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22.02.2016, 12:29

Nur 14 Gegentore in 26 Spielen - Beste Defensive der 3. Liga

Aue: Dank Abwehrbollwerk auf Aufstiegskurs

Zusammen mit den Würzburger Kickers, Energie Cottbus und Hansa Rostock verfügt Erzgebirge Aue mit 23 Treffern über die harmloseste Offensive der 3. Liga. Auf der anderen Seite aber stellt die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev mit nur 14 Gegentreffern in 26 Partien die beste Defensive aller 20 Drittligisten. Auch beim 2:0-Erfolg am Samstag in Rostock machten die Veilchen ihrem Namen als Defensivbollwerk einmal mehr alle Ehre. Bereits zum 16. Mal in dieser Saison spielte Aue hinten zu Null - zudem war es das zwölfte Ligaduell in Serie ohne Niederlage.

Pavel Dotchev
Vater des Erfolgs: Pavel Dotchev, Trainer von Erzgebirge Aue.
© picture allianceZoomansicht

Von allen Teams der 1. bis zur 3. Liga weist einzig Bayern München eine noch bessere Defensivbilanz aus: Mit lediglich elf Gegentoren kassierte der Rekordmeister noch einmal drei Treffer weniger als der FCE - absolvierte bis dato aber auch vier Ligaspiele weniger. Nach außen hin freut sich Trainer Dotchev, der Architekt der Auer Erfolgsgeschichte, mit dem Dreier in Rostock und nunmehr schon 46 Punkten den Ligaverbleib eingetütet zu haben ("Jetzt haben wir den Klassenerhalt geschafft!").

Bestes Rückrundenteam der Liga

Doch wer einen Blick auf die Tabelle wirft, der wird konstatieren, dass die Veilchen - mit 15 Punkten aus sieben Partien das beste Rückrundenteam der 3. Liga - aktuell auf Aufstiegskurs sind. Nach der neuerlichen Niederlage der SG Sonnenhof Großaspach beträgt der Vorsprung der zweitplatzierten Erzgebirgler auf Rang vier schon fünf Zähler - auf den Relegationsrang (VfL Osnabrück) sind es immerhin deren drei.

Dotchev will vom Aufstieg (noch) nichts wissen

"Natürlich steigt die Erwartung bei uns", weiß auch Dotchev. Von dem möglichen Sprung in die 2. Liga will er aber (noch) nichts wissen: "Ich will gar nicht über den Aufstieg reden", so der gebürtige Bulgare. Bis dahin sei es "noch so ein langer Weg" - um dann die bei Trainern wie Spielern beliebte Floskel hinterherzuschieben: "Ich schaue lieber von Spiel zu Spiel." Das nächste führt Aue ins heimische Erzgebirgsstadion, in dem am kommenden Sonntag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) das Derby gegen Rot-Weiß Erfurt steigt.

Jetzt Derby gegen Rot-Weiß Erfurt

Ein Duell, das Dotchev selbst als "ein besonderes Spiel für mich" bezeichnet. Schließlich stand er von 2005 bis 2008 - seine bis dato längste Station im Trainerjob - an der Seitenlinie der Thüringer. Der ehemalige bulgarische Nationalspieler freut sich darauf, "viele alte Bekannte und Freunde zu treffen", stellt aber unmissverständlich klar: "Wir wollen zuhause nachlegen. Aber es wird kein einfaches Spiel für uns. In einem Derby stecken immer viele Emotionen."

Bewahren seine Spieler einen kühlen Kopf und holen gegen Erfurt den 13. Saisonsieg, wird sich auch Dotchev langsam aber sicher mit dem Gedanken anfreunden müssen, doch über den möglichen Aufstieg zu sprechen.

fis

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weitere Infos zu Dotchev

Vorname:Pavel
Nachname:Dotchev
Nation: Deutschland
Verein:Erzgebirge Aue