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02.03.2016, 22:20

28. Spieltag: Kickers verlassen Tabellenende - Aue torlos in Cottbus

Dresden unaufhaltsam: 3:0 in Osnabrück

In der 3. Liga wurde unter der Woche der 28. Spieltag mit dem Topspiel am Mittwochabend garniert: Osnabrück forderte Spitzenreiter Dresden, der VfL war aber beim 0:3 letztlich chancenlos. Zuvor kam der Tabellenzweite Aue bei den abgerutschten Cottbusern nur zu einem 0:0, keine Tore gab es auch beim Gastspiel der Magdeburger in Aalen. Mainz und den Stuttgarter Kickers reichte jeweils ein Tor zum Sieg.

Cottbus gegen Aue: Flottes Spiel, keine Tore und Zeitz im Pech

Fünf Partien standen am Mittwoch in der 3. Liga an. Los ging es mit dem Ostduell zwischen Cottbus und Aue, das zwar torlos blieb, den Zuschauern im Stadion der Freundschaft aber dennoch lange Zeit gute Unterhaltung bot. Speziell im ersten Abschnitt geizten beide Teams nicht mit Offensivaktionen, doch letztlich fehlte es am Zielwasser. Nach dem Seitenwechsel wurde das Duell etwas weniger spektakulär, doch in der Schlussphase waren die abstiegsbedrohten Lausitzer dem Dreier deutlich näher. So hatte Zeitz Pech, als er im Anschluss an eine Ecke an der Latte scheiterte. Mit der Nullnummer finden zwei Serien ihre Fortsetzung: Die heimische Miriuta-Elf wartet seit acht Partien auf ein Erfolgserlebnis, die Veilchen dagegen blicken nun auf acht Spiele ohne Pleite.

Nullnummer in Aalen - FCM-Stürmer Beck weiter ohne Tor

Die Magdeburger fuhren mit frischen Selbstvertrauen nach Aalen, hatte die Härtel-Elf doch zuletzt nach vier sieglosen Partien gegen die Stuttgarter Kickers wieder ein Erfolgserlebnis verbucht. Auf der Ostalb wollte das Team aus Sachsen-Anhalt unbedingt nachlegen, doch der VfR wehrten sich nach Kräften und verdienten sich beim 0:0 den einen Zähler. In den ersten 45 Minuten hatten die Aalener leichte Vorteile, doch Drexlers Treffer zählte wegen einer Abseitsstellung richtigerweise nicht. Mit Wiederbeginn legten die Magdeburger in der Offensive eine Schippe drauf, verpassten bei Chancen von Fuchs, Kinsombi und Sowislo die mögliche Führung. In der Schlussphase hatten erneut beide Teams den Torschrei auf den Lippen, aber Aalens Morys scheiterte an FCM-Keeper Tischer, auf der Gegenseite hämmerte Brandt einen Freistoß an den Pfosten. Durch das 0:0 verlängerte sich die Torlos-Phase von Magdeburgs Stürmer Beck, der in der Pause runter musste, auf 588 Minuten.

Kickers-Reaktion auf den VfB-II-Sieg?

Die Stuttgarter Kickers konnten durch das 1:0 gegen Wehen Wiesbaden das Tabellenende verlassen, die Rote Laterne abgeben und die Reserve des VfB weiterreichen. Den erlösenden Treffer für die Schwaben erzielte Mvibudulu eine knappe Viertelstunde vor dem Ende, im ersten Durchgang hatte Kickers-Kapitän Baumgärtel einen Elfmeter verschossen - SVWW-Keeper Kolke parierte. Nach der dritten Niederlage in Folge muss sich die Mannschaft von Trainer Sven Demandt nun auch mit dem Thema Abstiegskampf befassen.

Hölers zehnter Streich reicht den Mainzern

Der Mainzer Reserve reichte das zehnte Saisontor von Lucas Höler, um gegen Rot-Weiß Erfurt den Platz als Sieger zu verlassen. Der Mainzer Torjäger vollendete eine schnelle Kombination Mitte der ersten Halbzeit und belohnte das dominante Auftreten der Rheinhessen im ersten Abschnitt mit dem 1:0-Siegtreffer. Von den Thüringern, die zuletzt aus drei Spielen sieben Zähler gesammelt hatten, kam erschreckend wenig. Ohne echte Torchance beugte sich die Elf von Trainer Stefan Krämer in eine abermalige Auswärtspleite und steckt weiterhin im Abstiegskampf.

