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10.12.2018, 21:08

3. Liga, 18. Spieltag: Big Points für Meppen - Hildmann-Debüt ohne Sieger

Zwickau schlägt Großaspach - Spitzentrio jubelt

Am Montagabend fuhr Zwickau zum Abschluss des 18. Spieltags einen verdienten 3:0-Sieg gegen Großaspach ein. Am Sonntag kam Unterhaching in Lotte nicht über ein 0:0 hinaus, Cottbus glich in Aalen in letzter Minute aus. Schlusslicht Braunschweig ging am Samstag gegen Halle leer aus. Spitzenreiter Osnabrück punktete nach Rückstand gegen den SVWW.

Zwickau schlägt Großaspach hochverdient


Der FSV Zwickau hat sich am Montagabend viel vorgenommen: Im siebten Anlauf sollte endlich wieder ein Heimsieg gefeiert werden. Gegen Großaspach legte die Schwäne entsprechend schwungvoll los - hatten allerdings Glück, dass ein Armeinsatz von Antonitsch in der 20. Minute nicht mit Elfmeter geahndet wurde. Kurz darauf traf Reinhardt per Kopf zum 1:0 (26.). Antonitsch (66.) und König (80.) machten nach dem Seitenwechsel gegen harmlose und offensivschwache Gäste alles klar.

Cottbus kommt drei Mal zurück - Keine Tore in Lotte

Zwickau bejubelt das 2:0
Der FSV Zwickau bejubelte am Montagabend einen 3:0-Sieg gegen Sonnenhof Großaspach.
© imagoZoomansicht

Der VfR Aalen und Energie Cottbus trennten sich nach einem munteren Hin und Her mit 3:3. Drei Mal gingen die Gastgeber in Führung, doch Cottbus schlug ebenso drei Mal wieder zurück. Steli Mamba traf für die Lausitzer doppelt, ehe Rangelov in der Nachspielzeit einen Punkt für die Gäste sicherte. Cottbus rangiert nach dem Remis einen Punkt vor dem ersten Abstiegsrang. Aalen dagegen liegt auf dem vorletzten Platz und hat drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Nach dem klaren 5:0 gegen Kaiserslautern kam die SpVgg Unterhaching im zweiten Sonntagsspiel bei den Sportfreunden Lotte nicht über ein 0:0 hinaus und verlor damit etwas den Anschluss an die Spitzengruppe. Unterhaching war insbesondere im ersten Durchgang viel zu passiv, die Gastgeber waren die bestimmende Mannschaft, ohne jedoch diese Überlegenheit nutzen zu können. Lotte belegt weiter einen Mittelfeldplatz, hat aber nur drei Punkte Abstand auf die Abstiegszone.

Alvarez per Freistoß: Osnabrücker Serie hält

 Karlsruhes Daniel Gordon gegen Münsters Tobias Warschewski (re.).
Verfolgerduell: Karlsruhes Daniel Gordon gegen Münsters Tobias Warschewski (re.).
© imagoZoomansicht

Tabellenführer Osnabrück drehte gegen Wehen Wiesbaden nach frühem Rückstand das Spiel und hält so den Vorsprung auf die Konkurrenz. Die Partie fing denkbar unglücklich an, denn nach einer Fehlerkette in der Abwehr der Lila-Weißen wurde auch noch Schäffler angeschossen und der Ball lag schon in der ersten Minute im Tor. Die Antwort des VfL? Die erfolgte noch im ersten Durchgang. Heider per Kopf und Alvarez mit einem sehenswerten Freistoß machten aus dem 0:1 ein 2:1. Das hatte auch am Ende nach 90 umkämpften Minuten Bestand. Osnabrück ist nun seit elf Spielen ungeschlagen (7/4/0).

