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22.03.2015, 16:05

Großaspach überrascht in Erfurt - Siebter Kieler Streich

Stuttgarts U 23 düpiert Arminia

Arminia Bielefeld patzte am Sonntag beim VfB II, bleibt aber trotz der Niederlage souveräner Tabellenführer. Holstein Kiel rückte mit einem 1:0 am Samstag über Schlusslicht Regensburg immerhin bis auf vier Punkte heran. Verfolger Münster patzte zu Hause überraschend gegen Kellerkind Mainz II (1:1). Nur einen Gewinner gab es in den Ost-Duellen: Halle siegte 3:2 in Dresden, Cottbus schaffte gegen Chemnitz mit dem Schlusspfiff das 2:2. Zum Auftakt gelang Wiesbaden ein 2:0 über Osnabrück.

VfB II überrascht: 2:0 gegen Bielefeld

Überraschender Sieg der Stuttgarter U23: Die Konkurrenz rückt etwas näher an Bielefeld heran.
Überraschender Sieg der Stuttgarter U23: Die Konkurrenz rückt etwas näher an Bielefeld heran.
© imagoZoomansicht

Im einzigen Spiel am Sonntag überraschte die U 23 des VfB Stuttgart mit einem nicht einmal unverdienten 2:0 über Spitzenreiter Arminia Bielefeld. Bundesliga-Trainer Huub Stevens war Zeuge, als Wanitzek einen Freistoß über die Mauer der Ostwestfalen zur Führung ins Tor zirkelte. In der Folge hatte Arminia zwar mehr vom Spiel und der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit. Doch Kiesewetter erwischte noch vor der Pause Bielefeld eiskalt. Nach der Pause hatten die Schwaben das Spiel immer besser im Griff und brachten das Ergebnis über die Zeit. Zu allem Überfluss verloren die Gäste auch noch Kapitän und Torjäger Klos mit Gelb-Rot.

Kiel verzweifelt an Strebinger, siegt dennoch 1:0

Torjubel um den Kieler Schützen Vendelbo
Es darf weiter geträumt werden: Holstein Kiel bezwang auch Regensburg und untermauerte Rang zwei.
© imago

Siebter Streich in Folge: Holstein Kiel gewann am Samstag vor heimischer Kulisse gegen Jahn Regensburg erneut und rückte bis auf vier Punkte an Bielefeld heran. Einzig Jahn-Keeper Strebinger verhinderte mit vielen starken Reflexen vor allem gegen Schäffler ein höheres Resultat. Der Tabellenletzte kam erst in den Schlussminuten auf, musste am Ende jedoch nach dem 1:0 gegen Erfurt einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen. Jahn-Trainer Christian Brand, dessen Team nun wieder neun Zähler zum rettenden Ufer aufholen muss, beklagte nach dem Spiel im NDR, dass seine Spieler lange "zu viel Respekt gezeigt" hätten. Sein Kollege Karsten Neitzel hatte vor allem eine "klasse erste Hälfte" gesehen. Holstein darf mehr denn je vom Aufstieg träumen.

Cottbus: Garbuschewski trifft gegen den Ex-Klub

Ein Punkt zu Hause ist wohl zu wenig, um im Aufstiegsrennen weiter ein wichtiges Wörtchen mitreden zu können: Energie Cottbus erreichte gegen den Chemnitzer FC lediglich ein 2:2 und konnte von Glück reden, dass der frühere CFC-Profi Garbuschewski per Freistoß in der dritten Minute der Nachspielzeit den einen Zähler noch sicherstellte. Vier Punkte Rückstand sind es für die Lausitzer auf Rang drei. Die Auswärtsmisere der "Himmelblauen" hält an - zwölfter Anlauf ohne Dreier in Serie!

Mainz II bleibt unter dem Strich

Aufstiegs- gegen Abstiegskampf: Preußen Münster holte gegen den Tabellen-18. 1. FSV Mainz 05 II als klarer Favorit nur ein glückliches 1:1, das Krohne erst in der Nachspielzeit mit einem von Schilk an Piossek verursachten Elfmeter herbeiführte. Die Preußen rutschten aus den Aufstiegsrängen und sind nur noch Fünfter, Mainz, das durch Höler mit dem Pausenpfiff in Führung gegangen war, bleibt unter dem ominösen Strich stehen, kann den Zähler mit einem Heimsieg gegen Erfurt am 4. April vergolden.

