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09.02.2016, 12:20

DFB verurteilt FCM zu 40.000 Euro Geldstrafe

Teilausschluss in Aue und Magdeburg

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat am Dienstag Strafen gegen die Drittligisten 1. FC Magdeburg und Erzgebirge Aue ausgesprochen. Während der Aufsteiger nach vier Fällen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger 40.000 Euro bezahlen und in einem Spiel die Nordtribüne womöglich schließen muss, kommt Aue mit einem Viertel der Summe davon. Das Erzgebirgsstadion bleibt am Sonntag gegen Würzburg zum Teil geschlossen.

1. FC Magdeburg
Große Fangemeinde: Einige Anhänger des 1. FC Magdeburg leisteten sich in der 3. Liga schon mehrere Vergehen.
© imago

Vier Verstöße, 40.000 Euro: Der FCM wird vom DFB nach mehreren Vergehen ordentlich zur Kasse gebeten. Die Hälfte der Summe dürfen die Landeshauptstädter "für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden", heißt es. Nachweisen muss der ehemalige Europapokalsieger dies dem Verband bis zum 31. Juli.

Die Vollstreckung des Teilausschlusses bei einem Meisterschaftsheimspiel - konkret müsste der FCM dabei die Nordtribüne (Blöcke 3 bis 6) schließen - wird für zehn Monate zur Bewährung ausgesetzt. Will heißen: Leisten sich die Fans in diesem Zeitraum einen schwerwiegenden Wiederholungsfall, tritt die Strafe in Kraft.

Folgende Vorfälle waren registriert worden: Zünden von Pyrotechnik in mehreren Fällen während des Drittligaspiels gegen den SV Wehen Wiesbaden am 24. Oktober 2015 inklusive sechsminütiger Unterbrechung. Abfeuern von drei Leuchtraketen nach dem Spiel bei der SG Dynamo Dresden am 31. Oktober in Richtung der Dresdner Zuschauer inklusive eines Leichtverletzten. Ausschreitungen vor, während und nach der Partie bei der SG Sonnenhof Großaspach am 21. November. Dabei waren unter anderem rund 30 Fans während des Spiels in den Stadion-Innenraum gelangt, was wiederum zu einer fünfminütigen Unterbrechung führte. Schlussendlich gab es beim Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 II am 19. Dezember abermals Pyrotechnik-Vorfälle.

Gegen das Urteil des Einzelrichters kann der 1. FCM binnen 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen.

Strafe auch gegen Aue

Pyrotechnik im Heimspiel gegen Fortuna Köln: Der FC Erzgebirge muss sein Stadion gegen Würzburg zum Teil schließen.
Pyrotechnik im Heimspiel gegen Fortuna Köln: Der FC Erzgebirge muss sein Stadion gegen Würzburg zum Teil schließen.
© imagoZoomansicht

Magdeburgs Ligarivale FC Erzgebirge Aue muss sein Heimspiel gegen die Würzburger Kickers am Sonntag (14 Uhr) unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Dabei werden die Blöcke B und C im Sparkassen-Erzgebirgsstadion geschlossen und zudem eine Pufferzone zum Gästefanblock G eingerichtet. 10.000 Euro Geldstrafe muss Aue ferner begleichen.

Im Fall des Absteigers lagen ein Fehlverhalten der Anhänger beim Spiel gegen Fortuna Köln am 29. November vor. Das Spiel waren wegen Zünden von Pyrotechnik mit zweiminütiger Verspätung angepfiffen worden. Deshalb widerrief der DFB-Kontrollausschuss die zwölfmonatige Bewährung der am 4. Mai 2015 gegen den FCE verhängten Strafe. Ursprünglich war die Schließung der Blöcke P und O vorgesehen, doch dies ist wegen des Stadionumbaus nicht möglich. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

aho

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Vereinsdaten

Vereinsname:Erzgebirge Aue
Gründungsdatum:24.09.1949
Mitglieder:6.622 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Lila-Weiß
Anschrift:Lößnitzer Straße 95
08280 Aue
Telefon: (0 37 71) 59 82 0
Telefax: (0 37 71) 59 82 29
E-Mail: info@fc-erzgebirge.de
Internet:http://www.fc-erzgebirge.de

Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Magdeburg
Gründungsdatum:22.12.1965
Vereinsfarben:Blau-Weiß
Anschrift:1. Fußball-Club Magdeburg e.V.
Friedrich-Ebert-Straße 62
39114 Magdeburg
Telefon: (03 91) 99 02 90
Telefax: (03 91) 99 02 999
Internet:http://1.fc-magdeburg.de/