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08.09.2013, 15:58

Überblick: Erfurt rückt vor - Zweiter Sieg für Hirsch

SVWW zieht mit 1. FCH gleich - Pleite für Wacker

Am Sonntag bezwang Wehen Wiesbaden Duisburg und zog dadurch mit Spitzenreiter Heidenheim, der bereits am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers gewann, nach Punkten gleich. Burghausen verlor auch beim VfB II. Erfurt rückt durch einen Dreier in Kiel weiter vor, Saarbrückens Trainerrauswurf brachte zumindest in Regensburg noch nicht die erhoffte Wende, Elversberg dagegen feierte den zweiten Sieg. Am Mittwoch treffen sich Osnabrück und Münster.

Kingsley Onuegbu gegen Michael Wiemann
Duisburgs Onuegbu (li.) im Zweikampf mit Wiemann (Wehen Wiesbaden).
© imagoZoomansicht

SVWW gelingt Wiedergutmachung

Am Sonntagnachmittag gelang dem SV Wehen Wiesbaden die Wiedergutmachung für die herbe 0:3-Klatsche in Erfurt. Die Hessen gewannen ihre Partie gegen den MSV Duisburg mit 2:0 und ziehen dadurch nach Punkten mit Spitzenreiter Heidenheim gleich. Das Team von Trainer Peter Vollmann musste allerdings lange auf den Sieg hinarbeiten, erst in der Schlussphase sicherten Jänicke (85.) und Nandzik (90. + 2) den Dreier. Der MSV musste die zweite Niederlage am Stück hinnehmen und rutscht in der Tabelle ab.

Die 4368 Zuschauer sahen eine gutklassige Drittligapartie, der lange Zeit nur die Tore fehlten. Im ersten Durchgang hatte der SVWW gegen eher defensiv orientierte Zebras mehr vom Spiel. Nach der Pause kam der MSV besser auf, konnte aber trotz allem Engagements keine Durchschlagskraft entwickeln. Als vieles auf ein Remis hindeutete, kam der SVWW dann doch noch etwas glücklich zum Sieg.

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Keine Besserung bei Wacker

Zeitgleich verlor Wacker Burghausen bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart mit 0:4. Die Salzachstädter, die nach zuvor sechs Niederlagen aus sieben Partien Trainer Georgi Donkov gefeuert hatten, "zieren" damit weiter das Tabellenende. Interimscoach Arsov Yontcho dürfte nach der Partie wieder ins zweite Glied rücken. Die Schwaben für die Rani Khedira (46.), Grüttner (58., 86.) sowie Breier (79.) trafen, feierten den vierten Sieg in den letzten fünf Partien.

1. FCH verteidigt Tabellenführung - Kiel strauchelt

Der 1. FC Heidenheim bleibt in der 3. Liga die Mannschaft der Stunde. Die Ostalbstädter gewannen zum Auftakt des 8. Spieltags am Samstagnachmittag mit 2:0 gegen die Stuttgarter Kickers ihr drittes Spiel in Serie. Allerdings musste die Elf von Trainer Frank Schmidt hart für den Erfolg arbeiten. Die Kickers verteidigten lange Zeit geschickt und hielten dem Druck des Spitzenreiters zunächst stand. Erst im zweiten Durchgang ging den Stuttgartern dann der Atem aus. Sökler (51.) und Kapitän Schnatterer mit einem sehenswerten Freistoß (59.) stellten die Weichen auf Sieg. Die Kickers warten damit weiter auf den ersten Dreier, für Trainer Massimo Morales wird die Luft in Degerloch immer dünner.

Während der 1. FCH also seine Siegesserie fortsetzte, musste Holstein Kiel die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Der freche Aufsteiger verlor nach dem 1:3 bei RB Leipzig nun auch mit 1:2 (0:2) gegen Rot-Weiß Erfurt und rutschte damit aus den Aufstiegsrängen. Die "Störche" verschliefen den Auftakt und lagen nach zehn Minuten mit 0:2 zurück, Öztürk und Brandstetter trafen für die Thüringer. Kiel gab sich aber nicht auf, spannend wurde es in der Schlussphase. Erst flog Möckel vom Platz (64.), dann besorgte Heider den Anschlusstreffer (82.). Zu mehr sollte es allerdings nicht reichen, RWE feiert den zweiten Sieg in Folge und klettert in der Tabelle weiter nach oben.

Zweiter Sieg für Hirsch - Keine Wende in Saarbrücken

Mario Neunaber gegen Tim Stegerer
Verbissenes Duell: Regensburgs Neunaber (li.) gegen Saarbrückens Stegerer.
© Getty ImagesZoomansicht

Elversberg blüht unter dem neuen Coach Dietmar Hirsch weiter auf. Der Neuling ließ nach dem 1:0 im Kellerduell bei Wacker Burghausen nun auch einen 1:0-Erfolg gegen RasenBallsport Leipzig folgen. Für den "Last-Minute-Sieg" zeichnete sich Dausend in der vierten Minute der Nachspielzeit verantwortlich. Die SVE verschaffte sich durch den Dreier im Tabellenkeller Luft, die Sachsen verloren das zweite Auswärtsspiel in Folge.

Dass ein Trainerrauswurf kurzfristig aber nicht immer den gewünschten Erfolg bringt, musste der 1. FC Saarbrücken bei Jahn Regensburg erfahren. Nach der Entlassung von Jürgen Luginger konnte auch Interimscoach Bernd Eichmann die 0:2-Niederlage nicht verhindern. Die Saarländer blieben damit unter dem ominösen Strich stehen, die Oberpfälzer können nach dem dritten Sieg in den letzten vier Spielen erst einmal durchatmen.

Das Ostduell zwischen dem Chemnitzer FC und Hansa Rostock endete mit einem 1:1-Unentschieden. Die Nordostdeutschen verpassten dadurch den Sprung auf Rang drei.

Auch Münster zieht die Reißleine

Drei Partien werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen, darunter Osnabrück gegen Münster (2. Oktober, 18.30 Uhr), das sich nach fünf sieglosen Partien in Serie und dem Absturz auf Platz 16 von Trainer Dotchev trennte. Ebenfalls am 2. Oktober stehen sich Dortmund II und Darmstadt gegenüber (19 Uhr). Schon am 18. September kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen Unterhaching und dem Halleschen FC (18.30 Uhr).

08.09.13
 
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