Halle stürzt Dresden noch tiefer in die Krise

Die Spieler des Halleschen FC wollen die Krise von Dynamo Dresden weiter verschärfen.
Das war der Ausgleich in Dresden: Franke (li.) trifft zum 1:1, Wiegers ist geschlagen.
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Der Fall des Zweitliga-Absteigers Dynamo Dresden ging auch am Samstag ungebremst weiter: Die Sachsen verloren das Ost-Duell gegen den Halleschen FC trotz Führung mit 2:3 (1:2). Der HFC unterstrich den Ruf als bestes Auswärtsteam mit dem achten Dreier in der Fremde! Franke, Bertram mit einem beeindruckenden Solo und Furuholm nach der Pause per Kopf entblößten die Dresdner Abwehr ein ums andere Mal mit ihren Toren. Trainer Peter Nemeth wartet damit weiter auf den Erfolg an der Elbe.

SGS-Serie geht weiter - BVB II verliert Stenzel und Punkte

Rot-Weiß Erfurt tief in der Krise: Die Thüringer kassierten durch ihr Last-Minute-0:1 gegen Aufsteiger Sonnenhof Großaspach bereits die vierte Niederlage in Folge und sind als Siebter nun wohl aus dem Aufstiegskampf ausgeschieden. Ganz anders der Trend in Großaspach: Durch nun schon fünf Partien ohne Niederlage kletterte die Rehm-Elf auf Platz 16 hoch. Matchwinner in der Nachspielzeit war Routinier Sahr Senesie.

Fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat seit Samstag Borussia Dortmund II, das im Kalenderjahr 2015 sieglos bleibt. Zwar gingen die mit Weltmeister Ginter angetretenen Westfalen gegen den MSV Duisburg früh in Führung, doch Doppelpacker Dausch führte die "Zebras" zum letztlich ungefährdeten 4:1-Auswärtssieg in der Roten Erde. Der BVB verlor auch Stenzel nach Notbremse mit der Roten Karte.

Hachinger Jubel mit Köpke, doch Kickers siegen - Hansa kanzelt Köln ab

Die SpVgg Unterhaching konnte im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers zwar wieder auf Goalgetter Pascal Köpke bauen - der Sohn des Ex-Nationaltorwarts traf prompt in der Anfangsphase zum 1:0 (11. Saisontor) -, doch am Ende stand die Ziege-Elf einmal mehr mit leeren Händen da. Die Stuttgarter Kickers nährten durch Treffer von Baumgärtel (7.) und Stein (82.) ihre Aufstiegshoffnungen und liegen weiter punktgleich mit dem Dritten Duisburg nun wieder auf Platz vier.

Der FC Hansa Rostock setzte seinen Erfolgszug im Jahr 2015 mit den Punkten 15 bis 17 nahtlos fort. Die Mecklenburger bezwangen die ohne ihren verletzten Torjäger Rahn angetretenen Kölner Fortunen ungefährdet mit 4:0. Beim Startelf-Comeback von Radjabali-Fardi nach seinem Kreuzbandriss ging es für die Hausherren zunächst nicht gut los: Ruprecht vergab früh einen Handelfmeter (7.), Sturmtank Ziemer musste verletzt raus. Doch binnen acht Minuten sorgten Ruprecht (wieder vom Punkt), Bickel und Savran noch vor der Pause für die Entscheidung und noch mehr Luft im Abstiegskampf.

Wiesbaden schlägt Osnabrück

Jubel über den Führungstreffer gegen Osnabrück: Wiesbadens Spieler.
Jubel über den Führungstreffer gegen Osnabrück: Wiesbadens Spieler.
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Kommt der SV Wehen Wiesbaden doch nochmal an die Aufstiegsränge heran? In einem temporeichen Spiel zweier Teams, die sich im Mittelfeld der Tabelle befinden, bezwangen am Freitagabend die Hessen den VfL Osnabrück, der am vergangenen Wochenende mit seinem 4:1-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers noch gehörig Selbstvertrauen getankt hatte, mit 2:0 und dürfen wieder ein klein wenig Hoffnung schöpfen. Den Sieg eingeleitet hat ein verwandelter Elfmeter von Wiemann in der 28. Minute, nachdem zuvor Vunguidica von Osnabrücks Groß im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Zwar hatten die Gäste nach der Pause nochmal richtig Dampf gemacht, doch ein Treffer blieb ihnen verwehrt. Stattdessen legten die Wiesbadener noch nach: Der eingewechselte Benyamina machte in der 87. Minute den Deckel auf die Partie.

kon

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