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29.03.2016, 15:23

Fortuna Köln im Landespokalfinale

Koschinat: "Noch ein, zwei Spiele gewinnen"

Mit 40 Punkten hat Fortuna Köln auf dem elften Rang stehend gute Karten im Abstiegskampf der 3. Liga. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf die die Gefahrenzone. Der Klassenverbleib scheint für die Rheinländer also auch im zweiten Jahr der Drittligazugehörigkeit in greifbarer Nähe, treffen sie doch in den nächsten fünf Partien auf vier unmittelbare Konkurrenten. Rückenwind bekam die Elf von Uwe Koschinat nach zwei Niederlagen außerdem am Osterwochenende, indem sie sich in Hennef den Einzug ins Landespokal-Finale erkämpfte.

Andreas Glockner erzielt das 2:1
Ab Samstag auch in der Liga gefordert: Andreas Glockner (r.) erzielt das 2:1 gegen Hennef.
© imagoZoomansicht

Allerdings war der Sieg gegen den Fünfligisten ein hartes Stück Arbeit. Erst in der Verlängerung konnten sich die Südstädter mit 3:2 durchsetzen und kamen mit einem blauen Auge davon. Koschinat räumte deshalb ein, "dass wir von einem glücklichen Sieg sprechen müssen". Nach 32 Minuten geriet seine Mannschaft durch einen sehenswerten Seitfallzieher von Rene Dabers in Rücktand. "Heute war sicher so ein Tag, an dem uns vieles sehr, sehr schwer gefallen ist. Das lag zum einen an der hervorragenden Organisation unseres Gegners, auf der anderen Seite mit Sicherheit auch daran, dass wir es in der Anfangsphase versäumt haben, einfach geiler auf dieses 1:0 zu sein", sagte Koschinat und fügte an: "Nach 20 Minuten hat sich das gespielt gedreht, wir hätten schon vor dem 0:1 in Rückstand geraten können."

In der zweiten Hälfte lief es für den Drittlgisiten besser Marco Königs (53.) und Andreas Glockner (72.) brachten die Kölner in Front, mussten aber kurz vor Schluss den 2:2-Ausgleich durch Rico Rellepatz hinnehmen. "Hätten wir in 90 Minuten gewonnen und mit einer etwas früheren Entscheidung, hätten wir uns auch mehr gefreut am Schluss", sagte Glockner nach dem Spiel bei FortunaTV. Koschinat ergänzte mit Blick auf die zwei Liga-Niederlagen zuletzt: "Heute ist es schon so gewesen, dass man der Mannschaft einfach im allerhöchsten Maße anmerkt, dass nach den beiden letzten Niederlagen die absolute Leichtigkeit, das totale Selbstverständnis in unserem Spiel fehlt." Erschwerend kam aus Sicht des 44-Jährigen hinzu, dass sein Team anders als in der Liga als Favorit im Landespokal-Halbfinale angetreten war. "Im Meisterschaftsbetrieb sind wir sehr häufig in der Situation, dass wir als Underdog angesehen werden", sagte er. "Heute war es klar, dass wir die Favoritenrolle annehmen mussten."

Wenn ich jetzt gleich im Bus sitze, ist dieser Pokal erst einmal aus meinem Kopf. Denn wir müssen dringend noch ein, eher zwei Spiele gewinnen.Fortuna Kölns Trainer Uwe Koschinat nach dem 3:2-Sieg in Hennef

Der Rolle wurden die Kölner am Ende allerdings doch noch gerecht, dank Hamdi Dahmani: "Ich versuche jetzt öfter den Abschluss zu suchen", sagte der Torschütze zum 3:2. "Ich hatte einfach das Gefühl, ich muss jetzt draufhalten." Mit seinem Treffer in der 107. Minute sicherte er seinem Team die Teilnahme am Pokalfinale, wo es am 28. Mai zum Kölner Stadtduell mit dem Regionalligisten Viktoria, der am 6. April in Freialdenhoven gefordert ist, kommen könnte. "Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich in das Endspiel mit meiner Mannschaft eingezogen bin. Wir sind jetzt logischerweise geil darauf, den Pokal zu gewinnen und letztlich die Fortuna im DFB-Pokal zu repräsentieren", betonte Koschinat. Der gebürtige Koblenzer lenkte den Fokus allerdings schnell wieder auf den Ligabetrieb.

"Wenn ich jetzt gleich im Bus sitze, ist dieser Pokal erst einmal aus meinem Kopf. Denn wir müssen dringend noch ein, eher zwei Spiele gewinnen", sagte der Fortuna-Trainer. "Wir müssen den Sack auch in der Meisterschaf zu machen." Die Chancen dafür halten die Kölner in der eigenen Hand: Mit Erfurt (H), Halle (H), Bremen II (A), Chemnitz (H) treffen die Domstädter in den nächsten fünf Spielen auf vier unmittelbare Konkurrenten.

Andersen droht auszufallen

Fehlen wird dabei allerdings sehr wahrscheinlich Spielmacher Kristoffer Andersen, der im Spiel gegen Hennef nach rund 30 Minuten mit Adduktoren-Beschwerden ausgewechselt wurde. Eine genau Diagnose steht noch aus, Koschinat allerdings befürchtet eine mehrwöchige Verletzungspause. Der 30-jährige Belgier war bereits in der Hinrunde mit einer Adduktorenverletzung für sechs Spiele ausgefallen, erlitt außerdem eine Fleischwunde und Kapselverletzungen, wegen denen er vier Spiele verpasste.

kon

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29.03.16
 
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weitere Infos zu Koschinat

Vorname:Uwe
Nachname:Koschinat
Nation: Deutschland
Verein:Fortuna Köln

Vereinsdaten

Vereinsname:Fortuna Köln
Gründungsdatum:21.02.1948
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Am Vorgebirgstor 2
50969 Köln
Telefon: (02 21) 93 64 18 0
Telefax: (02 21) 17 06 70 36
Internet:http://www.fortuna-koeln.de