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02.11.2014, 15:58

16. Spieltag: SVWW nutzt Bielefelder Patzer

Münster springt auf Platz zwei - Jahn bleibt Letzter

Mit einem Sieg gegen Duisburg nutzte Münster die Chance und hievte sich am Sonntag auf Platz zwei der Tabelle. Dritter ist nun Erfurt, das Fortuna Köln niederrang. Schlusslicht bleibt Regensburg, das nun aber punktgleich mit dem BVB II ist. Am Samstag löste Wehen Wiesbaden Primus Bielefeld ab, Dresden verspielte gegen die Stuttgarter Kickers in letzter Minute den Dreier. Am Freitag kassierte Osnabrück in Rostock in der Nachspielzeit zwei Tore.

Amaury Bischoff
Münsteraner Matchwinner: Amaury Bischoff.
© imagoZoomansicht

Münster gewinnt Verfolgerduell

Am Sonntag gastierte der MSV Duisburg (6.) zum Verfolgerduell bei Preußen Münster (7.) und bekam zunächst die eigenen Grenzen aufgezeigt. Die Münsteraner erwiesen sich vor allem in Durchgang eins als gefälligere Mannschaft und erspielten sich vielversprechende Möglichkeiten. Das Tor fiel aber aufgrund eines Elfmeters (Grote an Piossek), den Bischoff sicher verwandelte (30.). Die Führung war verdient, geriet nach dem Seitenwechsel aber gehörig in Gefahr. Das lag an der immer passiveren Spielweise der Münsteraner, die sich immer tiefer in der eigenen Hälfte verkrochen und die Zebras somit stark machten. Die Preußen profitieren dabei aber von der Tatsache, dass der MSV trotz optischer Überlegenheit zu selten gefährlich wurde und das Blatt am Ende nicht wenden konnte. Durch den Sieg schoben sich die Adlerträger auf Platz zwei der Tabelle vor, während die Meidericher im Aufstiegsrennen an Boden einbüßten.

Fortuna unterliegt in Thüringen

Neuer Tabellendritter ist Rot-Weiß Erfurt, das zu Hause gegen Fortuna Köln gewann. Zunächst gerieten die Thüringer nach einem Treffer von Dahmani (22.) in Rückstand, doch Möhwald sorgte rasch für den Ausgleich (27.,), ehe Wiegel nach dem Seitenwechsel in einem mäßigen Spiel den 2:1-Siegtreffer markierte (72.).

Regensburg versauert weiter im Keller

Schlusslicht Jahn Regensburg wollte mit einem Dreier gegen den Halleschen FC die Rote Laterne abgeben. Die Oberpfälzer hatten es aber mit dem besten Auswärtsteam der Liga zu tun und bekamen das auch bald zu spüren. Nach durchwachsener erster Hälfte hatte der Jahn sich Feldvorteile erspielt und drängte auf die eigene Führung, wurde aber just in dieser Phase von Gogia eiskalt erwischt (72.). Aosman verhinderte mit seinem Treffer zum 1:1-Endstand zwar noch, dass die Regensburger gänzlich leer ausgingen - mehr als ein Punkt war letzten Endes aber doch nicht drin, und der reichte nicht, um Tabellenplatz 20 zu verlassen.

Duell der zweiten Mannschaften geht an den VfB

Tabellenrechner 3.Liga

Immerhin ist der Jahn nun punktgleich mit der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund, die das Duell gegen den VfB Stuttgart II verlor. Dabei hatte es nach Jordanovs 1:0 (6.) für das Team von Trainer David Wagner zunächst noch gut ausgesehen, doch Holzhauser (51.) und Obernosterer (59.) führten nach Wiederanpfiff die Wende herbei und sorgten dafür, dass der BVB seit nunmehr zwölf Spielen auf drei Punkte wartet. Auf der Gegenseite sind die Schwaben seit mittlerweile fünf Partien unbezwungen.

