"Grundsätzliche Zielsetzung bleibt: Wollen in die 2. Bundesliga"

Osnabrück verlängert mit Geschäftsführer Wehlend bis 2021

3. Liga - 07.09. 10:29

Der VfL Osnabrück und Geschäftsführer Jürgen Wehlend gehen weiter gemeinsame Wege. Am Freitag gab der Drittligist bekannt, dass der Vertrag mit dem 52-Jährigen bis 2021 verlängert wurde.

Vertrag verlängert: Jürgen Wehlend und Osnabrück gehen weiter gemeinsame Wege. © imago

"Ich freue mich sehr, dass wir ihn für die weitere Zusammenarbeit für unseren VfL gewinnen konnten. Jürgen Wehlend genießt das Vertrauen unserer Aktionäre und des Aufsichtsrates der KGaA sowie des Vereinspräsidiums", berichtet Manfred Hülsmann, VfL-Präsident und Beiratsvorsitzender der Geschäftsführung. Aus Fankreisen schlägt Wehlend allerdings auch häufig deutliche Kritik entgegen. "Der VfL hat nach den schweren Jahren der Konsolidierung in der aktuellen Saison in die Erfolgsspur zurückgefunden. Jürgen Wehlend selbst hat dafür die nötigen Grundlagen geschaffen: Eine neue strategische Ausrichtung und Strukturen, die auf langfristig sportlichen und dadurch möglichen wirtschaftlichen Erfolg einzahlen", begründet Hülsmann die Entscheidung zur Vertragsverlängerung.

2007 übernahm Wehlend im Wirtschfsrat sein erstes Amt beim Drittligisten. Im Januar 2013 wechselte er als Geschäftsführer der ausgegliederten Kapitalgesellschaft hauptamtlich zum VfL. Sportlich lief es im letzten Jahr in Osnabrück alles andere als gut, der Verein beendete die Saison in der 3. Liga auf Rang 17 - das schlechteste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Mittlerweile geht es allerdings wieder aufwärts, der VfL holte aus den ersten sechs Spielen zwölf Punkte und steht damit auf dem 3. Platz.

Tabellenregionen, in denen der Geschäftsführer sein Team gerne sieht, denn der Verein hat hohe Ziele. "Wir gehören nicht zu den Vereinen, die sich sportlichen Erfolg kaufen können. Trotzdem sehen wir positiv in die Zukunft und wollen die erfolgreiche Entwicklung dieser Saison fortsetzen", so Wehlend, der ergänzt: "Der erste Schritt muss sein, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Der zweite Schritt, solide um einen einstelligen Platz in der 3. Liga mitzuspielen. Die grundsätzliche Zielsetzung bleibt: Wir wollen in die 2. Bundesliga - weil es sich lohnt."

mst

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