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21.02.2016, 14:35

Auch im Sachsenderby in Chemnitz gelingt der SGD kein Sieg

Dresden wartet weiterhin auf einen Auswärtserfolg

Die Bilanz vor dem 90. Sachsenderby zwischen Chemnitz und Dresden sprach klar für den aktuellen Spitzenreiter. Doch am Samstag gelang der SGD nicht der 52. Sieg. Stattdessen trennten sich die beiden Vereine zum 16. Mal mit einem Remis (2:2). Dynamo-Coach Uwe Neuhaus war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden, denn die Dresdner verspielten zweimal ihre Führung, einmal sogar durch ein Eigentor. Damit bleibt die SGD zwar weiterhin auf Aufstiegskurs, konnte aber auswärts wieder keinen Dreier einfahren.

Die Dresdner feiern die zwischenzeitliche Führung zum 2:1 durch Pascal Testroet - am Ende reicht es aber nicht.
Die Dresdner feiern die zwischenzeitliche Führung zum 2:1 durch Pascal Testroet - am Ende reicht es aber nicht.
© imagoZoomansicht

Dresden scheint auswärts einfach nicht mehr gewinnen zu können. Seit dem 24. Oktober wartet das Team von Coach Neuhaus nun auf einen Auswärtserfolg. Am 14. Spieltag gewann der Tabellenführer mit 2:1 in Kiel, danach holten die Dresdner Dreier nur noch im heimischen Stadion. Das Unentschieden in Chemnitz gehört dabei in die Kategorie "unnötig". Denn Dynamo hätte durchaus das 90. Sachsenderby für sich entscheiden können. Doch die Neuhaus-Elf verspielte zweimal ihre Führung. Das ärgerte auch den Trainer: "Wir können mit dem einen Punkt leben, aber zufrieden sind wir nicht." Vor allem in der zweiten Halbzeit hatte der Spitzenreiter Probleme. "Wir haben nicht in der gewohnten Art und Weise zu unserem Spiel gefunden", stellte auch Neuhaus nach der Partie fest und lobte im Gegenzug den Gegner: "Chemnitz hatte eine sehr gute Ordnung, eine sehr gute Kompaktheit und hat es uns äußerst schwer gemacht."

Auch die Spieler waren mit ihrem Auftritt vor 10.644 Zuschauern nicht zufrieden. "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit komplett nicht mehr mit Fußball spielen beschäftigt, sondern haben einfach die Dinger rausgekloppt", ärgerte sich Abwehrspieler Michael Hefele, der auch das Eigentor erzielte. Offensivakteur Pascal Testroet kritisierte vor allem die zweite Hälfte: "Wir haben Vollgas gegeben in der ersten Halbzeit, in der zweiten sind wir dann nicht mehr so reingekommen. Chemnitz stand unheimlich unter Druck und hat natürlich mehr gemacht." Die Konsequenz: "Müssen unsere Punkte weiter zuhause sammeln", gab Hefele die Zielrichtung für das nächste Heimspiel am kommenden Samstag gegen Fortuna Köln vor.

Durch das Unentschieden befindet sich die SGD zwar weiterhin an der Tabellenspitze, doch der Vorsprung auf Verfolger Aue beträgt jetzt nur noch acht Zähler, da der Tabellenzweite in Rostock (2:0) erfolgreich war.

kon

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weitere Infos zu Hefele

Vorname:Michael
Nachname:Hefele
Nation: Deutschland
Verein:Huddersfield Town
Geboren am:01.09.1990

weitere Infos zu Testroet

Vorname:Pascal
Nachname:Testroet
Nation: Deutschland
Verein:Dynamo Dresden
Geboren am:26.09.1990