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18.01.2016, 16:09

Rot-Weiß Erfurt: Transferverbot bald aufgehoben

Rombach: "Daniel Brückner hätten wir gerne"

Bevor es beim Restrundenauftakt gegen Tabellenführer Dynamo Dresden geht, wartet am Dienstagabend noch ein Bundesligist auf Rot-Weiß Erfurt. Der 1. FC Köln kommt zum letzten Test der Rot-Weißen ins Steigerwaldstadion. Bis dahin muss Trainer Stefan Krämer mit dem aktuellen Kader planen, denn seit der Winterpause besteht ein Transferverbot für den Drittligisten. Doch der Verein rechnet mit der Aufhebung Anfang der Woche, dann wäre der Weg frei für Daniel Brückner vom SC Paderborn.

Rolf Rombach
Hofft auf einen positiven Start in die Restrunde: RWE-Präsident Rolf Rombach.
© imagoZoomansicht

Seit einigen Wochen herrscht ein Transferstopp bei Rot-Weiß Erfurt. Grund dafür ist eine nicht geschlossene Liquiditätslücke, die der DFB mit einem Transferverbot ahndete. Die Erfurter mussten also mit ihrem aktuellen Kader in die Wintervorbereitung starten. Doch das Verbot könnte schon diese Woche wieder aufgehoben werden. "Ja, mit der Aufhebung rechnen wir, nachdem wir durch Stundung von Forderungen einzelner Gläubiger die Lücke erstmal schließen konnten", sagt Präsident Rolf Rombach im Interview auf der Vereinswebsite. Damit einher geht die Frage, ob die Thüringer vor Ende der Transferperiode noch tätig werden. Rombach schließt dies nicht aus und bringt erneut Daniel Brückner vom SC Paderborn ins Gespräch, der im Dezember beim Zweitligisten suspendiert worden war. "Den vielfach gehandelten Daniel Brückner hätten wir gerne, aber es muss sich darstellen lassen", sagt Erfurts Präsident.

Auf den HSV folgt der 1. FC Köln

Bevor Trainer Krämer sich über mögliche Transfers Gedanken macht, muss er seine Mannschaft erst einmal auf das letzte Testspiel gegen den 1. FC Köln vorbereiten. Am Dienstagabend um 18.30 Uhr gastiert der Bundesligist im Steigerwaldstadion. Erst am Montagabend kommen die Erfurter aus dem Trainingslager im türkischen Belek zurück. Mit im Gepäck haben sie einen 2:1-Sieg gegen den HSV. Nun wollen die Rot-Weißen auch gegen Köln zeigen, dass sie im Duell mit einem Bundesligisten durchaus bestehen können. Zwei Siege gegen zwei Bundesligisten würden sicherlich den positiven Schwung bringen, den der Drittligist in den restlichen Saisonspielen braucht. Aktuell rangiert Erfurt mit 21 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. Klubchef Rombach jedenfalls blickt positiv auf die Restrunde: "Die Jungs haben da unten eine Woche lang offenbar sehr gut gearbeitet und sich gefunden. Die beiden Testspiele sind ja auch gut gelaufen. Ich bin wieder zuversichtlich, dass wir uns zum Start in die um zwei Spiele kürzere Rückrunde gut präsentieren werden."

Das zweite Testspiel im Wintertrainingslager gegen den iranischen Erstligisten Siah Jamegan endete für die Erfurter mit einem 1:1-Unentschieden. Trotz vieler guter Chancen schaffte es Krämers Mannschaft nicht, den entscheidenden Siegtreffer zu erzielen. Dementsprechend zeigte sich der Trainer nach dem Spiel etwas enttäuscht: "Es war ein guter Test. In beiden Halbzeiten hatten wir Phasen, wo es sehr gut war. Die weniger geglückten Momente schreibe ich der Müdigkeit meiner Spieler zu, schließlich war das schon der 5. Tag des Trainingslagers."

Abwehrspieler Laurito soll bleiben

Die Zeit im Trainingslager nutzten Erfurts Verantwortliche auch, um wichtige Spieler an den Verein zu binden. So auch Abwehrchef André Laurito, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft und verlängert werden soll. In Belek führte Manager Torsten Traub mit Laurito erste Gespräche. Dieser stellte klar: "Meine persönliche Zukunft steht erst einmal hinten an. Wir sind in der Pflicht, die Klasse zu halten." Damit das gelingt, fahren die Erfurter von Mittwoch bis Freitag wahrscheinlich noch in ein Kurztrainingslager in die Nähe der Landeshauptstadt.

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