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06.09.2018, 12:23

KSC-Schlussmann blickt nach verwehrtem Wechsel nach vorne

Karlsruhes Uphoff: "Unsicherheit? Das war ein Fehler!"

Am 6. Spieltag setzte es für den Karlsruher SC die erste Saisonpleite. Aber: Nach fünf Partien ohne Niederlage könnte man in Baden ja eigentlich zufrieden sein, oder? Mitnichten: Vier Remis und lediglich ein Sieg bedeuten magere sieben Zähler und Rang 14. Nach der Länderspielpause will man im Wildpark die Liga von hinten aufrollen. Mit dabei: Keeper Benjamin Uphoff, der sich nach seinem geplatzten Wechsel zum FC Ingolstadt realistisch und auch selbstkritisch zeigt.

Benjamin Uphoff
Voll fokussiert: Karlsruhes Schlussmann Benjamin Uphoff.
© imagoZoomansicht

2,73. So lautete die kicker-Durchschnittsnote Uphoffs in der Spielzeit 2017/18 - damit war der gebürtige Burghausener notenbester Akteur seines Teams und erarbeitete sich damit auch ligaweit einen Platz in der Top-6. Stellte er bislang auch in dieser Saison seine Klasse unter Beweis (kicker-Durchschnittsnote: 2,25), war es nicht wirklich verwunderlich, dass beim KSC die Angebote für den 25-Jährigen ins Haus flatterten. Richtig konkret wurde es zwischen Uphoff und dem FC Ingolstadt - allerdings kam der Wechsel nicht zustande.

Einen eingeschnappten oder gar streikenden Uphoff bekam man im Wildpark jedoch nie zu sehen. Vielmehr sah es der 1,92-Meter große Schlussmann realistisch: "Die Fakten sind doch eindeutig. Ich habe einen Vertrag beim KSC, und an einen Vertrag müssen sich beide Seiten halten", so Uphoff. "Daher ist die aktuelle Situation für mich überhaupt kein Problem."

Es läuft noch nicht beim KSC

Hatte Uphoff in dieser Drittliga-Spielzeit bislang sechsmal hinter sich greifen müssen, kassierte er im DFB-Pokal gegen Hannover 96 direkt in einem Spiel ein halbes Dutzend an Treffern. Daran war auch der ehemalige Nürnberger nicht ganz unschuldig. Ob seine Unsicherheit etwas mit dem kurz zuvor geplatzten Wechsel zu tun gehabt hätte, weiß er ganz klar zu beantworten: "Das war keine Unsicherheit gegen Hannover, sondern ein Fehler", so die deutliche Aussage. "Aber ich glaube nicht, dass dieser Fehler etwas mit der Ingolstadt-Geschichte zu tun hat." Stattdessen betonte er, dass es "zu einfach" gewesen wäre, den Fehler auf dieses Thema zu schieben.

Pleite gegen Lotte - jetzt wartet Osnabrück

Setzte es zuletzt eine 1:3-Pleite bei den bis dato noch sieglosen Sportfreunden aus Lotte, soll nach der Länderspielpause beim Auswärtsspiel in Osnabrück eine Trendwende eingeläutet werden. Schließlich setzte man sich vor der Saison das Ziel, "eine gute Rolle zu spielen". Von dieser Vorgabe sei man aktuell jedoch "weit entfernt". Sechs Punkte trennen die Badener mittlerweile schon vom Relegationsplatz - den derzeit der VfL belegt. Allerdings, so schlägt Uphoff vor, "tut es uns vielleicht ganz gut, wenn wir wieder - wie letztes Jahr nach dem mäßigen Saisonstart - von Spiel zu Spiel schauen und nicht zu viel auf die Tabelle blicken".

kög/pp

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