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24.09.2014, 21:06

Zebra-Serie hält

Regensburg in Not - Dynamo verpasst den Sprung

Duisburg konnte gegen den BVB II die Serie ausbauen und bleibt ebenso vorne dabei wie Bielefeld, das gegen den dezimierten VfB II gewann. Aufsteiger Fortuna Köln gewann zum dritten Mal in Folge und überholt Rostock. Halle verpasst gegen Dresden den ersten Heimsieg, Dynamo den Sprung auf Platz eins. Spitzenreiter Chemnitz unterlag am Dienstag gegen Cottbus, Energie machte damit weiter Boden gut. Den Ausrutscher nutzten auch Wehen Wiesbaden und die Stuttgarter Kickers aus. Die Erfolgsserie Münsters riss dagegen bei Mainz II.

Am Mittwoch baute der MSV Duisburg seine Serie aus und ist nun zehn Spiele in Folge ungeschlagen. Wurde die Elf von Gino Lettieri beim 1:1 in Unterhaching nach zuvor drei Siegen in Serie ein wenig ausgebremst ("Wir haben 80 Minuten unser Potenzial nicht abgerufen"), so gelang gegen Dortmund II der fünfte Saisonsieg. Der MSV sorgte binnen zwei Minuten durch Janjic (62.) und Scheidhauer (64.) beim 2:1 für die Entscheidung. Die "Zebras" bleiben vorne dabei, der BVB II dagegen nach dem siebten sieglosen Spiel in den Abstiegsrängen hängen.

Aufsteiger Fortuna Köln in der Erfolgsspur

Aller Einsatz half nichts: Rostocks Kucukovic (li.) gegen Fortuna-Torschütze Kessel (M.).
Aller Einsatz half nichts: Rostocks Kucukovic (li.) gegen Fortuna-Torschütze Kessel (M.).
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Der Drittliga-Aufsteiger aus Köln hat sich mit dem dritten Sieg in Folge aus dem Tabellenkeller befreit. Kessel gelang nach einer guten halben Stunde für die Fortuna das Tor des Tages, das Rostock im hinteren Tabellenmittelfeld hält. Rostock, ohne Doppeltorschütze Rupprecht (Gelbsperre), konnte nach dem ersten Hemsieg (4:2 gegen Bielefeld) nicht nachlegen.

HFC wartet weiter auf einen Heimsieg

In der laufenden Saison holte Halle lediglich einen Punkt vor heimischer Kulisse, gegen Dresden kam nun der zweite hinzu. Nach dem 2:1-Auswärtssieg in Cottbus sah sich der HFC gegen Dynamo nach einem Treffer von Fetsch einem 0:1-Rückstand gegenüber, doch Kruse antwortete schnell und sorgte schon nach einer guten halben Stunde für den Endstand. Daran änderte auch eine Hinausstellung in der Schlussphase gegen einen Dresdner nichts. Halle beißt sich im Tabellenmittelfeld fest, Dresden verpasste nach dem zweiten 1:1 hintereinander den Sprung an die Spitze.

Bielefeld mischt mit - VfB-Negativlauf hält an

Zweitliga-Absteiger Bielefeld hat auf die 2:4-Pleite in Rostock, der ersten Niederlage nach sechs ungeschlagenen Pflichtspielen, mit einem ungefährdeten 3:0 gegen den VfB II reagiert. Der Arminia spielte dabei die Gelb-Rote Karte gegen Sama nach Handspiel auf der Linie in die Karten. Klos, der im vierten Spiel in Folge traf und später auch noch ein zweites Mal einnetzte, stellte vom Punkt die Weichen. Die Elf von Norbert Meier mischt weiter ganz oben mit. Die Stuttgarter dagegen - zuvor vier Spiele ohne Niederlage - bleiben gerade noch über dem Strich.

Regensburg übernimmt die "Rote Laterne"

Andreas Geipl (li.) gegen Holstein-Torschütze Marc Heider.
Unglückliche Regensburger: Andreas Geipl (li.) gegen Holstein-Torschütze Marc Heider.
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Der Jahn aus Regensburg ist nach einem 0:2 gegen Holstein Kiel auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Heider und Kazior sorgten für die Tore der "Störche" und für Tristesse in der Oberpfalz. Fünf Begegnungen ist der Jahn nun sieglos und steckt mitten im Abstiegskampf, auch wenn Trainer Alexander Schmidt davon nichts wissen will ("Vom Abstieg zu reden, dafür gibt es keinen Grund"). Kiel konnte sich von den hinteren Regionen etwas absetzen.

