Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
03.12.2018, 12:29

KSC beendet Aspacher Heimserie

Schwartz: Motivationsspritzen für Platz zwei

Der Lauf des Karlsruher SC geht weiter: Selbst die Großaspacher Festung konnte den vierten Sieg in Folge nicht verhindern. Im Baden-Württemberg-Duell fügte die Schwartz-Elf dem Dorfklub die erste Heimniederlage seit dem 29. April (2:3 gegen Meppen) zu. Der KSC-Coach machte sich dabei "zwei Motivationsspritzen" zunutze, um sein Team auf den zweiten Tabellenplatz zu führen.

Alois Schwartz
Weiter in der Spur: KSC-Coach Alois Schwartz steht mit seinem Team auf Platz zwei.
© imagoZoomansicht

"Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht", erklärte Karlsruhes Trainer Alois Schwartz nach dem neunten Saisonsieg seiner Mannschaft. "Wenn ich mir die Chancen angucke, müssen wir zur Halbzeit mit drei Toren führen." Gleich eine Reihe guter Gelegenheiten hatte seine Elf im ersten Abschnitt liegen lassen: Unter anderem scheiterte der Drittliga-Rekordtorschütze Anton Fink (127 Treffer) vom Punkt am glänzend aufgelegten SG-Keeper Kevin Broll.

Vor der Partie hatte Schwartz "zwei Motivationsspritzen" genutzt, um sein Team passend auf die intensive Begegnung vorzubereiten: "Wir haben hier letztes Jahr mit 1:0 verloren, das wollten wir egalisieren." Und dann war da noch die "Steilvorlage von Kai Gehring". Großaspachs Innenverteidiger hatte nach der 0:2-Niederlage in Halle angekündigt, die verlorenen Punkte gegen den KSC zurückzuholen.

So sahen die 6.500 Zuschauer im Großaspacher Stadion auch nach dem Seitenwechsel zunächst einen zielstrebigeren Gast, der aber auch von dem frühen Platzverweis von Jonas Meiser profitierte (52.). Die numerische Überlegenheit münzte der KSC dann beim 2:0 von Pourié in Zählbares um (63.). "Danach müssen wir das dritte Tor machen und das Spiel so entscheiden", erklärte Manuel Stiefler, Torschütze zum 1:0. "Aber das gelingt uns momentan nicht."

Woran Stiefler noch arbeiten will

Durch Binakajs Anschlusstreffer "aus heiterem Himmel" musste der KSC noch einmal um den ersten Sieg eines Auswärtsteams in der Aspacher "mechatronik Arena" seit Ende April bangen. "Da müssen wir noch abgeklärter werden", kommentierte der 51-jährige Trainer den Auftritt des KSC nach Binakajs Tor. In der Schlussphase sah KSC-Keeper Benjamin Uphoff noch einige Standards in seinen Sechzehner fliegen, was seine Teamkollegen zum Nachdenken brachte. "Dass wir bis zum Schluss zittern müssen, das darf uns gegen zehn Mann nicht passieren", bemängelte Stiefler gegenüber "Telekom Sport". "Daran müssen wir arbeiten."

kon

Tabellenrechner 3.Liga
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Stiefler

Vorname:Manuel
Nachname:Stiefler
Nation: Deutschland
Verein:Karlsruher SC
Geboren am:25.07.1988


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine