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11.10.2017, 14:50

Osnabrücks Interimscoach freut sich auf seinen Einstand

Thioune: "Etwas Geileres gibt es nicht"

Die erste Woche als Trainer des VfL Osnabrück hat Daniel Thioune hinter sich. Nach der Länderspielpause feiert der 43-Jährige am Freitagabend seine Premiere an der Seitenlinie direkt gegen ein Schwergewicht der 3. Liga: den 1. FC Magdeburg (19 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Für den ehemaligen U-19-Trainer der Niedersachsen ist diese Konstellation, die auf ihn zukommt, aber nur eines: geil.

Daniel Thioune
Neu an der Bremer Brücke: VfL-Interimscoach Daniel Thioune.
© imagoZoomansicht

In der Pflichtspielpause hat Thioune zunächst einmal versucht, seinen Spielern die Unsicherheit zu nehmen. Erste Fortschritte hat der ehemalige Profi, der zwischen 1996 und 2002 für den VfL aktiv war, bereits ausgemacht. Zwar habe er den "Jungs angemerkt, dass ihnen die Situation in den Klamotten sitzt", aber dennoch war das gesamte Team "offen für meine Ideen und bereit, intensiv zu arbeiten. Sie ziehen ordentlich mit". Trotz der aktuellen Situation in der Liga - mit nur zehn Punkten aus elf Partien rangiert der VfL auf dem 19. Tabellenplatz - ist der Interimscoach voller Optimismus, geht seine Aufgabe "lösungsorientiert an" und will sich "nicht an Problemen orientieren. Das Glas ist halbvoll, nicht halbleer".

Durch Freundschaft und Loyalität mit seinem Vorgänger verbunden

Von seinem Vorgänger Joe Enochs, mit dem Thioune eine "Freundschaft und extreme Loyalität" verbindet, hatte er ein "emotionales Gespräch", in dem ihm der US-Amerikaner "den maximalen Erfolg" für seine künftige Mission wünschte. Nach der Amtsübernahme von Enochs habe Thioune "eine Mannschaft vorgefunden, die Qualität" habe. Trotz aller Fähigkeiten erwartet der Coach jedoch "Flexibilität und Offenheit", ist in diesem Punkt allerdings bis dato zufrieden ("Das bringen sie mir entgegen").

In der spielfreien Zeit "haben wir Grundprinzipien und Ideen für das Spiel gegen Magdeburg erarbeitet". Dass es als Auftaktpartie für einen neuen Trainer und einer verunsicherten Mannschaft durchaus einen einfacheren Gegner als der FCM geben hätte können, sei dem Osnabrücker Trainer durchaus bewusst, "aber wir wollen trotzdem erfolgreich sein und den Gegner unter Druck setzen".

Thioune kündigt Überraschungen an

Bis auf die Langzeitverletzten Christian Bickel, Alexander Dercho, Bastian Schulz und Konstantin Engel kann Thioune auf alle Spieler zurückgreifen. Während Christian Groß nach abgesessener Gelbsperre wieder zurückkehrt, stehen über Jules Reimerink und Adam Susac jedoch ein paar Fragezeichen, da beide leicht angeschlagen sind. Wer es letztlich in den Kader schafft, lässt der Coach noch offen. Er bewerte einzig und allein "die Trainingsleistung". Dementsprechend "kann es sein, dass es am Freitag Überraschungen geben wird".

Apropos Freitag. Für seinen Einstand als Drittliga-Trainer könnte sich der gebürtige Osnabrücker, der als Fan "früher selbst auf der 'West' stand", keine bessere Konstellation vorstellen: "Freitagabend, Flutlicht, Bremer Brücke. Etwas Geileres gibt es nicht", so der 43-Jährige, der sogleich einen Appell an die Fans hinterherschickt: "Wir haben nur ein Ziel: Die Brücke muss beben".

kög

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weitere Infos zu Thioune

Vorname:Daniel
Nachname:Thioune
Nation: Deutschland
Verein:VfL Osnabrück


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