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16.12.2017, 15:41

3. Liga, 20. Spieltag: Nullnummer in Paderborn - Hansa verliert

FCM ist neuer Tabellenführer - Spektakel in Jena

Der 1. FC Magdeburg ist der große Gewinner des 20. Spieltags, weil Paderborn und Wehen Wiesbaden, das in einem spektakulären Spiel in Jena verlor, patzten. Und auch Rostocks Sieges-Serie fand ein Ende. Weiter auf der Erfolgswelle und ins Mittelfeld der Tabelle surft Würzburg. Dagegen kassierte Chemnitz eine empfindliche Niederlage im Sachsenderby. In Münster und Osnabrück fanden aufgrund der Platzverhältnisse keine Spiele statt.

Michel Niemeyer
Bejubelt die frühe Führung für Magdeburg: Michel Niemeyer.
© imagoZoomansicht

Der 1. FC Magdeburg setzte sich am Samstagnachmittag durch einen deutlichen 3:0-Sieg gegen Sonnenhof Großaspach an die Tabellenspitze. Das Team von Jens Härtel dominierte die erste Hälfte gegen Großaspach und lag zur Pause auch in der Höhe verdient mit 3:0 vorn. Niemeyer, Beck und Düker erzielten dabei die Treffer für den FCM. Endgültig entschieden war die Partie nach einer völlig unnötigen Gelb-Roten-Karte für Gyau in der zweiten Hälfte. Magdeburg feierte dadurch seinen fünften Sieg in Serie und ist jetzt neuer Tabellenführer.

Oesterhelweg beendet Rostocks Serie

Rostock kassierte nach vier Siegen in Serie gegen die Sportfreunde Lotte mal wieder eine Niederlage und musste sich 0:3 geschlagen geben. Die Gäste gingen zunächst durch einen leicht abgefälschten Schuss von Oesterhelweg in Führung. Rostock glich zwar aus, allerdings zählte der Treffer wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht. Die Sportfreunde hatten auch nach dem Wechsel weiter das nötige Glück und Al Ghaddioui erhöhte für die Gäste nach einer guten Stunde auf 2:0. Den Schlusspunkt setzte Oesterhelweg zum 3:0-Endstand.

Hain beglückt Unterhaching spät

Die Spielvereinigung Unterhaching feierte in einem recht trostlosen Spiel gegen Werder Bremen einen glücklichen Last-Minute-Sieg und zog nach Punkten mit Hansa gleich (34). Hain erzielte im Schneegestöber in der Nachspielzeit das Tor des Tages. Damit liegt Unterhaching nur noch zwei Punkte hinter Relegationsplatz drei.

Würzburg feiert nächsten Sieg

Die Würzburger Kickers surfen weiter auf der Welle des Erfolgs und feierten gegen Meppen den sechsten Sieg in Serie. Damit gehört der Abstiegskampf endgültig der Vergangenheit an. Allerdings sorgte das 1:0 von Taffertshofer für Diskussionen, denn es war nicht klar, ob der Ball die Linie auch vollständig überschritten hatte. Deutlicher war die Angelegenheit nach dem Wechsel, als Schuppan nach einer Ecke zum 2:0-Sieg einschoss.

Chemnitz gibt im Derby 2:0-Führung aus der Hand

Das Derby der beiden sächsischen Vereine in Liga drei hatte auch sportlich einiges an Brisanz zu bieten. Die beiden Kellerkinder FSV Zwickau und Chemnitzer FC lieferten sich ein hitziges Nachbarschaftsduell, in dem der CFC im ersten Durchgang verdient durch Slavov in Führung ging. Frahn hätte per Elfmeter noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhen können, chippte den Ball jedoch in die Tormitte, wo Brinkies stehengeblieben war und den Ball locker aufnehmen konnte. Ein kurioser Fehlschuss, der sich zunächst nicht rächte: Trapp erhöhte im zweiten Durchgang auf 2:0. Doch auch dieser Vorsprung reichte dem CFC nicht für einen Punkt im Abstiegskampf: Startelfdebütant Eisele glich für Zwickau mit zwei Kopfballtreffern binnen drei Minuten aus, in der 79. Minute machte Bahn - ebenfalls per Kopf - das FSV-Comeback perfekt. Chemnitz musste die sechste Niederlage in Folge einstecken und überwintert auf einem Abstiegsplatz.

