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25.11.2018, 18:00

KSC besiegt den TSV 1860 München mit 3:2

Schwartz: "Abseits? Mit dem kleinen oder großen Zeh?"

Was über 90 Minuten eigentlich eine eindeutige Geschichte gewesen war, sollte in der ersten Minute der Nachspielzeit noch einmal gehörig ins Wanken geraten. Der Karlsruher SC, der über nahezu die komplette Spielzeit eine abgeklärte und gute Leistung abgeliefert hatte, kassierte kurz vor dem Schlusspfiff noch den Anschlusstreffer - zitterte sich letztlich aber erfolgreich zu einem verdienten 3:2-Erfolg über 1860 München.

Alois Schwartz
Mit vollem Einsatz dabei: Karlsruhes Trainer Alois Schwartz.
© imagoZoomansicht

Es war eine Art Neustart für den Karlsruher SC. Die Badener hatten sich vor drei Wochen feierlich von ihrem altehrwürdigen Wildparkstadion verabschiedet, zwei Tage später rückten die Bagger an und rissen die ersten Tribünenteile ab. Während des laufenden Spielbetriebes wird das Stadion abgerissen und an selber Stelle eine neue Spielstätte errichtet.

Somit fand die Begegnung zwischen dem KSC und dem TSV 1860 München auf einer Baustelle statt - ein Fakt, der die Hausherren nicht zu stören schien. "Wir haben uns extrem reingehauen und machen drei Standardtore", lobte Karlsruhes Trainer Alois Schwartz den Auftritt seiner Schützlinge am Mikrofon von "Telekom Sport". Zwar hätte seine Elf "das ein oder andere Tor mehr machen müssen", allerdings, so gab der 51-Jährige zu, "hätten wir vorher aber auch noch eines kassieren können".

Lob für Fink und Pourié

Hervorheben wollte Schwartz den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1. Quasi im direkten Gegenzug nach dem 1:1 ("Das darf eigentlich nicht passieren, passiert aber") markierte der Ex-Löwe Marvin Pourié nach Vorlage des anderen Ex-Löwen Anton Fink die zweite Karlsruher Führung des Nachmittags. "Für mich war der Wille entscheidend, den Ball in die Box zu bringen und sich präsent zu zeigen", so der Coach. "Da hat Toni sicherlich auch das Auge für Marvin, das war schon gut gemacht."

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Dass sich Fink in dieser Situation zumindest in abseitsverdächtiger Position befunden hatte, wollte Schwartz nicht gelten lassen: "Abseits? Das war kein Abseits. Ja, mit der Fußspitze, ein Millimeter. Das sind immer so Diskussionen, das kann der Schiri nie sehen", so die Argumentation des gebürtigen Nürtingers. "Da sage ich immer: 'Vorteil für den Stürmer'. Fußspitze, Zeh - war es der kleine oder der große Zeh?"

Wenn man letztendlich über 90 Minuten alles zusammenzählt, waren wir die effektivere und bessere Mannschaft.Alois Schwartz

Dass sein Team letztlich "bis zum Schluss zittern" musste, lag sicherlich daran, dass es der KSC verpasst hatte, frühzeitig "den Sack zugemacht" zu haben. Der Anschlusstreffer der Löwen in der ersten Minute der Nachspielzeit kam jedoch zu spät, und Karlsruhe brachte das Ergebnis über die Zeit. "Es war wirklich ein gutes Spiel von uns und wir haben auch verdient gewonnen", so Schwartz, denn: "Wenn man letztendlich über 90 Minuten alles zusammenzählt, waren wir die effektivere und bessere Mannschaft."

kög

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