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12.04.2015, 16:00

Großaspach jubelt - Dresden bezwingt Pokalschreck Bielefeld

MSV springt auf Platz drei - BVB II ergreift Strohhalm

Am Sonntag bezwang Duisburg den VfB II und übernahm Rang drei. Am anderen Ende der Tabelle ergriff der BVB II mit einem Sieg gegen Haching den Strohhalm. Der Sieger am Drittliga-Samstag hieß Kiel. Während Primus Bielefeld bei den Krisen-Dresdnern unterlag und auch Münster und die Stuttgarter Kickers patzten, gewannen die "Störche" gegen Mainz II. Schlusslicht Regensburg kam über ein 1:1 gegen Osnabrück nicht hinaus. Rostock und Großaspach verschafften sich Luft.

MSV Duisburg
Der MSV Duisburg um den Torschützen Janjic (2. v. re.) jubelte gegen den VfB II.
© imagoZoomansicht

Am Sonntagnachmittag nutzte der MSV Duisburg den Patzer der Stuttgarter Kickers aus und übernahm durch einen 2:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart II Rang drei von den Kickers. Der Erfolg der Zebras bei den Schwaben geriet lediglich in der Schlussphase in Gefahr, als Ratajczak vom Platz flog (83.) und Tashchy die numerische Überlegenheit in der 88. Minute zum 1:2 aus VfB-Sicht ausnutzte.

Doch dabei blieb es, der MSV brachte den Erfolg nach Treffern von Janjic vom Punkt (18.) und Klotz (28.) über die Zeit. Das Team von Trainer Gino Lettieri feierte den dritten Dreier aus den letzten vier Begegnungen, der VfB II musste nach zuletzt zwei Siegen in Folge den Platz wieder als Verlierer verlassen.

BVB siegt im Kellerduell

Einen ganz wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg feierte Borussia Dortmund II. Die Zweitvertretung des BVB gewann das Kellerduell gegen die SpVgg Unterhaching, schloss dadurch nach Punkten zu den Oberbayern auf und hat das rettende Ufer wieder in Schlagdistanz. Die Entscheidung in der umkämpften Partie fiel in der 80. Minute. Der eingewechselte BVB-Keeper Bonmann parierte einen Strafstoß, quasi im direkten Gegenzug traf Harder zur Entscheidung. Der "kleine" BVB fuhr den ersten Sieg im Jahr 2015 ein, die SpVgg verlor das fünfte Spiel in Folge.

Teixeiras Elfmeter bricht den Bann

Am Samstag standen sich in Dresden zwei Zweitliga-Absteiger mit unterschiedlichen Voraussetzungen gegenüber: Krisen-Dynamo gegen Pokalschreck und Tabellenführer Arminia Bielefeld. Nach nur einem Sieg (3:2 bei Schlusslicht Jahn Regensburg) aus den vergangenen zehn Pflichtspielen wollten die Sachsen den möglichen Vorteil frischerer Beine nutzen und wieder in die Erfolgsspur finden. Ohne Mannschaftskapitän Cristian Fiel (Faserriss in der linken Wade) sowie mit den verbannten Justin Eilers und Dennis Erdmann auf der Bank hieß der Matchwinner Nils Teixeira. Sein Elfmetertor (35., Dick an Tekerci) stellte die Weichen, sein Traumtor (83.) machte den Deckel drauf. Bitter für Bielefeld: Burmeister sah auch noch Rot (88., grobes Foul). Der Vorsprung der Arminen auf Rang drei beträgt nach den Sonntagsspielen noch sechs Punkte.

Kiel ist nicht zu stoppen

Holstein Kiel rückte als Zweiter bis auf drei Punkte an die Ostwestfalen heran. Die Neitzel-Elf benötigte zwar ein Elfmeter-Tor durch Kapitän Kazior (43.), um Mainz II in Schach zu halten und die aufkommenden Rheinhessen im Abstiegskampf auszubremsen, doch das dicke Punktekonto der "Störche" bekam wieder einmal maximalen Zuwachs. Im elften Spiel in Serie blieb Holstein ungeschlagen.

