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16.08.2013, 14:03

Chemnitz: Vom Geheimfavoriten zum Fehlstarter

Fünf Stellschrauben für Schädlich

Ein Punkt, ein Tor. Abstiegsplatz statt Aufstiegskampf - so hatte sich Chemnitz den Saisonstart nicht vorgestellt. Nach den Heimniederlagen gegen Osnabrück (0:3) und Heidenheim (0:2) sowie dem 1:1 in Unterhachung steht die Mannschaft von Gerd Schädlich in Regensburg und Duisburg unter Druck. Doch was läuft bisher schief?

Gerd Schädlich
Probleme an allen Ecken und Enden: Gerd Schädlich.
© imagoZoomansicht

Frühe Gegentore: Gegen Osnabrück in der 3. Minute und gegen Heidenheim gar nach 22 Sekunden - kaum war der Anpfiff ertönt, lag der CFC zurück. Die Folge: Jedes Mal muss die Mannschaft enorm viel investieren und dem Rückstand hinterherlaufen. "Außerdem sorgt so was immer für Verunsicherung", räumt Abwehrmann Josef Cinar, der beim 0:1 gegen Heidenheim über den Ball trat, selbstkritisch ein.

Schwache Offensive: Obwohl der Klub den treffsichersten Torschützen der Vorsaison in seinen Reihen weiß, kämpfen die Stürmer mit einer Ladehemmung. Anton Fink spielt unter Form. Kein Angreifer hat bisher getroffen. Das einzige Tor erzielte Cinar nach einem Freistoß. Oft wird versucht, den Ball ins Tor zu tragen. "Das ist sicher auch ein Ausdruck unserer Verunsicherung", meint Fink.

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Angeknackste Psyche: Mit dem bevorstehenden Stadionbau (wird zweitligatauglich) und dem steten sportlichen Aufwärtstrend (Plätze 9 und 6 in den letzten beiden Spielzeiten) ist auch die Erwartungshaltung gestiegen, bei den Fans sowieso, aber auch im Umfeld. Mit den Neuzugängen Ronny Garbuschewski (von Bundesligist Düsseldorf) und Marc Hensel (Zweitligist Aue) schien die Mannschaft auf dem Papier so verstärkt, dass Chemnitz auch bei den Konkurrenten als Geheimfavorit für den Aufstieg gehandelt wurde. "Wir sollten an den ersten Heimsieg und nicht mehr an den Aufstieg denken", sagt Cinar.

Wenig Alternativen: Sobald es im schmalen Kader (19 Feldspieler) Verletzte (Tino Semmer, Toni Wachsmuth, Josip Landeka) gibt, fehlen Schädlich die Alternativen. Gegen Heidenheim saß kein echter Stürmer mehr auf der Bank. Sollte Hensel ausfallen, fehlt ein zentraler defensiver Mittelfeldspieler.

Leistungsträger mit Reserven: Die gestandenen Profis konnten ihr Leistungsvermögen noch nicht abrufen. Garbuschewski handelte sich in der ersten Partie Gelb-Rot ein, fehlte ein Spiel. Hüne Cinar erwischte gegen Heidenheim einen rabenschwarzen Tag. Sein Innenverteidigerkollege Silvio Bankert muss sich erst an die Verantwortung als Kapitän gewöhnen. Und Hensel fehlte im ersten Spiel verletzt, im dritten ließ er sich ("Ich war platt") in Folge einer Grippeschwächung auswechseln. Doch Hensel lässt sich nicht entmutigen: "Trotz allem habe ich gegen Heidenheim eine Mannschaft auf dem Platz gesehen, die gekämpft hat. Was wir jetzt brauchen, ist ein Erfolgserlebnis. Dann kommen wir auch wieder in die Spur."

Jens Wohlgemuth

16.08.13
 

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weitere Infos zu Schädlich

Vorname:Gerd
Nachname:Schädlich
Nation: Deutschland
Verein:Chemnitzer FC

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Vereinsdaten

Vereinsname:Chemnitzer FC
Gründungsdatum:15.01.1966
Mitglieder:707 (30.06.2011)
Vereinsfarben:Himmelblau-Weiß
Anschrift:Chemnitzer Fußballclub e.V.
Reichenhainer Straße 154
09125 Chemnitz
Telefon: (03 71) 5 61 58 11
Telefax: (03 71) 5 61 58 12
Internet:http://www.chemnitzerfc.de/

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