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23.04.2018, 20:20

35. Spieltag: SCP und FCM sind durch - Werder II steigt ab

Abgezockt: KSC verdrängt SVWW von Platz drei

Im Rennen um Platz drei ließ Wehen Wiesbaden in Rostock Punkte liegen, Karlsruhe nutzte dies am Montag und zog in der Tabelle vorbei auf Rang drei. Am Sonntag verspielte Osnabrück in Aalen eine Führung ebenso wie Münster zu Hause gegen Halle. Zuvor waren am Samstag oben wie unten Entscheidungen gefallen: Paderborn und Magdeburg sicherten mit Heimsiegen den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im Tabellenkeller steht nun auch der dritte Absteiger neben Erfurt und Chemnitz fest: Werder II unterlag Jena - auch aufgrund eines Torwarttores der Thüringer.

KSC effektiv - und nun Dritter!

KSC-Torschütze Marvin Pourie im Duell mit Zwickaus Nils Miatke (v.li.)
Breite Brust: KSC-Torschütze Marvin Pourie im Duell mit Zwickaus Nils Miatke (v.li.).
© imago

Paderborn und Magdeburg haben den Sprung in die 2. Bundesliga am Wochenende perfekt gemacht, der Karlsruher SC ist auf dem besten Weg, sich zumindest die Option für die Rückkehr offenzuhalten. Am Montagabend konnte der KSC den 0:2-Patzer von Wehen Wiesbaden in Rostock nutzen, gewann mit einem abgezockten Auftritt in Zwickau mit 4:2 und verdrängt den SVWW von Platz drei. Die Partie in Zwickau musste auf Wunsch der Sicherheitsbehörden verlegt werden, da für das Spiel am Wochenende nicht ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt werden konnten. Den KSC schien das nichts auszumachen. Vielmehr zeigten sich die Badener im ersten Durchgang äußerst effektiv: Torjäger Schleusener mit seinem 17. Saisontreffer und Pourie bei seinem ersten Startelfeinsatz sorgten für einen 2:0-Pausenstand. Eisele ließ Zwickau mit einem Blitzstart nach der Pause hoffen (46.), doch Bülow und der eingewechselte Fink beruhigten die KSC-Nerven. Wachsmuths 2:4 änderte nichts mehr am Sieg der Schwartz-Elf, die nun drei Punkte vor Wehen Wiesbaden auf Rang drei steht.

Video zum Thema
3. Liga - Highlights- 24.04., 09:24 Uhr
Torfestival bei KSC-Sieg in Zwickau
Der Karlsruher SC präsentierte sich beim Spiel in Zwickau extrem effektiv und gewannen am Ende verdient mit 4:2 (2:0). Damit ist der KSC wieder auf dem 3. Tabellenplatz und darf sich berechtigte Hoffnungen auf die Relegation machen.
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Aalen schlägt Lila-Weiß - Halle dreht das Spiel in Münster

Bashkim Renneke
Im Vorwärtsgang: Aalens Bashkim Renneke gegen Osnabrücks Tim Danneberg.
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Der VfL Osnabrück hat das Siegen verlernt. In Aalen mussten sich die Lila-Weißen am Sonntag 1:2 geschlagen geben und warten nun schon neun Spiele auf einen Sieg (0/4/5). Der VfR war im ersten Durchgang optisch überlegen, beide Teams hatten einen Aluminiumtreffer zu verzeichnen. Die Gäste starteten besser in die zweiten 45 Minuten. Reimerink ließ erst eine große Chance liegen ehe er in der 54. Minute das 1:0 für den VfL markierte. Aalen meldete sich durch Schnellbacher (62.) zurück und drehte Durch Bär (84.) das Spiel. Beide Male sah die Osnabrücker Abwehr nicht gut aus.

In Münster gastierte der Hallesche FC, der mit einem Dreier die Adlerträger in der Tabelle überholte und das Punktekonto auf 46 Zähler aufstocken konnte. Der HFC hatte ein Chancenplus, musste ab der 35. Minute aber nach dem Tor von Akono einem Rückstand hinterherlaufen. Zenga glich aber noch vor der Pause aus, Fetsch drehte die Partie dann mit seinem achten Saisontor in der 77. Minute - 2:1 für den HFC.