Dynamo-Sieg in Osnabrück: Testroet netzt doppelt ein und legt einmal vor

Warum so verhalten, Herr Goalgetter? Dresdens Doppelpacker Testroet (re.), hier mit Lambertz.
Warum so verhalten, Herr Goalgetter? Dresdens Doppelpacker Testroet (re.), hier mit Lambertz.
© imagoZoomansicht

Am späten Mittwochabend durfte sich die Liga auf das Spitzenspiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem Tabellenersten Dynamo Dresden freuen. Unter dem Strich war es eine klare Angelegenheit für die Sachsen, die sich bei ihren Scharfschützen Testroet und Eilers bedanken konnten. Ersterer markierte im ersten Abschnitt einen Doppelpack, Letzterer markierte auf Vorarbeit seines Sturmpartners in der Schlussphase den 3:0-Endstand. In den ersten 45 Minuten konnte der VfL an der heimischen Bremer Brücke die Partie offener gestalten, hielt in den Zweikämpfen gut dagegen und hatte durchaus auch Chancen auf ein Tor. Dynamo war jedoch über die gesamten 90 Minuten das reifere Team und hatte nach Derchos Roter Karte in der 71. Minute leichtes Spiel, den Auswärtssieg unter Dach und Fach zu bringen. Nach 28 Spieltagen liegt die Neuhaus-Elf nun zwölf Punkte vor dem ersten Verfolger Aue und 14 vor den drittplatzierten Osnabrückern.

SGS schüttelt den Frust ab, CFC baut ihn auf

CFC-Torjäger Anton Fink gegen Sebastian Schiek
Elfmeter-Fehlschützen unter sich: CFC-Torjäger Anton Fink gegen Sebastian Schiek.
© imagoZoomansicht

"Wir sind total frustriert", hatte Großaspachs Trainer Rüdiger Rehm nach dem 0:1 am vergangenen Wochenende gegen Bremen, der dritten Niederlage in Folge erklärt, am Dienstag durfte er aber den Frust abschütteln. In Chemnitz gab es ein 2:0. Die Himmelblauen hatten mehr vom Spiel, verwerteten aber ihre Chancen nicht. Nachdem beide Teams vom Punkt die Chance auf die Führung vergeben hatten, schlug Gehring gut 20 Minuten vor dem Ende für die SGS zu. Rot für CFC-Torwart Kunz, ein Elfmeter, der diesmal saß - und fertig war das 2:0 für Sonnenhof. Während Großaspach den Negativlauf gestoppt hat und oben dran bleibt, schrillen in Chemnitz nach dem achten sieglosen Spiel hintereinander (0/4/4) die Alarmglocken. Am Mittwochmorgen gab es die Reaktion: Trainer Karsten Heine wurde beurlaubt, Sven Köhler als Nachfolger verpflichtet.

Rostock nimmt den Schwung mit

Dennis Erdmann dreht jubelnd ab
Tor des Tages in Rostock: Dennis Erdmann dreht jubelnd ab.
© imago

Die an der Ostsee werden dagegen leiser. Rostock hat den Schwung nach dem 1:0 im Kellerkrimi in Cottbus ins Heimspiel gegen den Nordrivalen Kiel mitgenommen und mit dem zweiten Dreier in Folge den CFC überholt. Trainer Christian Brand musste zwar auf die gesperrten Wannenwetsch und Jänicke verzichten, doch auch ohne sie reichte es zum 1:0 gegen die "Störche", die den Sprung in die obere Tabellenhälfte verpassten. Erdmann gelang mit seinem ersten Liga-Tor für Hansa das eminent wichtige Tor des Tages.

Würzburg knackt Halle

Vier Spiele blieb Halle ungeschlagen - dann kam Würzburg. Und wie! Die Kickers entführten mit einem 3:1 die Punkte beim HFC und lösen den direkten Tabellennachbarn auf Platz sieben ab. Nach einer guten Stunde war die Messe nach Benatellis drittem Saisontor zum 3:0 gelesen, der Anschlusstreffer von Kleineheismann war Ergebniskosmetik.

Grüttner lässt den VfB II hoffen

Nach nur sieben Gegentoren und einer Niederlage aus den letzten zehn Spielen musste der SV Werder ausgerechnet im richtungsweisenden Duell der Zweitvertretungen gegen den VfB die erste Heimniederlage seit dem 21. November 2015 (0:1 gegen Osnabrück) hinnehmen. Stuttgarts Kapitän Grüttner erzielte das Tor des Tages und lässt die Schwaben wieder hoffen.

Münster verpasst das "kleine Endspiel"

Oliveira Souzas sechster Saisontreffer reichte Fortuna Köln, um gegen Münster beim 2:1 spät den neunten Heim-Sieg einzufahren. Bei einem Dreier in Köln "haben wir am kommenden Wochenende so eine Art kleines Endspiel gegen Osnabrück", hatte Defensivmann Philipps vor der Partie mit Blick nach oben orakelt, nun gab es bei den Preußen aber lange Gesichter.

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