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09.11.2014, 15:59

17. Spieltag: Kein Sieger auf der Alm - Verfolger schließen auf

Kiels Serie hält beim torlosen Remis

Am Sonntag baute Holstein Kiel mit einem torlosen Remis seine Rekord-Serie bei Aufsteiger Köln aus. In den Topspielen am Samstag zwischen Bielefeld und dem Spitzenreiter Wiesbaden sowie den Stuttgarter Kickers und Preußen Münster gab es Punkteteilungen. Unterhaching sicherte sich wichtige Zähler gegen Dresden, Chemnitz warf gegen Schlusslicht Regensburg endlich die Tormaschine an. Am Freitag beendete Borussia Dortmund II gegen Cottbus die eigene Negativserie.

Fortuna Köln gelingt wieder kein Sieg

Kiels Maik Kegel (links) und Kölns Florian Hörnig im Luftkampf
Zu Wegschauen: Kiels Maik Kegel (links) und Kölns Florian Hörnig im Luftkampf.
© Getty ImagesZoomansicht

Zum Abschluss des Spieltages empfing Neuling Fortuna Köln am Sonntagnachmittag Holstein Kiel und musste sich nach 90 Minuten und null Toren mit einem Punkt begnügen. Die Störche blieben zwar im achten Spiel in Serie ungeschlagen (Vereinsrekord in der 3. Liga), hatten sich aber wohl etwas mehr als ein torloses Remis ausgerechnet. Beide Teams begannen mit viel Spielfreude und setzten auf schnelle Konter. Allerdings waren hochkarätige Chancen in Halbzeit eins Mangelware. Die beste Möglichkeit der Gastgeber zur Führung vergab unmittelbar vor der Pause Thomas Kraus. Am Ende fehlte es beiden Teams an der nötigen Durchschlagskraft im Angriff.

Wehen Wiesbaden besteht auf der Alm

Dennis Mast
Sein Traumtor reichte den Arminen nicht: Bielefelds Dennis Mast.
© picture allianceZoomansicht

Am Samstag empfing Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld den Spitzenreiter SV Wehen Wiesbaden, mit einem Sieg hätten die Ostwestfalen den Primus überflügeln können. Die Arminia, die ohne den verletzten Christian Müller auskommen musste, ging mit der Empfehlung von sechs Ligasiegen, dazu zwei im DFB-Pokal, in die Partie. Dem Ruf eines Spitzenspiels wurde die Begegnung aber nur selten gerecht, ohne Tore ging es in die Kabinen. Was aber schließlich Mast in der 68. Minute anstellte, entschädigte für vieles. Der Arminia-Mittelfeldspieler war nach einer flachen Hereingabe von rechts eigentlich schon einen Schritt zu weit vorne, mit dem Standbein beförderte er das Leder aber noch artistisch in die Maschen. Joker Benyamina war jedoch Sekunden nach seiner Einwechslung mit dem 1:1 zur Stelle, wodurch die Hessen die Tabellenführung verteidigen konnten. Und das, obwohl Wiemann wegen einer Tätlichkeit noch die Rote Karte sah (79.).

Verfolgerduell geht an den MSV

Der MSV Duisburg spielte vor heimischer Kulisse gegen den Tabellendritten aus Erfurt. Die Meidericher warteten bereits seit 326 Minuten auf einen eigenen Treffer und seit dem 27. September auf einen Dreier. Gegen RWE sollte es klappen, auch wenn Chancen in dieser Partie rar waren. Janjic (77.) und Gardawski (88.) stellten den späten Sieg sicher. Der MSV zog damit an den punktgleichen Erfurtern vorbei und rangiert nun auf Platz fünf.

Kickers schlagen zu zehnt zurück

Die Stuttgarter Kickers trafen zu Hause auf Preußen Münster. Zunächst lief alles nach Plan für die Gäste, obwohl sie auf Top-Torjäger Reichwein (sieben Saisontore) verzichten mussten. Bischoffs Freistoßflanke verwertete Zenga per Kopf aus kurzer Distanz (25.), nach Baumgärtels zu hartem Einsteigen (45.) waren die Preußen zudem ein Mann mehr auf dem Platz. Doch die Kickers gaben nicht auf und kamen in der 56. Minute zum Ausgleich. Der Topvorbereiter der Liga, Besar Halimi, bereitete per Freistoß vor, Preußen-Keeper Masuch griff daneben - und Badiane traf per Kopf. Letztlich mussten sich die Teams die Punkte teilen, die Münsteraner bleiben weiterhin härtester Verfolger von Spitzenreiter Wehen Wiesbaden.

