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24.02.2016, 20:13

Wichtiger Sieg gegen Energie Cottbus

Aalen will sich im Mittelfeld festsetzen

Der 3:0-Erfolg im Kellerduell gegen Energie Cottbus hat dem VfR Aalen etwas Luft verschafft. Mit Holstein Kiel wartet am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) der nächste abstiegsbedrohte Gegner auf die Mannschaft von der Ostalb. Trainer Peter Vollmann ist sicher: "Wir können in der derzeitigen Verfassung auch in Kiel bestehen."

Gerrit Wegkamp erzielte das 2:0 im Kellerduell gegen Energie Cottbus.
Gerrit Wegkamp erzielte das 2:0 im Kellerduell gegen Energie Cottbus.
© imagoZoomansicht

In der Hinrunde war das Lieblingsergebis des VfR Aalen das Remis: 10 von 19 Partien endeten unentschieden. Auch deswegen gehört der Zweitligaabsteiger noch immer zu den Teams, die den Blick nach unten richten müssen. Doch die Angewohnheit, die Punkte mit dem Gegner zu teilen, scheint die Mannschaft von Peter Vollmann in der Rückrunde abgelegt zu haben: In den vergangenen sechs Spielen gab es für Aalen kein Remis mehr. Angesichts von vier Niederlagen ist das aber ein schwacher Trost - noch immer ist die Gefahr, in die Viertklassigkeit abzurutschen, nicht gebannt. Vor dem Spiel gegen Energie Cottbus war der Druck spürbar, denn die 0:3-Pleite gegen Hansa Rostock hatte die Abstiegssorgen auf der Ostalb vergrößert.

Der deutliche Heimsieg gegen die Lausitzer sorgte für große Erleichterung beim VfR. Nach einem unsicheren Beginn beider Mannschaften trat Aalen in der zweiten Halbzeit sichtlich besser auf als im ersten Durchgang, das 1:0 für seine Mannschaft fiel, so Vollmann, "zum guten Zeitpunkt". Nach der Führung wirkten die Schwarz-Weißen wie befreit und erhöhten die Führung wenig später durch Gerrit Wegkamp. Dominick Drexler traf schließlich kurz vor Spielende gegen den demoralisierten FC Energie zum klaren 3:0-Endstand. Vollmann lobte die Körpersprache seiner Spieler: "Man konnte spüren, dass sie an diesen Sieg geglaubt haben." Sebastian Neumann, der Torschütze zum wichtigen 1:0, ist froh über den Heimerfolg: "Wir wollten dagegenhalten, etwas wiedergutmachen nach dem Rostock-Spiel. Ich denke, das ist uns gut gelungen."

Das Thema Holstein ist abgehakt.Peter Vollmann vor seiner Rückkehr nach Kiel

Bei Holstein Kiel trifft der VfR Aalen auf einen weiteren Gegner aus der unteren Tabellenregion. Peter Vollmann kennt den Kontrahenten bestens: Zweimal war er bei den "Störchen" als Trainer aktiv, im Dezember 2008 musste er dort seinen Platz räumen, obwohl seine Mannschaft die Tabelle der Oberliga anführte. Besonders emotional erlebt Vollmann seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte aber nicht, sagte er im Interview mit den Kieler Nachrichten: "Das Thema Holstein ist abgehakt. Es gibt für mich keine offenen Rechnungen mehr. Für mich zählen nur die drei Punkte."

Dass trotz des erst einige Monate zurückliegenden Zweitligaabstiegs für sein Team derzeit nur der Verbleib in Liga drei zählt, ist für Vollmann angesichts der Kadergröße kein Wunder: "Das ist der kleinste Kader der Liga. Teilweise haben wir nur 12 oder 13 Mann beim Training." Der Trainer rechnet vor, dass der VfR Aalen zum sicheren Klassenerhalt noch zwölf Punkte aus den verbleibenden zwölf Partien holen müsse - "44 Punkte sind eine sichere Zahl."

kon

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