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22.05.2017, 12:33

Rot-Weiß Erfurt bleibt auch im zehnten Jahr drittklassig

Krämer ist "unheimlich stolz"

Was der Hamburger SV in der Bundesliga ist, gilt für Rot-Weiß Erfurt zwei Etagen tiefer: Wie die Hanseaten sind die Thüringer Gründungsmitglied ihrer Liga und noch nie abgestiegen. Dank des 4:1-Erfolgs über die SGS Großaspach geht RWE ab Juli in seine nunmehr zehnte Drittligasaison. "Wie die Mannschaft dem immensen Durck standgehalten hat, macht mich unheimlich stolz", zeigte sich Trainer Stefan Krämer spürbar erleichtert.

Rot-Weiß Erfurt feiert Nichtabstiegs-Party.
Nichtabstiegs-Party: Rot-Weiß Erfurt bejubelt im Steigerwaldstadion den Klassenverbleib.
© imagoZoomansicht

Erfurt hatte vor dem abschließenden Spieltag zwar die beste Ausgangsposition aller Abstiegskandidaten, brauchte aber dennoch dringend einen Sieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach, um den Klassenverbleib aus eigener Kraft perfekt zu machen. "Wir haben uns für den Verein maximal verantwortlich gefühlt", erklärte Krämer nach dem zu keiner Zeit wirklich gefährdeten 4:1-Erfolg. Okan Aydin (11.) und Mario Erb per Elfmeter (34.) brachten RWE früh auf die Siegerstraße, wiederum Aydin (63.) und Christopher Bieber (77.) stellten nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Daniel Hägele (38.) die Weichen endgültig auf ein weiteres Jahr in Liga 3.

Die Jungs haben bewiesen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind.Stefan Krämer, Trainer Rot-Weiß Erfurt

"Ich bin beeindruckt, wie meine Mannschaft mit dem Druck umgegangen ist", sprach Krämer seinen Spielern ein großes Lob aus. Die feierten mit ihren Fans nach dem Schlusspfiff ausgelassen den Klassenverbleib. "Die Jungs haben bewiesen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind", zeigte sich ihr Trainer stolz. "Wir haben eine konzentrierte Leistung gezeigt und verdient die Klasse gehalten."

Am Donnerstag Landespokalfinale gegen Nordhausen

Den Schwung mit sechs Punkten aus den beiden letzten Saisonspielen wollen die Thüringer nun auch mit ins Landespokalfinale am Donnerstag (12.45 Uhr) im Steigerwaldstadion gegen den SV Wacker 90 Nordhausen nehmen. Mit einem Sieg gegen den Regionalligisten könnte der Dino der 3. Liga seine Zittersaison doch noch in eine erfolgreiche Spielzeit umwandeln und sich nebenbei so auch noch für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals im August qualifizieren.

fi

 
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3. Liga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1MSV Duisburg52:3268
 
2Holstein Kiel59:2567
 
3Jahn Regensburg62:5063
 
41. FC Magdeburg53:3661
 
5FSV Zwickau47:5456
 
6VfL Osnabrück46:4354
 
7SV Wehen Wiesbaden45:4253
 
8Chemnitzer FC54:5152
 
9Preußen Münster49:4351
 
10SG Sonnenhof Großaspach48:4851
 
11VfR Aalen52:3648
 
12Sportfreunde Lotte46:4748
 
13Hallescher FC34:3948
 
14Rot-Weiß Erfurt34:4747
 
15Hansa Rostock44:4646
 
16Fortuna Köln37:5946
 
17Werder Bremen II32:4845
 
18SC Paderborn 0738:5744
 
191. FSV Mainz 05 II41:5840
 
20FSV Frankfurt38:5025

weitere Infos zu Krämer

Vorname:Stefan
Nachname:Krämer
Nation: Deutschland


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