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13.10.2016, 17:49

Metzelder neu im Aufsichtsrat

Strässer neuer Münster-Präsident - Seinsch plant Großes

Es war ohnehin klar, dass Münsters Präsident Georg Krimphove sowie Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Bäumer am Jahresende beim Drittligisten aufhören würden. Am Donnerstag haben nun beide den vorzeitigen Rücktritt von ihren Ämtern bekanntgegeben - sie wollen "den Weg zügig für einen personellen Neuanfang und den Fortgang des Vereins freimachen". Auf einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats, zu dem seit Donnerstag Christoph Metzelder gehört, wurde am Nachmittag Christoph Strässer als neuer Präsident gewählt. Zum Präsidium gehört auch nun auch Walther Seinsch.

Walther Seinsch
Gehört nun zum Präsidium von Preußen Münster und hat große Ziele: Walther Seinsch.
© Getty ImagesZoomansicht

Krimphove war seit 30. April 2015 Präsident bei den Preußen. Bereits seit den 1990er Jahren ist er für den Klub aktiv und wurde nach seiner Zeit als Mitglied des Verwaltungsrates Ende 2004 Präsidiumsmitglied. Bäumer übernahm 2003 den Vorsitz des Aufsichtsrates und unterstützt den Verein seit 13 Jahren mit dem Unternehmen TUJA Zeitarbeit GmbH als Hauptsponsor. "Nach den Entwicklungen der vergangenen Woche wollen wir den Weg zügig für einen personellen Neuanfang und den Fortgang des Vereins freimachen", werden beide auf der Vereinswebsite zitiert. Damit stand fest: Im Präsidium und im Aufsichtsrat wird es Veränderungen geben.

Diese folgten am Donnerstagnachmittag, nachdem der Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkam. Das Kontrollgremium, welches durch Jürgen Becker, Ex-Profi Christoph Metzelder, Jochen Terhaar und Frank Westermann auf nun elf Mitglieder erweitert worden war, bestimmte Fabian Roberg zum neuen Vorsitzenden. Danach wählte das Gremium Strässer zum neuen Präsidenten. Das Präsideum bilden künftig außerdem Siggi Höing, Martin Jostmeier, Bernhard Niewöhner und Seinsch.

Seinsch will ein Stadion für 40.000 Zuschauer

Seinsch, der bereits den FC Augsburg durch sein Engagement mithalf, in die Bundesliga zu führen, formulierte gleich große Pläne. "Wir wollen versuchen, in den nächsten Jahren folgende Ziele zu erreichen: Die Ausgliederung der Profis und der Bau eines neuen Stadions mit der Kapazität von 40.000 Zuschauerplätzen", erklärte der 74-Jährige und hofft dabei auf den Preußen-Anhang, der schließlich entscheiden müsse, "welchen Weg wir gehen". Roberg ergänzte mit Blick auf die jetzige Spielstätte: "Die Hammer Straße gehört zum SCP und wird nicht aus den Augen verloren", sagte er, betonte allerdings, dass sich ein neues Stadion auch in Münster und nicht außerhalb befinden müsse. Grundsätzlich seien die Veränderungen nötig, denn: "Wir sind mehr als nur 3. Liga", so Roberg.

Trainersuche: Luhukay ist kein Thema

"Wir treten an, um den Verein nach vor zu bringen und einen Fortschritt zu bewirken", ergänzte Roberg. "Wir wollen jetzt am Wettbewerb der Fußballklubs in Deutschland teilnehmen und nicht erst in ein paar Jahren." Dafür müssen die Preußen in der aktuellen Spielzeit allerdings zügig punkten. Nach der Freistellung von Trainer Horst Steffen ist aktuell interimsweise U-19-Coach Cihan Tasdelen für die Mannschaft verantwortlich. Ein neuer Chefcoach ist noch nicht gefunden, wie Seinsch sagte: "Wir sind weiterhin in Gesprächen. Jos Luhukay ist kein Kandidat." Die Entscheidung solle aber möglichst bald fallen, damit die Preußen gestärkt in die Zukunft starten können. Oder wie der neue Präsident Strässer sagte: "Wir wollen über das Gelingen reden und nicht über ein mögliches Scheitern."

mst/pau

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Vereinsdaten

Vereinsname:Preußen Münster
Gründungsdatum:30.04.1906
Mitglieder:2.000 (10.08.2017)
Anschrift:SC Preußen 06 Münster GmbH & Co. KG aA
Fiffi-Gerritzen-Weg 1
48153 Münster
Telefon: (02 51) 98 72 70
Telefax: (02 51) 98 72 740
Internet:http://www.scpreussen-muenster.de/


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