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03.05.2016, 12:28

Rostock: Urteil nach Vorfällen im November 2014

Vier Jahre und fünf Monate Haft für Hansa-Steinwerfer

Das Landgericht Rostock hat einen Anhänger des Drittligisten Hansa Rostock wegen schwerer Körperverletzung zu vier Jahren und fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Die Richter sahen es am Montag als erwiesen an, dass der 33-Jährige während Ausschreitungen am Rande des Heimspiels gegen Dynamo Dresden im November 2014 Steine auf Polizisten geworfen hat. Dabei verletzte er einen Beamten.

FC Hansa Rostock
Nach einem Steinwurf im November 2014 muss ein Hansa-Anhänger ins Gefängnis.
© imagoZoomansicht

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten gefordert, die Verteidigung des Rostockers auf Freispruch plädiert. Zunächst hatte die Anklage auf versuchten Totschlag gelautet. Im Prozess konnte dem Mann aber keine Tötungsabsicht nachgewiesen werden.

Das Gericht stützte sein Urteil auf Videoanalysen, auf denen der Angeklagte trotz vermummten Gesichts an seiner Kleidung wiederzuerkennen sei. Außerdem habe der Angeklagte sich in der Untersuchungshaft einem Mithäftling anvertraut.

Mit einem zwei Kilogramm schweren Pflasterstein hatte der 33-Jährige den Polizisten getroffen und verletzt.

dpa/sid/aho

 
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