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05.02.2016, 14:56

Stuttgart: Defensive bereitet vor wichtigem Heimspiel Sorgen

Kickers müssen gegen Rostock improvisieren

Wenn die Stuttgarter Kickers am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) Hansa Rostock empfangen, ist ein Sieg für die Schwaben Pflicht. Andernfalls rückt der Klassenerhalt vorerst in weite Ferne. Stuttgart braucht den ersten Dreier seit Mitte September, doch ausgerechnet jetzt muss Trainer Tomislav Stipic in der Innenverteidigung improvisieren. Auch Kapitän Vincenzo Marchese wird nicht rechtzeitig fit.

Bentley Baxter Bahn
Steht gegen Rostock nach langer Verletzungspause wieder im Kader: Stuttgarts Bentley Baxter Bahn.
© imagoZoomansicht

Hendrik Starostzik sollte seinen Platz in der Startelf der Stuttgarter Kickers am Samstag sicher haben, ist er doch der einzig gelernte Innenverteidiger, der Trainer Stipic zur Verfügung steht. Manuel Bihr fehlt, nachdem er in Aalen (0:3) am vergangenen Wochenende seine fünfte Gelbe Karte sah, Marc Stein fällt mit Oberschenkelproblemen aus. Wahrscheinlich ist deshalb, dass Linksverteidiger Fabian Baumgärtel gegen Rostock im Abwehrzentrum aushilft.

Definitiv fehlen werden am Samstag auch Lhadji Badiane, José-Alex Ikeng, Manuel Fischer, Carl Klaus und Kapitän Vincenzo Marchese, für den die Partie gegen Rostock zu früh kommt. "Wir haben uns gemeinsam entschieden, die Intensität zu erhöhen, um ihn so schnell wie möglich an die Mannschaft heranzuführen", sagte Stipic auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Hanseaten. Noch sei der 32-Jährige aber nicht bei 100 Prozent. Im Dezember hatte sich Marchese im Training einen Muskelfaserriss zugezogen. Vor einer Rückkehr in die Mannschaft steht nach auskuriertem Schlüsselbeinbruch dagegen Mittelfeldspieler Bentley Baxter Bahn.

Stipic: "Wollen nicht viele Worte verlieren"

Nach einem normalen Spiel könnte Stipic die Verletzungssorgen als Ausrede nutzen, als Möglichkeit, eine schwache Leistung oder gar eine Niederlage zu entschuldigen. Nach dem richtungsweisenden Spiel gegen Rostock allerdings wird keine Ausrede gut genug sein: Die Stuttgarter Kickers brauchen den Sieg, um eine reelle Chance zu wahren, die Abstiegsränge demnächst wieder zu verlassen. "Wir wollen am Samstag vor und nach dem Spiel nicht viele Worte verlieren, sondern nur das Gefühl erleben, die Trendwende geschafft zu haben", sagt Stipic, der natürlich auch um seine Situation weiß.

Von den ersten sieben Spielen unter ihm als Trainer haben die Stuttgarter keines gewonnen. Ein Sieg am Samstag und die Kickers wären bis auf einen Punkt dran an Rostock, eine Niederlage dagegen würde die Situation des Tabellenschlusslichts noch einmal dramatisch verschlechtern - wie es mit Stipic weitergehen würde, ist noch nicht abzusehen.

swi

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