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13.07.2016, 14:00

Angreifer hängt mit 32 Jahren die Fußballschuhe an den Nagel

"Verrückte Reise": Lakic hört auf

Sein Weg führte Srdjan Lakic nach Deutschland, wo der Angreifer sein sportliches Glück fand. Für insgesamt sechs deutsche Profi-Klubs stand der Kroate auf dem Platz, seine unbestritten erfolgreichste Zeit erlebte der mittlerweile 32-Jährige in Kaiserslautern. Nach enttäuschenden eineinhalb Jahren in Paderborn hat Lakic eine Entscheidung getroffen: Er hängt seine Fußballschuhe an den Nagel.

Für sechs deutsche Profiklubs am Ball: Srdjan Lakic beendet seine Karriere.
Für sechs deutsche Profiklubs am Ball: Srdjan Lakic beendet seine Karriere.
© picture allianceZoomansicht

"Die Auszeit in der letzten Saison hat mir geholfen, um zu erkennen, dass die Zeit gekommen ist, meine Profi-Karriere zu beenden", beginnt Lakic das Statement auf seiner Facebook-Seite. Zuletzt ging der kroatische Angreifer für den SC Paderborn auf Torejagd, vermochte es in der vergangenen Saison aber auch nicht, die Ostwestfalen vor dem Sturz in die Drittklassigkeit zu bewahren.

Eine große Rolle spielte Lakic in Paderborn in der Saison 2015/16 aber ohnehin nicht mehr: Drei Startelfeinsätze und drei Einwechslungen (kicker-Notenschnitt 4,33) - mehr sprang dabei nicht heraus. Dampf ließ der Routinier in seinem Schreiben deswegen aber nicht ab: "Ich bin glücklich und stolz, dass ich für sechs Bundesligisten spielen durfte und viele schöne Momente erleben konnte." Im Sommer 2006 kam Lakic zu Hertha BSC (zwölf Einsätze, eine Vorlage), sein Glück aber fand er erst in Kaiserslautern. Auf dem Betzenberg schoss er sich in drei Jahren (80 Ligaspiele, 35 Tore und sechs Assists) in die Pfälzer Herzen.

Auf der Suche nach dem Glück

In Wolfsburg (18 Spiele) und Hoffenheim (sieben Partien) wurde Lakic nicht wirklich glücklich. Nach dem einjährigen Intermezzo bei Eintracht Frankfurt (22 Spiele, vier Treffer und eine Vorlage) ging es zurück zum FCK (31/8/4). Im Karriere-Endspurt zog es Lakic dann im Januar 2015 nach Paderborn, wo er sich in eineinhalb Jahren aber auch nicht wirklich durchsetzen konnte (23/2/4).

Vor dem Deutschland-Abenteuer stand Lakic aber auch noch bei Heracles Almelo (Niederlande) und in seiner kroatischen Heimat bei verschiedenen Vereinen unter Vertrag. "Die kurze Zeit in Kroatien und Holland werde ich ebenso nie vergessen", schrieb Lakic weiter. Schlussendlich richtete er sich noch an seine Fürsprecher: "Ich bedanke mich bei allen, die mich bei meiner verrückten Reise von den Straßen des Dubrovniks bis in die Arenen der Bundesliga unterstützt haben."

msc

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