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23.02.2016, 14:10

RW atmet nach Heimsieg auf

Erfurt-Coach Krämer lobt "Kampf auf Biegen und Brechen"

Rot-Weiß Erfurt hat sich mit dem 1:0-Heimsieg gegen die Würzburger Kickers Luft im Abstiegskampf verschafft. Der zweite Sieg in Folge gibt den Erfurtern Selbstvertrauen für das schwere Auswärtsspiel in Aue, das am kommenden Sonntag (LIVE! ab 14 Uhr bei kicker.de) ansteht.

Carsten Kammlott im Zweikampf mit Würzburgs Fennell
Mit Kampf zum Heimsieg: Carsten Kammlott im Zweikampf mit Würzburgs Fennell.
© imagoZoomansicht

Ein zuverlässiges Bauchgefühl bewies Erfurts Trainer Stefan Krämer vor dem Spiel gegen Würzburg: Am Freitag tippte er in einem Radiointerview auf einen 1:0-Sieg seiner Mannschaft. Das Spiel am vergangenen Sonntag war spannend bis zum Schluss, auch weil der Erfurter Kapitän Sebastian Tyrala einen Strafstoß vergab und so die Vorentscheidung liegen ließ. Am Ende reichte Carsten Kammlotts Treffer zu einem immens wichtigen Sieg der Erfurter im Abstiegskampf. Nach dem Erfolg beim VfB Stuttgart II war es der zweite Sieg in Serie. Durch die drei Punkte rückte Rot-Weiß Erfurt auf Platz 15 der Tabelle vor und hat nun vier Punkte Vorsprung auf den Drittletzten Hansa Rostock.

Kammlott bewies mit dem entscheidenden Treffer seinen Torriecher und freute sich über den Erfolg und die gute Stimmung im Stadion: "Das war wichtig für die Truppe, die Fans und das ganze Umfeld - jetzt fahren wir nach Aue, haben ein schönes Spiel und gucken, was geht." Trainer Stefan Krämer sah im Spiel der Erfurter noch spielerische Unzulänglichkeiten, lobte aber Leidenschaft und Einsatzwillen seiner Spieler: "Heute ging viel über die Einstellung. Dieser Kampf auf Biegen und Brechen und um jeden Grashalm, das hat die Mannschaft perfekt gemacht."

Kurios: Tyrala verschoss im zweiten Spiel in Folge einen Elfmeter - beide Spiele gewann Rot-Weiß Erfurt trotzdem. Krämer nahm es nach dem Spiel mit Humor: "Ich bin ja ein relativ abergläubischer Junge. Wenn es so weiter geht, kann er meinetwegen den nächsten auch wieder verschießen." Da er in seinem Kader aber noch andere gute Elfmeterschützen hat, könnte er die Verantwortung beim Spiel in Aue aber auch von Tyralas Schultern nehmen.

Bei Erzgebirge Aue wartet eine enorm stabile Abwehr auf die Erfurter: Zuletzt blieben die Sachsen viermal ohne Gegentreffer, als bestes Rückrundenteam haben sie den Aufstieg im Blick. Rot-Weiß Erfurt geht als Außenseiter in die Partie. Torjäger Kammlott sieht seine Mannschaft aber nicht chancenlos: "Ich hätte auch nichts gegen drei Punkte." Mit den zwei Siegen im Rücken fahren die Rot-Weißen mit Selbstbewusstsein nach Aue. Doch auch, wenn die Erfolge seiner Mannschaft gut tun - Stefan Krämer weiß, dass es im Tabellenkeller eng bleibt: "In Stuttgart sind wir drei Stufen geklettert, heute haben wir drei draufgesetzt und ich denke, dass wir noch mindestens zwölf nehmen müssen."

kon

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23.02.16
 
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Vorname:Carsten
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