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21.07.2013, 15:59

1. Spieltag: Karten statt Tore in Rostock

Münster und Osnabrück erste Tabellenführer

Münster und Osnabrück sind erfolgreich in die Saison gestartet: Der VfL bezwang Chemnitz ebenso klar wie schon am Vortag die Preußen die Burghauser. Auch das mitfavorisierte Heidenheim kam zu einem späten Siegtreffer in Duisburg. Im Ostsee-Duell in Rostock mussten sich die Zuschauer mit Platzverweisen begnügen, auch in Darmstadt und Regensburg fielen keine Tore. Am Freitagabend feierte RB Leipzig einen Debütsieg im Nachbarschaftsduell beim Halleschen FC.

Andreas Spann
Sorgte für die endgültige Entscheidung für Osnabrück: Andreas Spann.
© imagoZoomansicht

Zum Abschluss des Auftaktspieltags gewann der VfL Osnabrück am Sonntag klar mit 3:0 beim Chemnitzer FC und zog damit mit Preußen Münster gleich, das am Vortag gegen Wacker Burghausen mit dem gleichen Ergebnis die erste Tabellenführung erreicht hatte. Somit feierte der neue Trainer Maik Walpurgis einen perfekten Einstand bei den mit großen Hoffnungen in die Saison gestarteten Niedersachsen. Grimaldi war bereits in der 3. Minute für den VfL per Kopfball zur Stelle. Ein Elfmeter von Thomik kurz vor der Pause stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Nach dem Platzverweis für Garbuschewski (54.) hatte der CFC nichts mehr entgegenzusetzen und der Sieg für Osnabrück hätte auch noch höher ausfallen können. Für die endgültige Entscheidung sorgte Andreas Spann in der 65. Minute.

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Heidenheim feiert Debütant Griesbeck

Normal lief beim MSV Duisburg in dieser Sommerpause fast nichts, und so musste es auch beim Ligastart am Samstag eine Besonderheit geben: Über 18.000 Zuschauer stömten ins Stadion und verstopften die Zufahrtswege, sodass die Partie gegen den 1. FC Heidenheim mit zehnminütiger Verzögerung begann. Nach nicht einmal zehn Minuten war die Partie für "Zebra" Öztürk dann schon wieder beendet, verletzt musste er runter. Dennoch zog sich der MSV gegen den Aufstiegsfavoriten gut aus der Affäre. Zu einem Punktgewinn reichte es dennoch nicht, weil der Ex-Ulmer Griesbeck in seinem ersten Drittliga-Spiel eine Wittek-Ablage zum 1:0 nutzte. Zu allem Überfluss aus Sicht der personell noch sehr knapp aufgestellten Duisburger sah Wolze kurz vor Schluss auch noch Rot.

Jubel um Debütant Sebastian Griesbeck: Die Heidenheimer feiern den Siegtorschützen.
Jubel um Debütant Sebastian Griesbeck: Die Heidenheimer feiern den Siegtorschützen.
© imago

Kiel und Elversberg torlos zu Auftaktpunkten

Rot war auch die Farbe des Tages in Rostock. Beim Ostsee-Duell gegen Aufsteiger Holstein Kiel sahen die Zuschauer keine Tore, dafür aber gleich zwei Platzverweise. Zunächst handelte sich Hansa-Keeper Hahnel, der den Vorzug vor Brinkies bekommen hatte, außerhalb des Sechzehners Rot ein. Den anschließenden Freistoß führte Kiels Heider zu früh aus und sah Gelb-Rot - kurios.

Ebenso wie Mitaufsteiger Kiel ergatterte auch die SV Elversberg zum Start in Liga drei einen Auswärtspunkt. Bei Darmstadt 98 zeigte sich das Team von Trainer Jens Kiefer zumindest kämpferisch voll auf der Höhe. Torchancen konnten sich aber beide Teams kaum erarbeiten. Auch Elversbergs Hoffnungsträger Luz, der in der Schlussphase eingewechselt wurde, konnte das torlose Remis nicht mehr abwenden.

José Vunguidica
Traf zum zwischenzeitlichen 2:0 in Saarbrücken: SVWW-Angreifer José Vunguidica.
© imagoZoomansicht

SVE-Nachbar 1. FC Saarbrücken musste im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden einen Fehlstart hinnehmen. Mann und Vunguidica brachten die Gäste aus Hessen zunächst mit 2:0 in Front. Neuzugang Rathgeber, aus Offenbach gekommen, gelang zwar noch vor dem Seitenwechsel der Anschluss, doch eine Druckphase nach der Pause brachte keinen zählbaren Ertrag.

Münster springt gleich nach oben

18 von 20 Trainern sahen in Preußen Münster vor Ligabeginn einen heißen Aufstiegsanwärter, gegen Wacker Burghausen setzte der SCP hinter diese Einschätzung ein Ausrufezeichen. Die Adlerträger dominierten die Partie und hätten schon zur Pause höher führen können als nur mit 1:0. Taylor hatte für die Führung gesorgt, Hergesell und Bischoff per Strafstoß sorgten nach der Pause für klare Verhältnisse. Durch den 3:0-Erfolg setzten sich die Preußen gleich an die Tabellenspitze.

Absteiger Regensburg startete mit einem Heimspiel gegen Unterhaching in die neue Saison, musste sich aber mit einem torlosen Remis begnügen. Beide Teams gingen zwar engagiert zu Werke, zu einem Torerfolg reichte es aber nicht.

Wo andernorts Neuzugänge im Fokus stehen, kann sich Rot-Weiß Erfurt auf Bewährtes verlassen: Pfingsten-Reddig hieß einmal mehr der Matchwinner beim Gastspiel der Thüringer bei den Stuttgarter Kickers. Fünf Minuten vor dem Ende zeigte der RWE-Kapitän keine Nerven und verwandelte einen Handelfmeter zum 1:0-Auswärtssieg. Den Kickers half auch der Einsatz des erst kurzfristig aus Bochum verpflichteten Engelbrecht nicht.

Komplettiert wurde das Samstagsprogramm der 3. Liga mit dem direkten Duell der beiden Zweitvertretungen: Der BVB empfing Stuttgart in der Roten Erde und behielt alle drei Zähler im Ruhrgebiet. Verantwortlich dafür war Angreifer Ducksch, der in der 52. Minute den entscheidenden Treffer zum 1:0-Sieg erzielte. Dabei war der 19-Jährige erst kurz zuvor - so wie Durm und Bandowski auch - aus dem Trainingslager der ersten Mannschaft zurückkehrt waren.

Frahn sorgt für den RBL-Debütsieg

Daniel Frahn
Die Entscheidung: Leipzigs Daniel Frahn schlenzt den Ball zum Siegtor in Halle ins Netz.
© imago

Mit einem mitteldeutschen Duell startete die 3. Liga in ihre sechste Spielzeit: Am Freitagabend siegte der finanzstarke Neuling RasenBallsport Leipzig mit 1:0 beim Nachbarn Hallescher FC. Matchwinner für die Bullen war einmal mehr Frahn. Der Kapitän zeichnete sich mit seinem wunderschön anzusehenden Treffer in der 23. Minute für den Sieg verantwortlich. Im zweiten Durchgang kamen die Sachsen-Anhalter dann besser in die Partie, doch die Leipziger retteten die drei Punkte über die Zeit.

Diese Spieler führen die Drittligisten an
Die Kapitäne der 3. Liga
Aytac Sulu (27, vom Trainer bestimmt)
SV Darmstadt 98

Aytac Sulu (27, vom Trainer bestimmt)
© imago

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