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01.12.2018, 18:25

Kein Eintracht-Sieg trotz Leidenschaft und Kampf

Braunschweig: Offensive Flipperkugeln, defensiver Nackenschlag

Eintracht Braunschweig schafft es einfach nicht, den Bock umzustoßen. Das Tabellenschlusslicht, das seit zehn Spielen auf einen Sieg wartet, holte zwar beim 2:2 gegen den VfR Aalen den zweiten Punkt unter dem neuen Trainer Andre Schubert - dieser ist allerdings bereits seit sechs Spieltagen im Amt. Doch trotz der Negativserie war der Eintracht-Coach mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden.

Braunschweigs Trainer Andre Schubert
Sah trotz verspieltem Sieg gute Ansätze: Braunschweigs Trainer Andre Schubert.
© imagoZoomansicht

Nach dem blutleeren Auftritt bei der 0:3-Niederlage im Montagsspiel gegen Münster hatte Schubert Konsequenzen angekündigt und umgesetzt. Nach schwachen Leistungen gegen die Preußen mussten Tingager (kicker-Note 5,5) und Putaro (5) auf die Bank, Valsvik (5) und Canbaz (4) standen nicht im Kader. Nicht nur personell, auch mental zeigte Braunschweig ein anderes Gesicht und verdiente sich mit einer engagierten Leistung ein Lob des Trainers: "Heute waren wir sehr leidenschaftlich, waren sehr kämpferisch, waren sehr diszipliniert, auch taktisch. Das war ok", fasste Schubert zusammen.

Mit Kampfgeist zur Führung

Allerdings tat sich das Tabellenschlusslicht vor dem Tor der Aalener sehr schwer: "Der Ball flog ja häufig wie eine Flipperkugel durch den Fünfer des Gegners, aber er geht dann einfach nicht rein", beschrieb Schubert das Pech des Tabellenschlusslichts. Doch mit Kampfgeist gelang es seiner Elf nach einem 0:1-Rückstand und Pfiffen zur Pause, die Partie im zweiten Durchgang zu drehen und mit 2:1 in Führung zu gehen. "Das haben wir uns erarbeitet, die Jungs haben dagegengehalten und von daher ist das natürlich positiv", so der Braunschweiger Trainer. "Aber letztendlich steht auch nur ein Punkt."

Spielbericht & Statistik

Denn auch wenn der erste Sieg seit Mitte September zum Greifen nah war, verspielten die niedersächsischen Löwen den so wichtigen Dreier noch. "Das ist eine Situation, in der wir einen Schuss nicht blockieren können, der dann auch noch - abgefälscht oder nicht - irgendwie ins lange Eck kommt", beschrieb der Eintracht-Coach den Gegentreffer in der 87. Minute. "Das ist schon ein harter Nackenschlag", gestand Schubert ein.

Schubert: "Sind nicht abgezockt genug"

"Ich arbeite hier sehr sehr gerne, es macht mir Spaß mit den Jungs zu arbeiten", versicherte Schubert. "Wir holen einfach nicht den Sieg, weil wir vor dem Tor nicht abgezockt genug sind - vielleicht auch nicht erfahren genug. Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Und hinten das gleiche auch, da machen wir manchmal Fehler, die der Gegner gnadenlos ausnutzt", fasste Schubert die Probleme zusammen, mit denen Braunschweig in dieser Spielzeit zu kämpfen hat. Für die Zukunft ist er sich der Herausforderung bewusst: "Das ist eine schwierige Situation und schon eine harte Aufgabe."

kon

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weitere Infos zu Schubert

Vorname:Andre
Nachname:Schubert
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Braunschweig


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