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26.03.2016, 17:00

Sprung im Tabellenkeller: Chemnitz schlägt Cottbus mit 4:0

Frahn "auf dem Zahnfleisch" doppelt erfolgreich

Beim Chemnitzer FC hat Anton Fink nach einer knappen halben Stunde den Grundstein für den Sieg im Nachholspiel der dritten Liga gegen Energie Cottbus gelegt. Am Ende aber sprach auch er nur von seinem neuen Sturmkollegen. Daniel Frahn netzte beim 4:0 doppelt ein - und war "auf dem Zahnfleisch" zum Match-Winner geworden.

Daniel Frahn (li.), Daniel Lück
Konnte Energie-Keeper Daniel Lück zweimal überwinden: CFC-Stürmer Daniel Frahn (li.).
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Nur eine Frage der Zeit seien die Tore gewesen. Das zumindest sagte Anton Fink über den Premieren-Doppelpack seines Sturmkollegen im Trikot des CFC. Definitiv zur richtigen Zeit allerdings kamen die Treffer von Daniel Frahn: Im Nachholspiel des Chemnitzer FC gegen Energie Cottbus netzte der Winter-Zugang doppelt ein, zum 2:0 und zum 4:0-Endstand.

Der ehemalige Leipziger blieb selbst ganz gelassen. "Es machen sich viele Leute viel mehr einen Kopf um mich als ich selbst. Ich bin selbstbewusst genug, um meinen Qualitäten zu vertrauen", sagte er der "Freien Presse" in Chemnitz. "Ich hatte ja auch in den Spielen davor schon ein paar Chancen, irgendwann musste mal wieder einer rein."

Davon war auch Fink überzeugt. "Er arbeitet hervorragend, wir harmonieren gut miteinander. Das hat man beim 2:0 gesehen." Da hatte er Frahn mustergültig bedient. Beim zweiten Tor des neuen Kollegen war Fink schon mit Adduktorenproblemen ausgewechselt. Frahn aber musste durchhalten und belohnte sich mit dem 4:0. "Ich bin ziemlich auf dem Zahnfleisch gekrochen. Aber solange die Beine einen tragen, muss man eben rennen."

Seine Handschrift ist erkennbar.Daniel Frahn über Trainer Sven Köhler

Am Ende belohnte sich das ganze Team. Durch den Sieg beim direkten Konkurrenten machte Chemnitz einen Sprung im Tabellenkeller, kletterte von Rang 16 an Gegner Cottbus vorbei auf Platz 13. Zwei Spiele hat der CFC nun in Folge gewonnen, nur eine von vier Partien verloren. Das sei auch der Verdienst von Trainer Sven Köhler. "Er schickt uns mit einem klaren Plan ins Spiel. Und der funktioniert jetzt", sagte Daniel Frahn. "Seine Handschrift ist erkennbar."

Der Coach wiederum lobte das Team: "Die Jungs haben - vor allem, was die Lauf- und Kampfbereitschaft betrifft - an das Erfurt-Spiel angeknüpft. So erzwingt man solche Siege. Und ein wenig auch das Glück." Bis zum 3:0 sei es ein offenes Spiel gewesen. Mit dem 4:0 aber war den Chemnitzern der Dreier nicht mehr zu nehmen. Erzielt hatte es Daniel Frahn.

ton

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