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22.09.2013, 15:52

10. Spieltag: Heidenheim setzt sich ab - Debakel für Hansa

Teilerfolg bei Sasic-Debüt - Erster Sieg für Wacker

Am Sonntag ergatterte Saarbrücken beim Debüt von Milan Sasic einen Zähler in Dortmund, Burghausen feierte in Unterhaching den ersten Sieg. Osnabrück und Leipzig eröffneten den 10. Spieltag mit einem rassigen Duell am Freitag. Samstags kämpfte Spitzenreiter Heidenheim Münster nieder, Aufsteiger Kiel unterlag knapp gegen Absteiger Duisburg. Rostock kassierte eine derbe Packung in Darmstadt.

Milan Sasic
Konnte sich bei seinem Debüt für Saarbrücken über einen Punkt in Dortmund freuen: Milan Sasic.
© picture allianceZoomansicht

Milan Sasic konnte am Sonntag bei seinem Debüt auf der Bank des 1. FC Saarbrücken einen Teilerfolg verbuchen. Die Saarländer kamen bei Borussia Dortmund II zu einem 1:1 (1:1). Bedanken kann sich Sasic bei Dortmunds Solga. Dessen viel zu kurzen Rückpass verwertete Korte kurz vor der Pause zum 1:1. Zuvor hatte Hornschuh (33.) den "kleinen BVB" in Führung geschossen.

In einer an Ereignissen armen Begegnung waren die Schwarz-Gelben noch die etwas aktivere Elf. Allerdings fehlte dem Team von Trainer David Wagner die Präzision im Angriff. Der 1. FCS stellte unter Beweis, weshalb er in der Tabelle so weit unten notiert ist.

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Ausgerechnet im bayerischen Derby bei der SpVgg Unterhaching fuhr Wacker Burghausen den ersten Sieg der Saison ein. Auch dank zweier Mokhtari-Tore (4., 34.) setzte sich die Elf von Trainer Uwe Wolf mit 3:1 durch. Das Tor für die SpVgg erzielte Voglsammer (64.). Der Erfolg war allerdings schmeichelhaft, denn Unterhaching hatte in Hälfte eins mehr vom Spiel. Burghausen, das bis zum 10. Spieltag lediglich fünf Treffer erzielt hatte, nutzte seine einzigen beiden Möglichkeiten durch Routinier Mokhtari eiskalt aus. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Unterhaching den Druck, doch mehr als das Anschlusstor sprang nicht mehr heraus. Thee sorgte dann in der 81. Minute mit einem Konter für die Entscheidung.

Platzverweise ebnen Darmstadt und Duisburg den Weg

Schneller Abgang: Mustafa Kucukovic sieht in Darmstadt Rot.
Schneller Abgang: Mustafa Kucukovic sieht in Darmstadt Rot.
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Ein dickes Ausrufezeichen setzte am Samstag Darmstadt 98. Im Heimspiel gegen Hansa Rostock starteten die Hessen schon schwungvoll und wurden dann noch unterstützt durch eine überharte Aktion von Gästestürmer Kucukovic. Der holte sich in der 14. Minute Rot ab und machte den Weg für die Lilien frei. Ein Doppelschlag von Gondorf und Behrens verschaffte Darmstadt eine sichere 2:0-Pausenführung, zwei Elfmeter verhalfen Stroh-Engel im zweiten Durchgang zu einem Viererpack und dem SV 98 zu einem hohen 6:0-Erfolg. Eine ganz bittere Erfahrung für Andreas Reinke, der den erkrankten Andreas Bergmann auf der Rostocker Bank vertrat.

Ein ähnliches Schicksal wie Rostock erlebte Holstein Kiel. Der stark gestartete Aufsteiger musste schon in der 10. Minute einen Platzverweis wegen einer vermeintlichen Notbremse gegen Gebers hinnehmen, der direkt anschließende Freistoß schlug von de Wit getreten im KSV-Gehäuse ein. Der MSV begnügte sich in der Folge weitgehend mit einer Verwaltung des Resultats und brachte so den ersten Dreier nach zuvor drei Niederlagen unter Dach und Fach.

Loose bringt Taylor beim Debüt

Heidenheims Marcel Titsch-Rivero (li.) gegen Jens Truckenbrod
Eng war's, doch dann war der FCH vorne: Heidenheims Marcel Titsch-Rivero (li.) gegen Jens Truckenbrod.
© imagoZoomansicht

Ambitioniert sind der 1. FC Heidenheim und Preußen Münster in die Saison gestartet. Doch schnell trennten sich die Wege. Der FCH eroberte die Spitze, Münster rutschte immer weiter ab - und reagierte letztlich mit einem Trainerwechsel. Beim direkten Aufeinandertreffen feierte Ralf Loose auf der SCP-Bank sein Debüt und umriss zuvor seinen Plan: "Wir wollen attraktiven Fußball zeigen. Aber es ist auch klar, dass wir uns jetzt um wesentliche Dinge kümmern müssen - darum, Sicherheit im Defensiverhalten zu gewinnen." Das schien auf der Ostalb zunächst auch aufzugehen, denn nach einer torlosen ersten Hälfte markierte der von Loose wieder ins Team gehievte Taylor schnell die Gästeführung. Ein Platzverweis gegen Schöneberg läutete aber nur fünf Minuten später endgültig eine Heidenheimer Offensive ein, die durch Morabits Kopfballtreffer - seinem zweiten Tor im dritten Spiel für den FCH - zum Ausgleich führte. Die Schmidt-Elf drängte weiter und wurde in der Schlussphase belohnt. Bagceci traf zum 2:1, durch das Heidenheim die Spitze festigt: Fünf Punkte Vorsprung haben die Schwaben nun.