Zwei Elfmeter, zweimal Camoglu, einmal Rot: KSC gewinnt Verfolgerduell

Der Karlsruher SC hat Platz zwei mit einem 5:0 im Verfolgerduell gegen das lange dezimierte Münster untermauert. Durch einen umstrittenen Strafstoß ging der KSC nach einer halben Stunde in Führung. Nach Rot gegen Gäste-Akteur Kittner (36.) erhöhte die Schwartz-Elf wieder vom Punkt (42.), ehe Camoglu kurz vor und kurz nach der Pause für die Entscheidung sorgte. Pourié setzte den 5:0-Schlusspunkt. Für den nun fünfmal ungeschlagenen KSC war es der vierte Sieg in Serie. Münster dagegen verliert nach nur vier Punkten aus den letzten fünf Spielen den Anschluss nach ganz oben.

Uerdingens Beister versetzt Rostock einen gewaltigen Dämpfer

Durch einen Doppelpack von Beister hat der Tabellendritte Uerdingen den FC Hansa Rostock distanziert, der nach nur einem Zähler aus den letzten drei Partien nun schon acht Punkte Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz hat. Beisters erstem Treffer hatte Hansas Soukou noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit seinem siebten Saisontor das 1:1 entgegenzusetzen, doch auf das 2:1 des Uerdinger Stürmers in der 58. Minute hatte Rostock keine Antwort mehr. Soukou vergab zweimal aussichtsreich.

Nullnummern in Kaiserslautern und Köln

Beim Debüt von Sascha Hildmann auf der Trainerbank des 1. FC Kaiserslautern mussten sich die Roten Teufel mit einem 0:0 gegen Würzburg begnügen. In einem intensiven Spiel hatte beide Klubs Chancen, um das Spiel für sich zu entscheiden, ein Tor wollte aber nicht fallen. Auch nicht in den letzten Minuten, als der FCK nach Gelb-Rot gegen Bachmann (87.) in Überzahl agierte. Für die Pfälzer war es das fünfte sieglose Spiel in Folge (0/2/3).

Auch in Köln fielen keine Tore, obwohl sowohl die Fortuna als auch 1860 München durchaus Möglichkeiten auf einen Treffer hatten. Zudem spielten die Löwen ab der 54. Minute (Gelb-Rot für Kegel an dessen 29. Geburtstag) in Überzahl, konnten diese aber nicht nutzen. Köln wartet seit sechs Spielen auf einen Sieg, erreichte in dieser Phase nur zwei Nullnummern, kassierte 19 Gegentore, bleibt in den fünf Partien unter dem neuen Trainer Tomasz Kaczmarek ohne Torerfolg und steht nun auf einem Abstiegsplatz.

Braunschweig verliert den Anschluss

Braunschweig marschiert mit großen Schritten Richtung Regionalliga. Auch gegen Halle gelang dem BTSV nicht der dringend benötigte zweite Saisonsieg. Die Eintracht ist im siebten Spiel unter Trainer Andre Schubert nach dem 0:1 gegen den HFC weiter sieglos (0/2/5) und verliert immer mehr den Anschluss. Gegen Halle rannte Braunschweig dem frühen Gegentor durch Sohm vergeblich hinterher. Der HFC spielt weiter im Aufstiegskonzert mit.

Günther-Schmidt hat das erste, Kleinsorge das letzte Wort

Zum Auftakt des 18. Spieltags der 3. Liga kam es am Freitagabend zum Kellerduell zwischen Carl Zeiss Jena und dem SV Meppen. Die Hausherren waren in Abschnitt eins über weite Strecken das überlegene Team - und belohnten sich in der 30. Minute mit dem 1:0. Günther-Schmidt schob nach einer feinen Vorlage von Sucsuz ein.

Nach dem Seitenwechsel stellte sich der Gast allerdings etwas verbessert an, wurde vor dem Tor unter anderem durch Kleinsorge gefährlich - und glich in der 64. Minute aus. Undav traf nach einem Torwartfehler von Coppens. Das sollte aber nicht die letzte Negativnachricht für Jena nach anfänglicher 1:0-Führung sein: Kurz vor dem Abpfiff nämlich war es Kleinsorge, der seine Farben mit 2:1 in Front brachte (88.) - und zugleich die wichtigen drei Punkte im Abstiegskampf sicherte.

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