Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
14.03.2016, 14:19

Chemnitzer FC auf Talfahrt

Köhler: "Jeder weiß, dass wir das schaffen können"

Auch im ersten Heimspiel unter Neu-Coach Sven Köhler bleibt der Chemnitzer FC ohne Sieg und wartet seit nunmehr zehn Partien auf drei Punkte. Erstmals sind die Sachsen nach dem 0:1 gegen Würzburg außerdem auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Mannschaft und Trainer bemühen sich allerdings um Optimismus und konzentrieren sich auf die kommenden Aufgaben.

Trainer des Chemnitzer FC: Sven Köhler.
Auch im zweiten Spiel kein Sieg mit Chemnitz: Sven Köhler.
© imagoZoomansicht

"Ich denke, es weiß jeder, dass wir das schaffen können", betonte Sven Köhler nach der ärgerlichen 0:1-Niederlage gegen die Würzburger Kickers. Gemeint hatte der 50-Jährige den Klassenerhalt, den es trotz des Abrutschens auf den 18. Tabellenplatz nicht aus den Augen zu verlieren gelte. "Die Mannschaft hat für meine Begriffe sehr, sehr engagiert begonnen und hat auch versucht, Fußball zu spielen", erklärte Köhler. "Wir haben allerdings den Fehler gemacht, dass wir den Kickers diese zwei, drei Gelegenheiten in der ersten Halbzeit einfach gegeben haben, wo sie aus dem aktiven Stören nach vorne umschalten", bemängelte der zweimalige DDR-Nationalspieler.

Aus solch einer Situation war in der 27. Minute das Tor für Würzburg durch Rico Benatelli gefallen, der in der Chemnitzer Hälfte früh attackiert und den Ball damit erobert hatte, um danach ungehindert von der CFC-Defensive zum Torabschluss zu kommen. "Am Ende haben wir einen Fehler mehr gemacht als die Würzburger", sagte Köhler, der aber wenigstens eine bessere zweite Hälfte seiner Spieler gesehen hatte. "Die Mannschaft ist aus der Halbzeit rausgekommen und hat unheimlich versucht Druck aufzubauen. Sie hat viele Chancen im gegnerischen Strafraum gehabt."

Wir spielen nicht neunmal gegen Bayern München, sondern gegen Gegner, die schlagbar sind.Kevin Conrad über die Chancen im Kampf um den Klassenerhalt

Der Ausgleich gelang seiner Elf allerdings nicht, die sich zudem in der 62. Minute durch einen Platzverweis für Philip Türpitz selbst schwächte. "Mit der Gelb-Roten Karte ist natürlich klar, dass es schwieriger wird", sagte Köhler, der trotzdem den Blick nach vorne richtete. "Wir haben in einer Woche die Chance, in Erfurt wieder Punkte zu holen." Damit dort der erste Sieg im Jahr 2016 gelingt, müssen sich die Chemnitzer allerdings in allen Mannschaftsteilen steigern.

"Um wieder in die Bahn zu kommen, gibt es keine einheitliche Methode", sagte Kevin Conrad, der nach seiner Verletzung zur Halbzeit eingewechselt wurde. "Vielmehr muss jeder einzelne Spieler an sich arbeiten, um den Kopf wieder freizubekommen." Gelingt das, ist auch Conrad vom Klassenerhalt überzeugt. "Wir haben noch neun Spiele vor der Brust", sagte der Verteidiger, "und spielen dabei nicht neunmal gegen Bayern München, sondern gegen Gegner, die schlagbar sind."

kon

Tabellenrechner 3.Liga
14.03.16
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Conrad

Vorname:Kevin
Nachname:Conrad
Nation: Deutschland
Verein:Chemnitzer FC
Geboren am:10.08.1990

weitere Infos zu Köhler

Vorname:Sven
Nachname:Köhler
Nation: Deutschland
Verein:Chemnitzer FC