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07.03.2016, 12:51

VfL-Schlussmann seit Monaten in Top-Verfassung

Teufelskerl Schwäbe rettet Osnabrück Derbypunkt

Es war ein durchaus glückliches 0:0 aus Sicht des VfL Osnabrück am Samstag im Derby bei Preußen Münster. Und der Punktgewinn fußte vor allem auf einer abermals hervorragenden Leistung von Schlussmann Marvin Schwäbe. Die Hoffenheimer Leihgabe erinnert in Spielweise, Statur und Auftreten mehr und mehr an den jungen Manuel Neuer.

Glückwunsch dem Retter Marvin Schwäbe: Halil Savran und der VfL wussten, bei wem sie sich zu bedanken hatten.
Glückwunsch dem Retter Marvin Schwäbe: Halil Savran und der VfL wussten, bei wem sie sich zu bedanken hatten.
© imagoZoomansicht

Dank enormer Zähigkeit konnte der VfL bei den Preußen die vielen Ausfälle kompensieren und am Ende einen wichtigen Auswärtspunkt ergattern. Und das ohne die Unterstützung des eigenen Anhangs, der in Münster nicht zugelassen war.

Lothar Gans, seit fast 20 Jahren im Management des VfL tätig, konnte sich nicht daran erinnern, dass seine Osnabrücker nicht mal einen 18er-Kader zusammenbrachten vor dem Prestigeduell: Nach den gesperrten Alexander Dercho, Christian Groß und Kim Falkenberg, den verletzten Marcos Alvarez (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Stephan Thee (Leiste) sowie dem erkrankten Addy Menga meldete sich auch Nachwuchsstürmer Steffen Tigges (Infekt) ab. Neben Torwart Frank Lehmann saßen in Münster ausschließlich Spieler auf der Bank, die höchstens 23 sind und so gut wie keine Drittliga-Erfahrung haben.

Doch der VfL trotzte den Umständen und kehrte nach dem 0:3 am vergangenen Montag gegen Dresden wieder in die Spur zurück. "Wir hatten zwar anfangs einige Probleme, haben Münster dann aber einen tollen Fight geliefert", sagte Trainer Joe Enochs, der über die Personalnot nicht lamentiert, sondern das Vertrauen in seine Spieler betont hatte: "Ich bin zufrieden."

Enochs verhehlte nicht, dass neben dem überragenden Torwart Marvin Schwäbe - mit der kicker-Note 1,5 Spieler des Tages in der 3. Liga - auch eine Prise Glück dazu beitrug, dass die Osnabrücker auch das fünfte Auswärtsspiel der Rückrunde ungeschlagen überstanden. "Wir haben einen großen Kampf geliefert, deshalb ist der Punkt auch nicht unverdient", sagte Abwehrchef David Pisot, der wie einige Mitspieler unter den Folgen der Krankheitswelle im Team gelitten hatte. "Man hat auch diesmal wieder gesehen, dass sich bei uns jeder für den anderen reinhaut". Der ehemalige Münsteraner Massimo Ornatelli freute sich an alter Wirkungsstätte: "Hut ab, was unsere Mannschaft bis zum Schluss rausgeholt hat." Der Tenor bei allen: Der Punktgewinn ist die richtige Einstimmung auf das Verfolgerduell am Samstag gegen Großaspach.

aho/aba

Tabellenrechner 3.Liga
07.03.16
 
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weitere Infos zu Enochs

Vorname:Joseph
Nachname:Enochs
Nation: USA
Verein:VfL Osnabrück