SVWW übernimmt nach der Mini-Krise Platz eins

Am Samstag hat Wehen Wiesbaden seine Mini-Krise mit zwei Niederlagen gegen Verfolger Chemnitz beendet und nach dem Patzer von Bielefeld wieder Platz eins übernommen. Kurz vor der Pause war es Schnellbacher, der den SVWW in Führung schoss, Mintzel machte eine gute Viertelstunde vor Schluss den Deckel drauf. Während die Elf von Trainer Marc Kienle Spitzenreiter ist, hält die Talfahrt von Chemnitz ungebremst an. Nur ein (!) Tor in den letzten sieben Ligaspielen, nur ein Sieg - der CFC hat nun vier Punkte Rückstand auf die Spitze.

Gestoppt: Kiels Herrmann (re.) gegen Arminias Lorenz.
Gestoppt: Kiels Herrmann (re.) gegen Arminias Lorenz.
© Getty ImagesZoomansicht

Bielefeld hatte wohl zu viele Körner beim Pokal-Coup gegen Hertha BSC (4:2 i.E.) liegen lassen, denn in Kiel wirkten die Arminen alles andere als frisch. Die "Störche" verteidigten geschickt, setzten immer wieder Nadelstiche und kamen nach einem Patzer von DSC-Torwart Schwolow vor der Pause zum Tor des Tages. Holstein hat den Anschluss nach oben in der engen 3. Liga gefunden, die Arminen dagegen rutschten von Platz eins ab.

Cottbus hat nach Punkten mit Bielefeld gleichgezogen, nachdem Unterhaching mit 3:0 bezwungen werden konnte. Möhrle löste nach einer guten Stunde den Knoten, die Lausitzer legten dann doppelt nach. Haching kriselt weiter (nur ein Sieg aus den letzten elf Spielen) und kann sich nicht von der Abstiegszone absetzen.

Dresden hat nach dem 1:1 in einem zähen Verfolgerduell gegen die Stuttgarter Kickers wie Bielefeld und Cottbus 27 Punkte auf dem Konto. Allerdings vergab Dynamo eine noch bessere Ausgangsposition. Denn die Pokalhelden aus Sachsen (2:1 n.V. gegen Bochum) führten durch einen Tekerci-Treffer bis in die Nachspielzeit, mussten dann aber gegen die auswärtsschwachen Schwaben (nur sechs Punkte aus acht Partien) den Ausgleich hinnehmen.

Rostocks Steven Ruprecht bearbeitet Osnabrücks Nicolas Feldhahn (li.).
Umkämpfte Partie: Rostocks Steven Ruprecht bearbeitet Osnabrücks Nicolas Feldhahn (li.).
© Getty ImagesZoomansicht

Kucukovic klaut Osnabrück noch zwei Zähler

Lange Zeit sah es am Freitagabend nach einem Sieg des VfL Osnabrück bei den stark abstiegsbedrohten und zudem heimschwachen Rostockern aus, ehe eine irre Schlussphase Hansa noch einen Zähler bescherte. Die "Lila-Weißen" lagen eigentlich nach Mengas Treffer gegen seinen Ex-Klub und Feldhahns Elfmetertor klar auf Kurs, fuhren den Dreier aber nicht ein. Kucukovic machte in der Nachspielzeit mit einem Doppelschlag dem VfL einen Strich durch die Rechnung. Die Gäste blieben zwar im fünften Spiel in Serie - drei Siege, zwei Unentschieden - ungeschlagen, kommen in der oberen Tabellenhälfte aber nicht entscheidend vorwärts.

SGS beendet die Sieglos-Serie

Sonnenhof Großaspach beendete im Aufsteiger-Duell gegen die Bundesliga-Reserve des 1. FSV Mainz 05 die Talfahrt. Nach nur zwei Punkten aus neun Partien und dem Trainerwechsel von Rüdiger Rehm hin zu Uwe Rapolder gelang der lang ersehnte Dreier. Nach dem 1:1 zur Pause brachte Binakaj mit seinem ersten Drittliga-Tor seine Farben zu Beginn des zweiten Durchgangs in die Spur, ehe Skarlatidis den Sack für die SGS kurz vor dem Ende zu machte. Sonnenhof schob sich dicht an das rettende Ufer heran und liegt nur noch zwei Zähler hinter den zuletzt dreimal ungeschlagenen Mainzer.

 
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