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28.07.2014, 16:19

Fort. Köln: Niederlage beim Comeback im Profigeschäft

Fortuna-Präsident Ulonska bleibt zuversichtlich

26 Jahre lang spielte Fortuna Köln in der 2. Bundesliga, war aus dem Unterhaus eigentlich nicht mehr wegzudenken. Doch nach dem Abstieg 2000 ging es rapide bergab. Zwischenzeitlich drohte sogar die Insolvenz. Nun ist die Elf von Trainer Uwe Koschinat in der 3. Liga zurück - und hat den Auftakt gegen Mitaufsteiger Großaspach vergeigt. Präsident Klaus Ulonska bleibt aber optimistisch.

Fortuna Köln hatte so lange auf dieses Spiel hingefiebert. Seit dem Abstieg vor 14 Jahren gab es von den Domstädtern eine Vielzahl an unrühmlichen Schlagzeilen. Im Sommer 2011 dann die Rückkehr in die Regionalliga - und nun die auf die Fußball-Landkarte Deutschlands. Das Comeback im Profigeschäft sollte ein rauschendes Fußballfest werden. Mit einem Auswärtssieg in Großaspach - so der Plan. Doch nach den ersten 90 Minuten in dieser Saison der 3. Liga machte sich Ernüchterung breit: 1:2 beim Mitaufsteiger.

Klaus Ulonska
Der Macher des jüngsten Erfolgs will die Auftaktpleite nicht überbewerten: Kölns Präsident Klaus Ulonska.
© ImagoZoomansicht

Trainer Koschinat wollte die Niederlage nicht schön reden und gab ziemlich bedient zu Protokoll: "Nach der Führung haben wir uns in der Defensive einige Slapstick-Einlagen geleistet." Will Fortuna beim ersten Heimspiel dieser Spielzeit punkten, so müssen Koschinats Spieler diese Aussetzer abstellen. Gegner ist erneut ein Aufsteiger: die zweite Mannschaft des FSV Mainz 05.

Nur Fortunas Präsident Klaus Ulonska ließ sich von der Niederlage die gute Laune nicht verderben und geriet für einen Moment sogar ins Schwärmen: "Ich durfte heute Andrea Berg kennenlernen." Die Schlagersängerin ist mit Uli Ferber verheiratet, dem Mäzen von Großaspach.

Ulonska beglückwünscht jedes Mitglied telefonisch zum Geburtstag

Ulonska - ein bodenständiger Mann, der dafür bekannt ist, jeden einzelnen Fan bei den Heimspielen im Südstadion per Handschlag zu begrüßen und allen Mitgliedern des Vereins telefonisch zum Geburtstag zu gratulieren - ist der Autor des jüngsten Erfolgskapitels. Der Präsident war maßgeblich daran beteiligt, dass Fortuna 2005 der Insolvenz entging und nun wieder einen festen Platz im deutschen Fußball hat. Ohne ihn würde Köln wohl weiterhin gegen den SC Wiedenbrück 2000 oder den SC Verl spielen. Und eben nicht gegen Energie Cottbus, Arminia Bielefeld oder Hansa Rostock.

Zwar ärgerte sich auch Ulonska über die Pleite in Großaspach. "Es ist leider gar nichts zusammengelaufen." Allerdings blickte er auch gleich mit Zuversicht auf die am Samstag bevorstehende Aufgabe. "Ich bin optimistisch, dass Koschinat daraus Lehren für das Spiel gegen Mainz II ziehen kann."

28.07.14
 
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