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08.02.2015, 15:58

Duisburg schlägt Chemnitz klar

Fortuna lässt Arminen stolpern - Derbyheld Bischoff

Der 24. Spieltag der 3. Liga bot nach insgesamt vier Absagen nur ein reduziertes Programm - brachte aber auch einen neuen Spitzenreiter: Bielefeld kam am Sonntag bei Fortuna Köln mit 0:3 unter die Räder. Bereits am Samstag hatte Münster durch ein 2:0 im Derby gegen Osnabrück die Spitze von der Arminia übernommen. Im Duell der Kellerkinder Rostock und Regensburg gab es keinen Sieger. Kiel entführte die Punkte aus Cottbus, Erfurt gewann das Geisterspiel in Dresden. Duisburg hielt Chemnitz klar in Schach.

Glockners Traumdebüt lässt Bielefeld straucheln

Welch ein Einstand: Andreas Glockner traf gleich beim ersten Spiel im Fortuna-Trikot.
Welch ein Einstand: Andreas Glockner traf gleich beim ersten Spiel im Fortuna-Trikot.
© imagoZoomansicht

Nach dem Ausfall des Derbys beim VfL Osnabrück startete Arminia Bielefeld erst am Sonntag so richtig in das Jahr 2015. Nachdem Rivale Münster vorbeigezogen war, sollte im Gastspiel bei Fortuna Köln die Tabellenführung zurückgeholt werden. Der Plan ging allerdings nicht auf. Bielefeld blieb in den Startlöchern hängen, kassierte eine derbe 0:3-Schlappe.

Bei den Kölner stellte ein später Neuzugang bei seinem Debüt die Weichen zum Erfolg: Glockner war kurz vor dem Ende der Transferperiode aus Osnabrück gekommen und traf bei seinem ersten Einsatz für die Fortuna im ersten Durchgang zur Führung. Dahmani schockte die Arminen kurz nach der Pause mit dem zweiten Treffer. Zwar verbuchten die Gäste ein Plus an Ballbesitz, wurde daraus aber allzu selten torgefährlich. Die Kölner kontrollierten die Begegnung und ließen durch den Ex-Arminen Rahn in der Schlussphase sogar noch einen dritten Treffer folgen.

Die restlichen beiden Sonntagsspiele fielen aus: Die Begegnung der SpVgg Unterhaching gegen Mainz 05 II wurde ebenso abgesagt wie das Duell VfB Stuttgart II gegen den SV Wehen Wiesbaden, insgesamt sorgen vier Spielabsagen für ein schmales Drittliga-Programm an diesem Wochenende.

Bischoff entscheidet das Derby

Der Dosenöffner: Amaury Bischoff lässt sich nach seinem Freistoß zum 1:0 feiern.
Der Dosenöffner: Amaury Bischoff lässt sich nach seinem Freistoß zum 1:0 feiern.
© picture-allianceZoomansicht

Nutznießer des Bielefelder Patzers ist Münster. Am Samstagnachmittag hatte der SC Preußen den Nachbarn Osnabrück zu einem Derby empfangen, das wegen des großen Andrangs mit 15 Minuten Verspätung begann. Osnabrück wollte sich für das 0:1 im Hinrundenspiel revanchieren, den Abstand nach oben wieder verringern.

Die Punkte blieben jedoch beim neuen Tabellenführer in Münster. Nach torloser erster Hälfte brach Amaury Bischoff per Freistoß den Bann. Der Mittelfeldakteur wird immer mehr zum West-Spezialisten. Nach Treffern gegen die NRW-Rivalen Bielefeld, Duisburg und Dortmund, ließ der Portugiese die Preußen auch in diesem prestigeträchtigen Vergleich jubeln (65.) und legte vom Punkt wenig später sogar noch eins drauf.

Remis in Rostock: Prophet Königs

Am anderen Ende der Tabelle trafen die Kellerkinder Rostock und Regensburg aufeinander - mit frischem Personal, aber auch mit frischem Mut nach ihren Auftaktsiegen nach der Winterpause. Die Gäste aus der Oberpfalz legten zweimal vor, dabei wurde Jahn-Neuzugang Königs seiner Prophezeiung ("Am Samstag nehmen wir uns wieder vor zu punkten und dann werde ich ein Tor dazu beisteuern.") gerecht und traf zur 2:1-Führung. Ruprecht sicherte Rostock vom Elfmeterpunkt noch einen Zähler, der das Schlusslicht auf Distanz hält. Allerdings konnte die Kogge nicht wie gewünscht die Abstiegszone verlassen.

Dresden: Keine Fans, keine Punkte

Im letzten Moment: Erfurts Torwart Philipp Klewin hält den Ball von Dresdens Sylvano Comvalius.
Spätes Glück an der Elbe: Erfurts Rafael Czichos (3.v.l.) freut sich mit Schnuller.
© picture-alliance

Nichts mit dem Abstieg zu tun haben die Tabellennachbarn aus Dresden und Erfurt, die am Samstag durch den 2:0-Erfolg der Gäste die Plätze tauschten. Farbenfrohe Choreografien und gute Stimmung gab es in Dresden wegen des vollständigen Zuschauerausschlusses nicht. Und auf dem Platz fehlten die Tore - bis zur 88. Minute. Da ließ Außenverteidiger Czichos die Thüringer mit seinem dritten Saisontor jubeln. Ein weiteres Argument für den Dauerbrenner, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und der bei der höherklassigem Konkurrenz schon auf dem Zettel steht.

Ohne die beiden Gesperrten Erdmann (10. Gelbe Karte) und Baumann (Rotsperre) ließ die SGD im Aufstiegskampf an einem bitteren Nachmittag wichtige Zähler liegen.

Duisburg klettert auf Rang drei

Auch im sechsten Punktspiel in Folge blieb der MSV Duisburg ungeschlagen, der vor eigenem Publikum gegen den Chemnitzer FC schnell für klare Verhältnisse sorgte und mit dem elften Saisonsieg auf Rang drei im Tableau kletterte. Der früh eingewechselte Grote legte mit einem Doppelpack den Grundstein, Onuegbu stellte noch vor der Pause auf 3:0. Der CFC, der am vergangenen Spieltag sein Tief nach fünf Niederlagen gegen Köln (3:1) zwischenzeitlich beendet hatte, agierte wie so oft in dieser Saison vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. Der Sprung in die obere Tabellenhälfte bleibt den Himmelblauen zumindest vorerst verwehrt.

Kiel entführt die Punkte aus Cottbus

Einen Dämpfer erlitt wie Dresden auch Cottbus. Der FC Energie geriet gegen den Remis-König Holstein Kiel früh in Rückstand, Wahl sorgte nach sechs Minuten für die Gästeführung. Die Lausitzer bleiben im neuen Kalenderjahr weiter punktlos, Heider machte für die "Störche" mit dem Schlusspfiff alles klar. Kiel überholte mit dem neunten Saisondreier den Kontrahenten und darf nun sogar nach oben schielen.

kon

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