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19.02.2016, 16:01

Chemnitz geht mutig ins Derby mit Dresden

Heine: "Für dieses Spiel braucht es nicht viele Worte"

Eigentlich sind die Rollen klar verteilt. Hier der Spitzenreiter und Favorit Dynamo Dresden, dort der Abstiegskandidat und Außenseiter Chemnitzer FC. Eigentlich. Denn Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Darauf hoffen auch die CFC-Verantwortlichen um Sportdirektor Stephan Beutel, der angriffslustig verspricht: "Wir gehen mit offenem Visier in diese Begegnung."

Karsten Heine
Geht optimistisch ins Sachsen-Derby: CFC-Coach Karsten Heine.
© picture allianceZoomansicht

Seit knapp zweieinhalb Monaten wartet der Chemnitzer FC nun schon auf einen Sieg. Ein solcher gelang der Mannschaft um Trainer Karsten Heine zuletzt am 5. Dezember des vergangenen Jahres beim 1:0-Heimerfolg gegen die Stuttgarter Kickers. Ausgerechnet im Sachsen-Derby gegen den souveränen Tabellenführer Dynamo Dresden soll es für den CFC mal wieder mit einem Dreier klappen. So jedenfalls kündigt es Heine unmissverständlich auf der Pressekonferenz an: "Wir wollen mit aller Macht die Punkte in Chemnitz behalten."

Conrad, Scheffel und Frahn fehlen gegen Dresden

Und das, obwohl der 60-Jährige mit Kevin Conrad (Knie-Entzündung), Tom Scheffel (Trainingsrückstand nach Kreuzband-OP) und Daniel Frahn (Rot-Sperre) auf gleich drei Spieler verzichten muss. Dennoch ist Heine guter Dinge: "Unsere Trainingswoche war optimal. Wir sind gut vorbereitet und wollen alles versuchen, gegen den Tabellenführer zu bestehen."

Großartig motivieren muss Heine seine Jungs dafür nicht. "Für dieses Spiel braucht es nicht viele Worte. Alle sind fokussiert." Auch für den Trainer ist das Sachsen-Derby kein gewöhnliches Spiel wie jedes andere: "Natürlich hat das Spiel eine besondere Brisanz." Das sieht auch Sportdirektor Beutel so: "Dresden geht nach dem bisherigen Saisonverlauf als klarer Favorit ins Derby." Aber: "Unsere Mannschaft hat sich stabilisiert."

Heine: "Auch Dresden ist nicht unschlagbar"

Wohl wahr: Nach der derben 2:5-Klatsche vor drei Wochen bei Holstein Kiel zeigte Chemnitz gegen Magdeburg (0:0) und bei Wehen Wiesbaden (1:1) eine starke Reaktion. Auch deshalb rechnet sich Coach Heine durchaus etwas aus gegen Dynamo: "Man hat zuletzt gesehen, dass auch die Dresdner nicht unschlagbar sind." Siehe Rot-Weiß Erfurt, dem es vor vier Wochen gelang, den Spitzenreiter mit 3:2 zu bezwingen.

Folgt der Chemnitzer FC dem Beispiel von Erfurt, hätte auch das knapp zweieinhalbmonatige Warten auf den nächsten Sieg endlich ein Ende.

fis

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weitere Infos zu Heine

Vorname:Karsten
Nachname:Heine
Nation: Deutschland
Verein:Chemnitzer FC