Jubel beim SC Paderborn und dem 1. FC Magdeburg
Paderborn und Magdeburg marschieren zusammen Richtung 2. Bundesliga.
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Am Samstag standen in der 3. Liga natürlich die beiden Spitzenteams SC Paderborn und 1. FC Magdeburg im Mittelpunkt. Beide Klubs hatten "Matchbälle": Mit Heimsiegen konnte das Spitzenduo den Aufstieg vorzeitig perfekt machen. Und beide nutzen diese Chance: Spitzenreiter Paderborn setzte sich vor heimischer Kulisse klar mit 3:0 gegen die SpVgg Unterhaching durch und schafft damit ein Jahr, nachdem man sportlich in die Regionalliga abgestiegen war und nur aufgrund der Lizenzprobleme des TSV 1860 München die Klasse hielt, die Rückkehr ins Unterhaus. Der 1. FC Magdeburg gewann mit 2:0 gegen Fortuna Köln, nach dem Schlusspiff brachen in der heimischen MDCC-Arena alle Dämme, die Fans feierten den Gang in die 2. Bundesliga, der der FCM als 126. Klub der Zweitliga-Geschichte angehören wird.

Die Saison des 1. FC Magdeburg in Bildern
Aufstieg perfekt: 1. FC Magdeburg wird der 126. Zweitligist
1. FC Magdeburg
Fix! Der Traum von Liga zwei wird wahr

Am Samstag, den 21. April 2018 war es dann soweit: Der 1. FC Magdeburg stand als Aufsteiger in die 2. Bundesliga fest. Die Sachsen-Anhalter beseitigten drei Spieltage vor Saisonende auch alle theoretischen Zweifel und gehen in der kommenden Spielzeit nun erstmals in der zweithöchsten gesamt-deutschen Spielklasse an den Start. Doch wie verlief die Aufstiegs-Saison 2017/18? Ein Rückblick...
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Rückschlag für den SVWW

Schock für Wehen Wiesbaden: das Tor zur Führung von Hansa Rostock.
Schock für Wehen Wiesbaden: das Tor zur Führung von Hansa Rostock.
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Hinter Paderborn und Magdeburg bleibt der Kampf um den Relegationsrang spannend, in dem der SV Wehen Wiesbaden einen Rückschlag hinnehmen musste. Die Hessen starteten bei Hansa Rostock zwar stark, belohnten sich aber nicht. Hansa stellte durch Breier das Spielgeschehen bis dato mit dem 1:0 auf den Kopf (29.) - ein Wirkungstreffer. Der SVWW tat sich im Anschluss schwer, Rostock verdiente sich die Führung und stellte den Sieg in der 77. Minute mit dem 2:0 durch Wannenwetsch sicher.

Torwarttor für Jena - Bremen II verliert nach 2:0 noch 2:4

Geht es an der Spitze zumindest noch um Rang drei, fiel am Samstag im Tabellenkeller schon die letzte Entscheidung - vorbehaltlich der Lizenzierung. Bremen II führte zur Pause durch zwei Kazior-Kopfballtore (10., 45.+1) bereits mit 2:0, brach dann aber einmal mehr ein. Nach Starkes Anschlusstor sorgte das 2:2 für ungläubiges Staunen: Jenas Schlussmann Coppens schlug nur zwei Minuten später den Ball vom eigenen Strafraum weit nach vorne - die Kugel sprang einmal auf und über Werder-Keeper Oelschlägel hinweg ins Netz! Den Schock des Doppelschlags konnten die Bremer nicht verdauen, Thiele (72.) und Wolfram (85.) sorgten in der Schlussphase mit ihren Toren für den 4:2-Sieg der Jenaer, durch den der Abstieg der Bremer Zweitvertretung bei zwölf Punkten Rückstand und nur noch drei Spielen besiegelt ist.

