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08.04.2018, 16:05

33. Spieltag: SCP marschiert - FCM triumphiert

CFC schlägt desolates Erfurt - Osnabrück nur remis

Paderborn und Magdeburg heißen die Sieger des 33. Spieltags: Der SCP festigte Platz eins mit einem Kantersieg gegen Jena, der FCM setzte sich in einem spektakulären Topspiel gegen Karlsruhe durch. Wehen verpasste es, von der KSC-Niederlage zu profitieren. Am Sonntag stand der Abstiegskampf im Mittelpunkt, Chemnitz bekam in Erfurt den Sieg auf dem Silbertablett präsentiert, Osnabrück holte in Zwickau einen Punkt.

CFC jubelt in Erfurt - Wieder kein Sieg für Osnabrück

Myroslav Slavov gegen Max Engl
Tag der offenen Tür in Erfurt: Slavov trifft für Chemnitz, RWE-Keeper Engl ist geschlagen.
© imagoZoomansicht

Am Sonntag stand das Kellerduell zwischen Rot-Weiß Erfurt und dem Chemnitzer FC an. Die bereits abgestiegenen Thüringer präsentierten sich auch in der Anfangsphase wie ein abgeschlagenes Schlusslicht und lagen nach den Toren von Hansch (7.), Slavov (12.) und Mlynikowski (16.) nach nur 16 Minuten mit 0:3 zurück. Der völlig desolaten Vorstellung von RWE in Hälfte eins setzte Crnkic in der 28. Minute die Krönung auf, nach einer Unsportlichkeit flog der Bosnier vom Platz. Der CFC hatte so in Hälfte zwei leichtes Spiel, schraubte durch Bachmann (76.) und Kluft (80.) das Ergebnis noch auf 5:0 und liegt nur noch sieben Punkte vom rettenden Ufer entfernt.

Denn der VfL Osnabrück kam im Gastspiel beim FSV Zwickau nicht über ein 1:1 hinaus. Ein weiterer Rückschlag für die Lila-Weißen, die unter der Woche aus dem Landespokal beim SV Drochtersen/Assel ausgeschieden sind und damit den Traum vom Einzug in den DFB-Pokal begraben mussten. Dabei gingen die Niedersachsen in Sachsen durch Heider (4.) sogar früh in Führung, doch Washausen glich quasi mit dem Pausenpfiff aus (45.+4). Das 1:1 gab dem FSV Auftrieb, der in der zweiten Hälfte die aktivere Elf war. Allerdings wehrte sich auch der VfL und nahm immerhin einen Punkt mit nach Hause. Dieser könnte in der Endabrechnung noch sehr wichtig werden.

Punkteteilung in Meppen

Ebenfalls am Sonntag gastierte der Hallesche FC beim SV Meppen zu einem Mittelfeldduell. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 2:2. Meppen ging durch Tankulic (27.) in Durchgang eins in Führung, doch die Elf von Trainer Rico Schmitt drehte nach dem Seitenwechsel durch Baumgärtl (50.) und Fetsch (60.) zunächst das Ergebnis. Doch der Aufsteiger hatte durch Vidovic (90.+4) das letzte Wort. Meppen ist damit seit vier, Halle seit drei Partien ungeschlagen.

Topspiel in Magdeburg: KSC-Serie reißt

Philipp Türpitz jubelt
Sein Tor brachte den FCM-Sieg auf den Weg: Philipp Türpitz (re.).
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Am Samstag ging der 1. FC Magdeburg als Sieger aus dem mit Spannung erwarteten Topspiel gegen den Karlsruher SC hervor. Es war lange ein zähes Ringen zwischen den beiden Topteams, in dem Türpitz zur zentralen Figur werden sollte. Zunächst ließ der Magdeburger eine 100-prozentige Chance aus, als er aus wenigen Metern den verspringenden Ball über die Latte jagte (40.). Lange ärgern musste er sich aber nicht: Später sorgte Türpitz für die 1:0-Führung des FCM (69.), die in der Schlussphase allerdings wackelte, als der KSC einen Strafstoß zugesprochen bekam. Schleusener scheiterte aber an Glinker (86.), in der Nachspielzeit machte FCM-Torjäger Beck mit dem 2:0 alles klar.

Magdeburg setzte sich damit wieder von den Verfolgern ab, ganz vorne hielt Spitzenreiter SC Paderborn aber seinen Vorsprung. Die Ostwestfalen ließen auf das 5:0 in Aalen ein 6:0 gegen Jena folgen. Ein Doppelpack von Antwi-Adjej (22., 35.) legte die Basis, Michel machte es mit einem Dreierpack deutlich (37., 64., 82.), für den Abschluss sorgte Yeboah (85.).