SVWW stolpert bei der SVE

Dieser Vorsprung resultiert aus einer deutlichen 0:3-Schlappe von Verfolger Wehen Wiesbaden bei der SV Elversberg. Die Hessen mussten früh den verletzten Müller ersetzen und gerieten durch einen Doppelschlag nach gut einer halben Stunde ins Hintertreffen. SVWW-Trainer Peter Vollmann versuchte es mit einem Doppelwechsel zur Pause, auch der für Müller gekommene Book musste schon wieder runter. Die Wende leitete er damit jedoch nicht ein. Luz stellte mit seinem dritten Saisontor in der 69. Minute den dritten Erfolg des Aufsteigers in den letzten vier Spielen sicher.

Die Stuttgarter Kickers vertrauten nach der Trennung von Massimo Morales auch in Chemnitz auf Interimstrainer Jürgen Hartmann, der in der vergangenen Woche beim 3:0 gegen Regensburg eine erste gelungene Arbeitsprobe abgeliefert hatte. Nachlegen konnte er aber nicht. Lange blieb die Partie offen, doch nach Gelb-Rot gegen Stein schlug Garbuschewski in der 84. Minute zu und schoss den CFC zum 1:0-Sieg. Zum siebten Mal in Folge blieben die Himmelblauen ungeschlagen.

Tabellenrechner 3.Liga

Eine lange Verletztenliste macht Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg und Trainer Thomas Stratos zu schaffen. Gegen den Halleschen FC verlieh dem SSV Jahn auch eine frühe Führung nicht den nötigen Rückenwind. Der HFC drehte das Spiel bis zur Pause. Mit Amachaibous 2:2 war die Partie in der 53. Minute wieder offen. Doch Halles Joker stachen: Lindenhahn und Baude trafen in den Schlussminuten zum 4:2-HFC-Sieg.

Duell der Drittliga-Dinos

Die Liga feiert an diesem Wochenende ihren 200. Spieltag und besonders der VfB Stuttgart II und Rot-Weiß Erfurt können mitfeiern. Beide sind vom ersten Spieltag an mit dabei. Im direkten Aufeinandertreffen der Drittliga-Dinos hatten am Ende die Schwaben die Nase vorne. Grüttner traf früh, Janzer spät, der eingewechselte Nietfeld für die Erfurter zu spät. Die Thüringer, bei denen Drittliga-Rekordspieler Pfingsten-Reddig 90 Minuten auf der Bank saß, traten die Heimreise dadurch mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck an.

Unter Flutlicht: Osnabrück dreht das Spiel gegen Leipzig

Der zweite Streich: Adriano Grimaldi auf dem Weg zum 2:2.
Der zweite Streich: Adriano Grimaldi auf dem Weg zum 2:2.
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Letztere eröffneten den 10. Spieltag am Freitag mit Flutlichtatmosphäre in Osnabrück. Und beide Teams sorgten für einen würdigen Jubiläums-Rahmen. Denn vor allem in der ersten Halbzeit lieferten sich die beiden ambitionierten Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Etwas treffsicherer zeigte sich zunächst der Gast aus Sachsen, Heidinger und Poulsen sorgten für Leipzigs 2:1-Pausenführung. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatten die Gäste gleich selbst gesorgt, als Hoheneder Jung anschoss, von dem der Ball ins Tor prallte. Grimaldi ließ stattdessen eine Osnabrücker Großchance liegen. Das war dem 22-Jährigen auch in der Vorwoche passiert - dennoch wurde er mit zwei Toren und zwei Vorlagen in Burghausen zum Spieler des Spieltags gekürt. Mit entsprechendem Selbstbewusstsein trat der Angreifer auch gegen Leipzig auf und belohnte sich erneut: Zu Beginn des zweiten Durchgangs erzielte er seinen fünften Saisontreffer zum 2:2-Ausgleich. Die Osnabrücker waren am Drücker und das glückliche Händchen von Trainer Walpurgis entschied letztlich die Partie: Mit Prokoph für Spann brachte er einen neuen Stürmer für die Schlussphase, der Joker war hellwach, als er sich einen missglückten Rückpass schnappte und zum 3:2-Erfolg der Niedersachsen einschoss.

3. Liga: Zum 200. Spieltag der Spielklasse
Vom Dauerbrenner zum ewigen Knipser
Braunschweiger Fans
Die Fans

Die 3. Liga feiert mit dem 10. Spieltag der Saison 2013/14 den 200. Spieltag insgesamt. Seit der Spielzeit 2008/09 existiert die dritte deutsche Profiliga in Deutschland. Immer mit dabei: die Fans. Der Zuschauerschnitt liegt aktuell bei 5.437, in der Rekordsaison 2012/13 bei 6.164. Der ewige Zuschauerkrösus: Eintracht Braunschweig mit 17.473 im Schnitt pro Spiel in der Saison 2010/11.
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22.09.13
 

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Vorname:Dominik
Nachname:Stroh-Engel
Nation: Deutschland
Verein:SV Darmstadt 98
Geboren am:27.11.1985

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3. Liga - Zuschauer am 10. Spieltag

VfL Osnabrück
 - 
RasenBallsport Leipzig
8.974

1. FC Heidenheim
 - 
Preußen Münster
8.400

SV Darmstadt 98
 - 
Hansa Rostock
7.400

Holstein Kiel
 - 
MSV Duisburg
6.030

Chemnitzer FC
 - 
Stuttgarter Kickers
4.146

Jahn Regensburg
 - 
Hallescher FC
3.045

SpVgg Unterhaching
 - 
Wacker Burghausen
2.350

Borussia Dortmund II
 - 
1. FC Saarbrücken
1.919

VfB Stuttgart II
 - 
Rot Weiß Erfurt
720

SV Elversberg
 - 
SV Wehen Wiesbaden
600

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