und nach guten Trainingsleistungen, die dem vergangene Saison nach Magdeburg ausgeliehenen Offensivmann immer wieder attestiert wurden, auch auf dem Platz Argumente zu sammeln. "Es bringt nichts, wenn du es im Training auf den Platz bringst, aber im Spiel eine Gurke bist", betonte er.

Aufstiegsränge immer weiter entfernt

Pick selbst hätte alleine im ersten Durchgang zweimal für die Lauterer Führung sorgen können, gegen spielstarke und immer wieder selbst gefährlich angreifende Würzburger mangelte es ihm allerdings ebenso wie seinen Mannschaftskameraden an der notwendigen Durchschlagskraft. Am Ende stand so ein torloses Remis, dass dem FCK im Rennen um den angepeilten Wiederaufstieg einen weiteren Dämpfer zufügte. Der Relegationsplatz ist für den Traditionsklub mittlerweile zwölf Punkte, die Abstiegszone dafür nur drei Zähler entfernt. Trainingsarbeit und Redebedarf gibt es damit auch in den kommenden Tagen und Wochen. Die Analyse fiel in den vergangenen Tagen nach Aussage von Christian Kühlwetter, der seinen Vertrag am Freitag bis 2021 verlängert hat, immerhin schonungslos aus. "Wir wissen", so der Offensivmann, "dass es scheiße war, was wir die letzten Wochen gespielt haben."

pau

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Vorname:Sascha
Nachname:Hildmann
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Kaiserslautern

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Vorname:Kevin
Nachname:Kraus
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Kaiserslautern
Geboren am:12.08.1992

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Nachname:Pick
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Kaiserslautern
Geboren am:08.09.1995

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Vorname:Christian
Nachname:Kühlwetter
Nation: Deutschland
Verein:1. FC Kaiserslautern
Geboren am:21.04.1996


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