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23.05.2015, 15:44

Arminia Bielefeld wird Meister

Mainz und Rostock gerettet, BVB II hofft, Haching steigt ab

Saisonfinale in der 3. Liga. Im Keller retteten sich am Samstag der 1. FSV Mainz 05 II durch ein 1:1 gegen Chemnitz und der FC Hansa Rostock trotz einer 1:2-Niederlage in Dresden. Unter dem Strich bleibt Unterhaching (0:1 in Erfurt), das sogar noch hinter Dortmund II (2:1 in Münster) abrutschte. Den Meistertitel fuhr Arminia Bielefeld per 1:0 in Großaspach ein, Verfolger und Mitaufsteiger Duisburg unterlag in Wiesbaden 0:1. Kiel setzte die Relegations-Generalprobe gegen die Kickers in den Sand (0:2).

Rostock zittert sich ins Ziel

Erst Jubel, dann Zittern, dann doch wieder Jubel: der FC Hansa feiert den Klassenerhalt.
Erst Jubel, dann Zittern, dann doch wieder Jubel: der FC Hansa feiert den Klassenerhalt.
© Getty ImagesZoomansicht

Der FC Hansa Rostock hat sich eine weitere Spielzeit in der 3. Liga gesichert. Und das, obwohl den Mecklenburgern im letzten Saisonabschnitt gehörig der Sprit ausging. Das 1:2 bei Dynamo Dresden war die vierte Niederlage in Folge, bedeutete jedoch die Rettung, weil die Konkurrenz mitspielte. Ikeng hatte die Gäste früh in Führung gebracht, doch Eilers (19. Saisontor) und Tekerci mit einem Linksschuss kurz vor Schluss drehten den Spieß noch um. Am Ende ließen die Dresdner, die vor Spielbeginn ihre langjährigen Spieler Fiel und Kirsten verabschiedet hatten, die Hansa-Fans mit ihren Spielern lautstark feiern. Der historische Absturz in die Viertklassigkeit konnte vermieden werden.

Mainz holt den fehlenden Punkt

Ebenfalls "Klassenerhalt" hieß es in Mainz. Die Rheinhessen holten gegen Chemnitz per 1:1 den 42. Punkt und bleiben drin. Bohl hatte den FSV in Führung gebracht, das 17. Saisontor von CFC-Goalgetter Fink in der 75. Minute bedeutete den Endstand. Sechs Spiele ohne Niederlage hielten die Elf von Schmidt-Nachfolger Sandro Schwarz am Ende in der Liga.

Hachings Rasselbande rutscht auf 19 ab

Unterhaching hatte auf Patzer der Konkurrenz und einen Sieg bei den zuvor in elf Spielen sieglosen Erfurtern gehofft - beides vergeblich. Trainer Claus Schromm musste elf verletzte Spieler ersetzen, berief sechs U-19-Junioren in sein Aufgebot. Bis auf eine Großchance von Köpke kurz vor der Pause gehörte das Spiel jedoch den Rot-Weißen: Baumgartens Kopfball nach Ecke bedeutete letztlich den Sieg für die Hausherren - und den möglicherweise noch fatalen Absturz der Oberbayern auf den vorletzten Rang.

BVB zieht noch vorbei

Denn die Zweite von Borussia Dortmund überholte durch einen 2:1-Erfolg im Westfalen-Duell in Münster Unterhaching noch und kletterte auf den drittletzten Platz. Der ist gleichbedeutend mit einem Strohhalm, denn Zweitliga-Absteiger VfR Aalen kann eventuell die vom DFB geforderten fünf Millionen Euro an Sicherheiten nicht bis zum 28. Mai vorweisen und würde dann auch keine Drittliga-Lizenz erhalten. Und dann würde auch der Tabellen-18. BVB II die Klasse halten! Narey und Derstroff drehten den Spieß nach Rückstand in Münster noch zu Gunsten der Wagner-Elf um.

Bielefeld holt sich den Meistertitel

Nicht ganz unwichtig (obwohl es auf Grund der Mallorca-Reisen der beiden Anwärter so aussehen mochte): Wer würde Meister werden in der 3. Liga? Arminia Bielefeld beantwortete die Frage mit einem 1:0-Sieg in Großaspach und hielt den MSV Duisburg auf Distanz, der in Wiesbaden 0:1 verlor. "Wir nehmen die Partie ernst", hatte DSC-Sportchef Samir Arabi vor dem Spiel erklärt, "wir wollen als Erster über die Ziellinie gehen." Auch ohne den als Spieler der Saison geehrten Torschützenkönig Fabian Klos (23 Tore) gewann die Elf des Trainers der Saison, Norbert Meier, durch einen Treffer von Christian Müller in der 76. Minute.

Eine Niederlage, die nicht sehr weh tut: MSV-Torjäger Zlatko Janjic.
Eine Niederlage, die nicht sehr weh tut: MSV-Torjäger Zlatko Janjic.
© imago

Der MSV Duisburg musste die siebte Saisonniederlage quittieren, wird dies jedoch locker verschmerzen können. Gefeiert von zahlreichen MSV-Fans, gelang den "Zebras" kein Tor - doch, ein Eigentor von Schorch beendete die Meisterambitionen. Es war die erste Niederlage nach sechs Siegen in Folge.

Kiel missglückt Generalprobe gegen die Stuttgarter Kickers

Mit dem bereits feststehenden dritten Platz hat sich Holstein Kiel für die Relegation und den Kampf um einen Platz in der 2. Bundesliga qualifiziert. Das letzte Heimspiel der Kieler gegen die Stuttgarter Kickers sollte keinesfalls ein lockerer Aufgalopp werden, die Punkte gingen dennoch an die Schwaben, die durch Edwini-Bonsu und Bahn einen 2:0-Sieg herausschossen und bis auf zwei Zähler an die "Störche" heranrückten. Am 29. Mai und 2. Juni geht es für Kiel nun in den beiden Relegationsspielen gegen den 16. der Zweiten Liga um das Ticket im Bundesliga-Unterhaus.

Gelungener Abschied in Regensburg

Schlusslicht Jahn Regenburg feierte am Samstag einen emotionalen Abschied aus dem Städtischen Stadion, demnächst geht es in der Regionalliga Bayern in der neuen Continental Arena weiter. Im letzten Drittliga-Spiel bezwang die Brand-Elf Fortuna Köln glatt mit 4:0, Hesse trug sich doppelt in die Schützenliste ein.

Energie Cottbus setzte sein letztes Spiel in den Sand, die Lausitzer verloren zu Hause gegen den VfB II mit 2:3 und schlossen die Saison als Siebter ab. Der nach Freiburg wechselnde Kleindienst verabschiedete sich mit seinem 13. Saisontreffer.

Der VfL Osnabrück siegte zum Abschluss dank Menga und Weggang Iljucenko (14 Saisontore) mit 2:0 gegen den Halleschen FC.

aho

Bielefeld steigt auf
Arminia - Der Weg zurück ins Unterhaus
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