Tabellenrechner 3.Liga

CFC hält die Null - Erfurt geht unter

Der Chemnitzer FC könnte rein sportlich betrachtet das rettende Tabellenufer noch erreichen, aufgrund des gestellten Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ist aber noch ein Neun-Punkte-Abzug durch den DFB zu erwarten. Ohne Mittelfeldmann Dartsch und Angreifer Slavov (elf Saisontreffer) hielt der CFC in Würzburg aber gut dagegen und nahm am Ende durch das 0:0 zumindest einen Zähler mit. Für die Kickers endete eine Serie von vier Siegen in Folge.

Am längsten steht Rot-Weiß Erfurt bereits als Absteiger fest. Die Thüringer richten den Blick klar auf die neue Saison, schon gegen Lotte (0:1) hatte Trainer Stefan Emmerling einigen Spielern aus der zweiten Reihe und aus dem Nachwuchsbereich eine Chance zur Bewährung gegeben. Das tat er - nicht zuletzt angesichts einer angespannten Personallage - auch beim Spiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach, das für RWE bitter enden sollte. Die SGS fuhr einen 6:0-Sieg ein und brachte dabei sechs verschiedene Torschützen auf die Anzeigetafel. Röttger, Thermann (Foulelfmeter), Bösel, Fehr, Binakaj und Baku sorgten bis zur 70. Minute für das halbe Dutzend in Erfurt.

Meppen gewinnt rassiges Duell gegen Lotte

Luka Tankulic trifft
Gebremste Freude: Luka Tankulic wollte sein Tor gegen Ex-Klub Lotte nicht richtig feiern.
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Den Spieltag eröffnete das Duell zwischen dem SV Meppen und den Sportfreunden Lotte am Freitag (19 Uhr). Bei den Gastgebern steht ein Akteur momentan besonders im Fokus: Angreifer Tankulic. Der Winterneuzugang aus Lotte köpfte nach fünf Minuten zum 1:0 ein und ist damit an sechs Toren in den vergangenen fünf Spielen beteiligt (vier Treffer, zwei Vorlagen). Es entwickelte sich ein intensives Duell, in dem Langlitz kurz nach Wiederanpfiff ausglich. Joker Kremer schoss den SVM schließlich volley zum Sieg. Lotte hätte anschließend einen Foulelfmeter bekommen müssen (Gies an Langlitz) und ließ in der Nachspielzeit durch Straith die Großchance zum Ausgleich liegen.

kon

Die Saison des SC Paderborn in Bildern
SC Paderborn: Aufsteiger, Tormaschine, Pokalschreck
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Aufsteiger, Tormaschine, Pokalschreck

Der SC Paderborn war in der 3. Liga in dieser Saison das Maß der Dinge - und das in nahezu jeder Hinsicht. Kaum zu glauben, dass die Ostwestfalen vor fast exakt einem Jahr sportlich eigentlich abgestiegen waren und nur durch die fehlende Lizenz für 1860 München dem Sturz in die Viertklassigkeit entgingen. Ein Jahr später feiert der SCP nun seine Rückkehr in die 2. Liga.
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3. Liga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1SC Paderborn 0783:3076
 
21. FC Magdeburg64:3176
 
3Karlsruher SC45:2665
 
4SV Wehen Wiesbaden70:3662
 
5Hansa Rostock43:3155
 
6Würzburger Kickers46:4354
 
7Fortuna Köln51:4353
 
8SV Meppen43:4352
 
9SpVgg Unterhaching49:5151
 
10VfR Aalen47:5347
 
11Hallescher FC48:4846
 
12Preußen Münster43:4645
 
13SG Sonnenhof Großaspach50:5445
 
14Carl Zeiss Jena42:5543
 
15Sportfreunde Lotte42:5340
 
16FSV Zwickau37:5038
 
17VfL Osnabrück44:6036
 
18Werder Bremen II33:6024
 
19Chemnitzer FC45:6821
 
20Rot-Weiß Erfurt25:6913

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