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11.10.2018, 10:43

BFV-Pokal: Duo folgt Aschaffenburg ins Halbfinale

Löwen bestehen in Buchbach - Haching in Erlangen weiter

Im Viertelfinale des bayrischen Landespokals gab es am Mittwoch zwei Favoritensiege zu verzeichnen: Während 1860 München beim Viertligisten TSV Buchbach durch ein 2:0 weiterkam, setzte sich die SpVgg Unterhaching mit demselben Resultat beim Bayernligisten ATSV Erlangen durch.

Sascha Mölders gegen Egon Weber (re.)
Im Buchbacher Flutlicht: Sascha Mölders scheitert an TSV-Schlussmann Egon Weber (re.).
© imagoZoomansicht

1860 München war verbunden mit unguten Erinnerungen zum Pokalduell nach Buchbach angereist. In der Vorsaison verloren die Sechzger ihr Regionalliga-Spiel durch ein frühes Eigentor von Felix Weber beim TSV mit 0:1 und mussten sich zudem Schmähgesänge anhören.

Diesmal ließ der Favorit nichts anbrennen, zumal fünf Akteure in der Startelf standen, die seinerzeit in Buchbach verloren hatten. Und die wollten sich revanchieren. Nach quirligen Anfangsminuten der Hausherren traf Simon Lorenz nach einer Flanke von Daniel Wein schon in der 8. Minute zum 1:0. In der Folgezeit ließ der Drittligist Chancen liegen, so scheiterte Sascha Mölders aus kurzer Distanz volley an Torwart Egon Weber (25.).

Lex wusste, "wo das Tor steht"

Und so blieb das Spiel noch eine ganze Weile offen, ehe Stefan Lex - von 2009 bis 2013 in Buchbach auf Torejagd - bei seiner Rückkehr zur Vorentscheidung traf: Nach Vorarbeit von Mölders schloss der Offensivmann trocken ins kurze Eck ab (65.). Buchbach lieferte danach vor 2700 Zuschauern auch weiterhin eine ordentliche Leistung ab, zu einer Überraschung reichte es diesmal aber nicht.

"In der zweiten Halbzeit hätten wir eher das Tor machen müssen", wird Trainer Daniel Bierofka auf der Löwen-Website zitiert, lobte jedoch sein Team auch: "Heute haben mir besonders der Charakter und die Mentalität der Mannschaft gefallen. Hier in Buchbach zu spielen ist nicht leicht." Und so war es von Vorteil, dass mit Lex ein Spieler auf dem Rasen stand, der nach eigener Aussage wusste, "wo hier das Tor steht".

Haching in Erlangen: Dosenöffner Hain

Bereits am späten Nachmittag hatte die SpVgg Unterhaching ihr Spiel in Erlangen begonnen - der ATSV verfügt auf seinem A-Platz nicht über die nötige Flutlichtanlage. 550 Zuschauer waren dennoch an die Paul-Gossen-Straße gekommen und sahen einen Bayernligisten, der lange Zeit gut mithielt, jedoch Sekunden vor der Pause durch einen Treffer von Hachings Torjäger Stephan Hain in Rückstand geriet. Dessen Sturmkollege Stefan Schimmer besorgte in der 79. Minute die Entscheidung.

Sowohl 1860 als auch Unterhaching brachten bei ihren Pokal-Auftritten zahlreiche Leistungsträger. Denn die lukrative Hauptrunde rückt näher. Beide Klubs stehen schon im Halbfinale des Landespokals und könnten dort aufeinandertreffen. Viktoria Aschaffenburg hat den Sprung ebenfalls schon geschafft, im vierten Viertelfinale duellieren sich Regionalligist FV Illertissen (mit neuem Trainer) und Drittligist Würzburger Kickers am kommenden Mittwoch.

aho

 
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