Großaspach verspielt spät den Dreier

Großaspach verlor die vergangenen drei Begegnungen (Tordifferenz 2:8), konnte die Talfahrt aber gegen Erfurt etwas stoppen. Lange sah es so aus, als sollte der Drittliga-Neuling sogar mit einem Dreier die Negativserie beenden, doch Erfurts Joker Aydin sorgte spät für das 1:1.

Cottbus entzaubert Chemnitz

Zbynek Pospech gegen Tim Danneberg
Der Cottbuser Pospech (li.) setzt sich gegen den Chemnitzer Danneberg durch.
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Das Topspiel am Dienstag stieg in Chemnitz, wo Spitzenreiter CFC im Ostderby Energie Cottbus empfing. Beide Teams boten ein enges und gutklassiges Drittligaspiel, das bis zum Schluss auf des Messers Schneide stand. Die Lausitzer nutzten gleich ihre erste Chance zum 1:0 durch Michel aus (5.). Chemnitz war ebenbürtig, doch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. So richtig eng wurde es in den letzten 20 Minuten, nachdem der Cottbuser Mimbala mit der Ampelkarte das Feld verlassen musste. Cottbus brachte aber in Unterzahl den 1:0-Sieg über die Zeit. Energie blieb damit auf fremdem Terrain unbesiegt und feierte bereits den dritten Dreier in der Fremde. Chemnitz dagegen musste die erste Heimniederlage quittieren und erstmals nach vier ungeschlagenen Spielen in Folge den Platz wieder als Verlierer verlassen.

SVWW und Kickers machen Boden gut

Neben Cottbus, das in der Tabelle Boden gut machte, nutzten auch die Stuttgarter Kickers sowie der SV Wehen Wiesbaden den Ausrutscher des Tabellenführers aus. Die Schwaben kamen zu einem souveränen 3:0 gegen die SpVgg Unterhaching. Für die Blauen erzielten Stein (32.), Edwini-Bonsu (36.) sowie Halimi (64.) die Tore. Während die Elf von Trainer Horst Steffen nach zwei Spielen ohne Dreier wieder gewinnen konnten, kassierten die Oberbayern die fünfte Niederlage in den letzten sechs Partien und rutschten weiter in die Krise.

Nico Herzig gegen Addy-Waku Menga
SVWW-Kapitän Herzig (li.)im Duell mit Osnabrücks Angreifer Menga.
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Weit spannender machte es Wehen Wiesbaden, das erst in der Nachspielzeit zu einem 3:1-Sieg beim VfL Osnabrück kam. Nach Treffern von Jänicke in der 36. Minute sowie Menga in der 76. Minute schien es in der abwechslungsreichen und umkämpften Partie auf ein Remis hinauszulaufen. Doch Robert Müller in der dritten sowie Alexander Riemann in der sechsten Minute der Nachspielzeit schossen die Hessen dann doch noch zum Sieg. Der SVWW überstand auch das vierte Spiel in Serie ohne Niederlage, die Lila-Weißen dagegen mussten erstmals nach drei ungeschlagenen Partien in Folge den Platz wieder als Verlierer verlassen.

Mainz 05 II watscht Münster ab

Mit Preußen Münster ließ ein Verfolger dagegen Federn. Die zuletzt so stark aufspielenden Preußen unterlagen gleich mit 0:4 beim Kellerkind 1. FSV Mainz 05 II. Während die Rheinhessen erstmals nach vier Spielen wieder einen Sieg einfuhren, mussten die Münsteraner zum ersten Mal nach sechs ungeschlagenen Spielen wieder eine Niederlage einstecken. Nach einigermaßen ausgeglichener erster Hälfte drehten die "kleinen" Mainzer in Durchgang zwei auf und schossen durch Nedelev (53.), Bouziane (56.) sowie Klement (77., 86.) einen am Ende souveränen Sieg heraus.

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