Befreiungsschlag für Unterhaching

Der Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden gastierte bei der SpVgg Unterhaching. Die erste Hälfte gestaltete sich durchaus unterhaltsam, Tore gab es jedoch auf beiden Seiten nicht zu sehen. In der 57. Minute bot sich dann die ganz große Gelegenheit für die SpVgg: Erdmann riss Voglsammer im Strafraum um. Erb ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und sorgte für das schmeichelhafte 1:0 für die Hachinger. Von da an ging es bergab für die Sachsen: Hufnagel (77.) und Widemann (84.) erhöhten auf 3:0. Kurz darauf sah Hachings Abelski nach Foul an Tekerci die Rote Karte.

Tabellenrechner 3.Liga

Osnabrücks Serie bleibt bestehen

Der VfL Osnabrück fuhr gegen das abstiegsbedrohte Mainz II letztlich einen klaren Sieg ein. Ornatelli hatte nach einer Flanke zu viel Platz und traf per Flachschuss zum 1:0 für den VfL (33.). In der 65. Minute erhöhte Iljutcenko nach Vorlage von Wagener - die Vorentscheidung in der Osnatel-Arena. Der VfL bleibt damit zum sechsten Mal in Folge unbesiegt, Mainz II rutscht durch die neunte Saisonpleite unter den Strich.

Chemnitz setzt den Jahn matt - SGS siegt spät

Das Schlusslicht aus Regensburg trat die Reise nach Chemnitz an und kam dort übel unter die Räder. Der CFC, der bis dato von allen Mannschaften die schwächste Offensive (15 Treffer) gestellt hatte und vier Pflichtspiele ohne Tor geblieben war, durfte in schöner Regelmäßigkeit einnetzen. Mauersberger (13.), Fink (19., 34.) und Türpitz (68.) hießen die Torschützen, ehe Steininger (72.) auf 1:4 verkürzte. Chemnitz reihte sich damit wieder ins Verfolgerfeld ein.

Nach dem ersten Heimsieg am 15. Spieltag wollte Halle gegen Aufsteiger Großaspach den zweiten folgen lassen. Doch das misslang völlig: In den Schlussminuten fing sich Halle durch Cidimar (87.) und Skarlatidis in der Nachspielzeit noch zwei Treffer ein. Dank des 2:0-Erfolgs verließ Großaspach die Abstiegsränge.

Rostock kann's zuhause doch noch

Der heimschwache FC Hansa Rostock stellte seine Fans diesmal zufrieden. Ziemer brachte die Ostseestädter gegen den VfB Stuttgart II schon nach einigen Sekunden in Front und setzte in der 40. Minute noch eins drauf. Nach dem Anschlusstreffer von Tashchy (64.) schöpfte der VfB wieder ein wenig Hoffnung - doch Ziemers dritter Streich blies die Lichter endgültig aus (75.). Es war allerdings Kucukovic in der Nachspielzeit vorbehalten, den 4:1-Schlusspunkt zu setzen. Für die Schwaben endete damit eine Serie von fünf Spielen ohne Niederlage.

"Kleine Borussen" stoppen Negativtrend

Kampf um den Ball: Cottbus' Mimbala gegen Derstroff (re.).
Kampf um den Ball: Cottbus' Mimbala gegen Derstroff (re.).
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Am Freitagabend eröffnete die Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund mit dem Duell gegen Zweitliga-Absteiger Energie Cottbus den 17. Spieltag. Gegen die Lausitzer, die immerhin das zweitbeste Auswärtsteam der Liga stellen, wollte die Elf von David Wagner ihre Negativserie von zuvor zwölf Spielen ohne Sieg endlich beenden. Mit dabei war auch der zuletzt rekonvaleszente Kapitän Marc Hornschuh, der dann nach gerade einmal 13 Minuten jubeln durfte: Harder schloss einen Konter mustergültig ab und brachte die Westfalen in Führung.

Danach zeigten sich die Lausitzer, die ohne Pospech (Adduktorenprobleme) auskommen mussten, zwar bemüht, hatten auch mehr Spielanteile, entwickelten dabei aber keine Durchschlagskraft. Die Quittung folge in Durchgang zwei: Kefkir erhöhte per Freistoß auf 2:0 (49.) - das war die Vorentscheidung. Den 3:0-Endstand markierte etwas später Harder mit seinem zweiten Treffer des Abends (76.).

 
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