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23.05.2013, 14:41

Osnabrücks Trainer setzt auf Euphorie und Nervenstärke

Ukrow: "Nicht zuviel nachdenken"

Zehn Tage ist Alexander Ukrow Cheftrainer des VfL Osnabrück, wenn er am Freitag im ersten Relegationsspiel gegen Dynamo Dresden auf der Bank Platz nimmt. Der 42-Jährige, der das Traineramt von Claus-Dieter Wollitz übernahm, steht vor der größten Herausforderung seiner noch jungen Trainerkarriere. Dabei konnte er seinen ersten Erfolg bereits feiern.

Alexander Ukrow (Interimstrainer, VfL Osnabrück)
"Jeder wird Fußballer und Trainer, um bei solchen Begegnungen dabei zu sein", freut sich Osnabrücks Trainer auf die Relegationsspiele gegen Dresden.
© imagoZoomansicht

Denn mit dem Erreichen des dritten Platzes hatte bei den Niedersachsen keiner mehr gerechnet. Entsprechend emotional verlief der Einstand von Ukrow, der beim entscheidenden Spiel gegen Aachen erstmals als Nachfolger von Wollitz auftrat. "Ich hatte in der zweiten Halbzeit häufiger gefragt, wie es in Heidenheim steht. Im Stadion herrschte eine komische Stimmung. Das Handynetz war nicht optimal, deshalb kannte kaum jemand das Ergebnis aus Heidenheim", beschrieb der VfL-Interimscoach gegenüber DFB.de die Spannung, die bei Mannschaft und Anhängern herrschte, und sich erst entlud, als mit dem Endergebnis aus Heidenheim das Erreichen der Relegation amtlich war.

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Vorfreude auf große Kulisse

Ukrow sieht die Favoritenrolle trotz der Nervenstärke seiner Mannschaft und der in Osnabrück herrschenden Euphorie auf Seiten der Dresdner. "Ich erwarte zwei enge Spiele. Es geht für uns darum, trotz der angespannten Situation mit der nötigen Ruhe zu agieren. Man darf nicht zuviel nachdenken, sonst werden die Beine schwer", warnt der VfL-Coach. Dennoch freut er sich gemeinsam mit seinem Team auf "zwei Begegnungen vor einer riesigen Kulisse und unter großer medialer Beobachtung". Welche Wellen solche Partien schlagen können, weiß Ukrow von 2011: Der damalige U-17-Trainer verfolgte das Relegations-Rückspiel zwischen dem VfL und Dynamo live im Stadion und musste mit ansehen, wie die Lila-Weißen in die 3. Liga abstiegen.

Ukrows Zukunft ist noch offen

Unabhängig davon, wie die Relegation in dieser Saison für Osnabrück endet, steht die Zukunft des Interimstrainers noch nicht fest. "Wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf die Relegation. Ich habe nicht die für die 3. Liga erforderliche Fußballlehrer-Lizenz, mein Vertrag läuft noch ein Jahr", liegen die Prioritäten des gebürtigen Berliners, der in seiner aktiven Zeit auf 48 Zweitligaeinsätze kam, zunächst auf den beiden Spielen. Schließlich ist für ihn eines klar: "Jeder wird Fußballer und Trainer, um bei solchen Begegnungen dabei zu sein."

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Emotionales Duell

Hoch her ging es im Jahr 2011 in den beiden Relegationsspielen zwischen dem VfL Osnabrück und Dynamo Dresden. Am 24. Mai feierten die SGD-Anhänger an der Bremer Brücke den Aufstieg - nach Verlängerung.
© Getty Images / imago

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23.05.13
 

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weitere Infos zu Ukrow

Vorname:Alexander
Nachname:Ukrow
Nation: Deutschland
Verein:VfL Osnabrück

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