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13.09.2017, 15:43

Würzburg und Paderborn nach dem direkten Duell

Schmidt kämpferisch: "Jetzt erst recht!"

Nach dem ersten Saisonsieg in Zwickau folgte für Würzburg gegen Paderborn (2:3) prompt wieder eine Niederlage, nichtsdestotrotz gab sich Trainer Stephan Schmidt kämpferisch. Der SCP dagegen gewann das sechste Drittligaspiel in Folge - und dennoch war Trainer Steffen Baumgart nicht wirklich zufrieden.

Stephan Schmidt, Trainer Würzburger Kickers
Will sich trotz des schnelles Dämpfers nicht unterkriegen lassen: Kickers-Coach Stephan Schmidt.
© imagoZoomansicht

"Ich habe viele Sachen gesehen, die mir nicht gefallen haben", sagte SCP-Cheftrainer Baumgart nach dem 3:2-Sieg bei den vor Saisonbeginn hochgehandelten Kickers. Ein Beispiel: "Wir haben über weite Strecken ein nicht so gutes Spiel gemacht von der Intensität her, wie wir es können", kritisierte Baumgart. Das habe er den Jungs auch schon gesagt. Und: "Wir legen weiter den Finger in die Wunde!"

Sechs Siege in Folge hat Paderborn in der Meisterschaft nun. Damit hat der SCP seinen Vereinsrekord von 2008/09 eingestellt. Die Bestmarke in der eingleisigen 3. Liga hält Karlsruhe mit zehn Dreiern hintereinander (2012/13). Davon sind die Kickers weit entfernt - sie konnten in dieser Saison erst einmal gewinnen. Länger ist eine andere Serie: Drei Spiele in Folge haben die Unterfranken nun nach Hinausstellungen in Unterzahl beendet.

Mentalität, Gänsehaut und eine Kampfansage

Ab der achten Minute und der Roten Karte für Dennis Mast, die für FWK-Coach Stephan Schmidt keine war, musste Würzburg zu zehnt agieren - und lag bis zur 82. Minute 0:2 zurück, ehe Felix Müller und Sebastian Neumann den Ausgleich herstellten. "Nach hinten raus war das eine Mentalitätsgeschichte. Wir wussten schon vorher, dass die Mannschaft dazu in der Lage ist", bescheinigte Schmidt. Dass seine Mannschaft nur eine Minute später das 3:2 kassierte, sei deshalb umso bitterer gewesen. "Nach dem 2:2 ist es natürlich wegen der Euphorie schwierig, sich wieder auf das Spiel zu fokussieren. Aber wir hätten das verdient gehabt, damit hätten sich die Spieler belohnen können", haderte Schmidt.

Gleichzeitig gab sich der Trainer kämpferisch, er verriet: "Wie die Fans unsere Spieler verabschiedet haben nach den ganzen Rückschlägen - da habe ich eine Gänsehaut bekommen und weiß jetzt: Jetzt erst recht! Diese Stimmung ist schon in der Kabine aufgekommen und die wird noch stärker werden. Es gilt, daraus gestärkt hervorzugehen - und das werden wir hinbekommen."

Englische Woche mit drei Spielen

In der anstehenden englischen Woche mit den Partien in Aalen am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de), gegen Jena am Mittwoch (19 Uhr) und in Osnabrück am Samstag darauf bedarf es einer Leistungssteigerung - vor allem in der Offensive. Paderborn kann seine Aufgaben gegen Münster, in Magdeburg und gegen Rostock mit viel Selbstvertrauen angehen, auch wenn Baumgart nicht wirklich zufrieden war.

cfl

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