Rostock holt sich noch mehr Selbstvertrauen

Mächtig viel los in Rostock: Kickers-Keeper Korbinian Müller im Duell mit Halil Savran (Mi.).
Mächtig viel los in Rostock: Kickers-Keeper Korbinian Müller im Duell mit Halil Savran (Mi.).
© imago

Mit breiter Brust war der FC Hansa nach den Erfolg im Jahr 2015 ins Heimspiel gegen ambitionierte Stuttgarter Kickers gegangen. Und die Rostocker, bei denen Sturmtank Ziemer von der Bank kommend sein Comeback feierte, konnten sich in der DKB-Arena noch mehr Selbstvertrauen holen: Weidlich traf nach gut einer Stunde Spielzeit mit einem satten Rechtsschuss aus halbrechter Position ins Herz der Schwaben, die Platz drei am Sonntag an Duisburg abgeben mussten.

Regensburg erfüllt das Soll nicht

Dem 3:0 gegen Wiesbaden sollte ein weiterer Dreier folgen, um das Wunder Klassenerhalt noch möglich zu machen. Doch Jahn Regensburg kam zu Hause gegen Osnabrück nur zu einem glücklichen 1:1 nach Rückstand. Menga hatte kurz nach Wiederanpfiff für die Gäste eröffnet, Königs fast im Gegenzug gekontert. Schlussmann Strebinger hielt den Punkt der Oberpfälzer fest, die zudem mehrfach Aluminium-Glück hatten. Der Rückstand ans rettende Ufer beträgt somit immer noch sechs Zähler.

Halle siegt in Erfurt - SGS marschiert

Negativlauf gegen Aufwärtstrend: Rot-Weiß Erfurt traf mit dem Halleschen FC auf das beste Auswärtsteam der Liga. Und die Gäste von der Saale unterstrichen diesen Ruf mit einem frühen Doppelpack nach einer Viertelstunde: Osawe und Bertram sorgten für das 2:0, dem Kammlott nur noch den Anschlusstreffer folgen lassen konnte. Die Thüringer kassierten somit ihre sechste Niederlage hintereinander und verloren erstmals nach vier Derbysiegen gegen den HFC wieder.

Hoch hinaus in der Baustelle Steigerwaldstadion: Kruse (Halle, li.) und Erfurts Wiegel im Duell.
Hoch hinaus in der Baustelle Steigerwaldstadion: Kruse (Halle, li.) und Erfurts Wiegel im Duell.
© imago

Für Liganeuling Großaspach geht es indes weiter aufwärts: Die Baden-Württemberger gewannen dank Routinier Senesie bei Wehen Wiesbaden und vergrößerten den Vorsprung auf die Abstiegszone auf vorerst acht Punkte. Seitdem Rüdiger Rehm wieder das Sagen bei der SGS hat, läuft es rund: In sieben Partien gelangen vier Siege und drei Unentschieden.

Fortuna und die 40 Punkte - Münster lässt abreißen

Kleiner Schritt für Fortuna Köln aus der Krise: Die Rheinländer holten bei Energie Cottbus ein 1:1 und brauchen nun nur noch einen Zähler, um die ominöse "40-Punkte-Marke" zu überschreiten. Seit dem 25. Spieltag wartet die Koschinat-Elf auf einen Erfolg, das Remis in der Lausitz - sichergestellt durch Kialkas Kopfball, nachdem Michel den FCE in Führung gebracht hatte - war ein moralischer Sieg. "Es ist die schwerste Phase, seit ich hier bin", hatte der Fortuna-Trainer vor der Partie gesagt.

Auch nicht leicht hat es derzeit der ehemalige Tabellenführer Preußen Münster, der zu Hause gegen den Zehnten aus Chemnitz zum vierten Mal in Reihe ohne Sieg blieb und nun schon einen Lauf benötigt, um noch einmal oben angreifen zu können. Beim 2:3 gegen die "Himmelblauen" stand "Oldie" Masuch für den gesperrten Schulze Niehues im Preußen-Tor und sah beim entscheidenden dritten Gegentor durch Stenzel alles andere als gut aus.

kon

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