Thiele-Show in Jena

Jena feierte nach einem großen Spektakel einen verdienten 4:3-Erfolg gegen Wehen Wiesbaden, das die zweite Niederlage in Serie hinnehmen musste. SVWW-Coach Rüdiger Rehm war nach dem Spiel sichtlich bedient, musste er doch mitansehen, wie seine einst so sattelfeste Defensive von einem einzigen Spieler auseinandergenommen wurde. Wehen Wiesbaden zeigte zunächst eine gute Vorstellung führte verdient, ehe es kurios wurde. Thiele glich zunächst aus, dann flog Teamkollege Slamar mit der Ampelkarte vom Platz. Doch nach dem Wechsel waren es das dezimierte Jena, das für Furore sorgte: Thiele erzielte drei weitere Treffer zum 4:1. Nur in der Schlussphase wurde es nochmal kurz spannend nachdem Andrist und Blacha nochmal auf 3:4 verkürzt hatten.

Paderborn findet keine Lücke

Halles Royal-Dominique Fennell gegen Paderborns Sven Michel (v.li.)
Umkämpfte Partie: Halles Royal-Dominique Fennell gegen Paderborns Sven Michel (v.li.).
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Am Freitagabend musste sich Paderborn gegen den Halleschen FC mit einem 0:0 zufrieden geben. Gegen mit Personalsorgen angereiste und äußerst defensiv ausgerichtete Gäste fand der Herbstmeister über weite Strecken des Spiels kein Durchkommen. In ihrer besten Phase nach der Halbzeit ließen die Ostwestfalen allerdings auch eine Reihe von Chancen aus. So hatte Zolinski gleich mehrmals die Führung auf dem Fuß (50., 56., 59.). Pech hatte das Team von Cheftrainer Steffen Baumgart außerdem, als Boeder (14.) und Schonlau (61.) nur die Latte trafen. Der HFC dagegen, bei dem Stenzel in der Schlussphase nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback gab, dürfte sich über den Punktgewinn freuen. Auf Paderborn wartet am Mittwoch noch das Pokal-Achtelfinale gegen den FC Ingolstadt.

Keita-Ruel sichert der Fortuna spät ein Remis

"Die Mannschaft wirkt platt, die Körner gehen aus", hatte der gelbgesperrte Ernst vor dem Spiel von Fortuna Köln in Aalen nach fünf sieglosen Spielen erklärt, lange sah es beim VfR auch nach einer Niederlage aus. Doch Keita-Ruel sicherte spät noch einen Punkt. Die Koschinat-Elf, vor einigen Wochen noch Zweiter, ist nun seit sechs Spielen ohne Dreier und hat den Anschluss nach oben verloren. Der VfR schaltete zu früh in den Verwaltungsmodus und verpasste nach früher Führung durch Morys den fünften Heimsieg in Folge.

In Osnabrück und Münster wird nicht gespielt

Das ebenfalls für Freitagabend angesetzte Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem Karlsruher SC wurde aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes am Donnerstag abgesagt. Außerdem betroffen ist das Spiel im benachbarten Münster zwischen den Preußen und Rot-Weiß Erfurt. Auch dort kann nicht gespielt werden, wie die Platzkommission am Freitagvormittag befand. Es hätte der Einstand von Marco Antwerpen werden sollen, der als Nachfolger von Benno Möhlmann bei den Adlern anheuerte.

pau/tru

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3. Liga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
11. FC Magdeburg34:1846
 
2SC Paderborn 0747:2444
 
3SV Wehen Wiesbaden40:1736
 
4Hansa Rostock27:1934
 
5SpVgg Unterhaching33:3134
 
6Fortuna Köln33:2533
 
7SG Sonnenhof Großaspach29:2831
 
8Karlsruher SC20:1730
 
9VfR Aalen26:2428
 
10Würzburger Kickers29:3128
 
11SV Meppen25:2728
 
12Carl Zeiss Jena23:2824
 
13Hallescher FC27:2922
 
14Sportfreunde Lotte24:2722
 
15VfL Osnabrück21:2921
 
16FSV Zwickau20:3221
 
17Preußen Münster18:2818
 
18Werder Bremen II18:3217
 
19Chemnitzer FC26:3716
 
20Rot-Weiß Erfurt10:2712

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