Wehen Wiesbaden verliert nicht nur das Spiel

Mit nun acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang machten die Paderborner einen großen Schritt Richtung Zweitliga-Rückkehr - begünstigt neben der KSC-Niederlage auch durch die 0:1-Pleite des SV Wehen Wiesbaden in Münster. Bei der Niederlage, die Münsters Kobylanski mit einer Freistoßflanke, die direkt den Weg ins Tor fand, sicherstellte, verloren die weiterhin drittplatzierten Hessen allerdings nicht nur das Spiel: Andrich (40., Rot) und Brandstetter (84., Gelb-Rot) wurden vom Platz gestellt und werden nun am kommenden Freitagabend (19 Uhr) im Topduell mit dem 1. FC Magdeburg gesperrt fehlen.

Aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet hat sich inzwischen Fortuna Köln - und dies mit der vierten Niederlage in Folge beim 0:1 in Würzburg noch einmal untermauert. Durch Keita-Ruel hätten die Rheinländer eigentlich in Führung gehen müssen, der Angreifer setzte den Ball aus wenigen Metern aber freistehend an die Latte (63.). Besser machte es auf der Gegenseite ein Innenverteidiger mit Torinstinkt: FWK-Kapitän Neumann stand im Anschluss an eine Ecke goldrichtig und sorgte mit seinem fünften Saisontor für den dritten Dreier der Würzburger in Folge.

1:1 in Rostock und Lotte

Auch für die Tabellennachbarn aus Rostock und Unterhaching ist die Saison im Grunde gelaufen. Im direkten Duell gab's ein gerechtes 1:1. Haching hatte vor der Pause Vorteile und ging durch Kiomourtzoglou verdient in Führung (17.). Aus der Kabine kam Hansa aber deutlich verbessert. Nach Scherffs Ausgleich (48.) scheiterten Benyamina (50.) und Rieble (57.) noch am Aluminium. Nach dem 1:1 wartet Rostock nun seit acht Spielen auf einen Dreier.

Mit zwei Siegen gegen Chemnitz (3:1) und Bremen II (3:2) hatte Lotte zuletzt zwei große Schritte Richtung Klassenerhalt gemacht, mit dem 1:1 in Aspach folgte ein weiterer kleiner. Nach Sohms Treffer für die SG Sonnenhof (32.) sah es aber lange nicht nach einem Punktgewinn für die Sportfreunde aus - bis ein Elfmeterpfiff ertönte. Oesterhelweg ließ sich die Chance nicht entgehen und traf per Strafstoß zum 1:1-Endstand (83.).

Bremen II beendet die Horror-Serie

Ungewohntes Gefühl: Bremens Zweitvertretung jubelt nach dem Spiel.
Ungewohntes Gefühl: Bremens Zweitvertretung jubelt nach dem Spiel.
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Am Freitagabend standen sich Bremen II und Aalen an der Weser gegenüber - und Werder beendete die Horror-Serie von 28 Spielen ohne Dreier. Matchwinner war Kazior, dem in Durchgang eins das Tor des Tages gelang. Die Gastgeber hatten allerdings vor dem Spieltag schon 15 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, die Chance auf den Klassenverbleib bleibt mit dem Sieg weiter nur noch theoretischer Natur. Der nun dreimal sieglose VfR konnte sich für die 0:5-Pleite gegen Spitzenreiter Paderborn nicht rehabilitieren.

kon

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3. Liga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1SC Paderborn 0775:3070
 
21. FC Magdeburg55:2967
 
3SV Wehen Wiesbaden69:3262
 
4Karlsruher SC41:2461
 
5Fortuna Köln49:3753
 
6Hansa Rostock41:3151
 
7Würzburger Kickers43:4250
 
8SpVgg Unterhaching47:4748
 
9SV Meppen39:4146
 
10VfR Aalen43:4944
 
11Hallescher FC45:4443
 
12Preußen Münster38:4242
 
13SG Sonnenhof Großaspach42:5241
 
14FSV Zwickau34:4438
 
15Sportfreunde Lotte40:5137
 
16Carl Zeiss Jena34:4637
 
17VfL Osnabrück43:5336
 
18Chemnitzer FC44:6629
 
19Werder Bremen II29:5423
 
20Rot-Weiß Erfurt25:6213

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