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18.05.2013, 15:40

KSC ist Meister - Heidenheim verspielt Aufstiegsrelegation

Osnabrück ist Dritter! SV98 und Babelsberg steigen ab!

Osnabrück geht in die Aufstiegsrelegation! Im Rennen um Platz drei fing der VfL die Heidenheimer noch ab, die zu Hause gegen den OFC nicht über ein 0:0 hinauskamen. Sogar Münster zog noch am FCH vorbei. Die Preußen schickten zudem Babelsberg in die Regionalliga. Dort findet sich auch Darmstadt wieder, nachdem die "Lilien" gegen die Stuttgarter Kickers, den Ex-Klub von Trainer Dirk Schuster, im Abstiegsendspiel nicht den benötigten Dreier holten. Gerettet ist neben den Schwaben auch Dortmund II, das beim VfB II alles klar machte. Die Meisterschaft sicherte sich der KSC im Fernduell mit Bielefeld.

Der Kampf um Platz drei: Osnabrück macht's!

Enttäuschung pur: Titsch-Rivero verpasst mit Heidenheim die Aufstiegsrelegation.
Enttäuschung pur: Titsch-Rivero verpasst mit Heidenheim die Aufstiegsrelegation.
© imagoZoomansicht

"Das wollen wir nicht mehr hergeben - und das werden wir nicht mehr hergeben", gab sich Frank Schmidt vor dem Duell gegen Offenbach kämpferisch. Doch Heidenheim gab Rang drei noch her! Der FCH musste sich gegen den OFC mit einer Nullnummer begnügen. Zu wenig für die zwölf Spiele in Folge ungeschlagene Schmidt-Elf, denn am Ende fehlte wie schon in der letzten Saison ein Punkt auf Platz drei.

Den schnappte sich Osnabrück. Die "Lila-Weißen" ließen sich von dem Trubel um die Rücktrittsankündigung und die dann folgende Entlassung von Trainer Claus-Dieter Wollitz nicht beirren, fegten auch dank zweier Treffer von Piossek das am Ende dezimierte Schlusslicht Aachen vom Feld und fordern nun den 16. der 2. Bundesliga in der Relegation heraus. "Wir werden die ganze Enttäuschung und Aufregung umsetzen in positive Energie", hatte Interimscoach Alexander Ukrow versprochen, das Team nahm ihn beim Wort.

Sehr zum Missfallen von Münster, das sich zwar dank der besseren Tordifferenz noch an Heidenheim vorbeischob, an Osnabrück aber nicht mehr vorbeikam. Da half auch ein 4:1-Erfolg gegen Babelsberg trotz Rückstand nicht.

Abstieg: Darmstadt und Babelsberg erwischt's

Für Münster bedeutet der Erfolg Rang vier und damit wenigstens die Teilnahme am DFB-Pokal, für die Filmstädter heißt es Abschied nehmen aus Liga drei. "Vielleicht gelingt es uns, eine Wende zu erzwingen", hatte der sportliche Leiter Almedin Civa vergeblich auf ein gutes Ende gehofft.

Obenauf: Stuttgarts Braun gegen Darmstadts Behrens.
Obenauf: Stuttgarts Braun gegen Darmstadts Behrens.
© imagoZoomansicht

Ebenso wie Darmstadt, das im "Endspiel" gegen die Stuttgarter Kickers nicht über ein 1:1 hinauskam. "Eine sehr gute Chance drinzubleiben" sah Kickers Trainer Massimo Morales, sein Team ging am Böllenfalltor vor über 10000 Zuschauern durch Dicklhuber auch mit 1:0 in Führung. Die Mannschaft von Dirk Schuster, bis vergangenem Herbst noch für die Schwaben verantwortlich, rannte dem Treffer lange hinterher. Als da Costa kurz vor dem Ende traf, keimte bei den "Lilien" Hoffnung auf, es reichte aber nicht. Auch nicht der eine Zähler, weil gleichzeitig Dortmund II dank eines Ducksch-Tores beim VfB Stuttgart II gewann, zum fünften Mal in Serie ungeschlagen blieb (2/3/0) und so über dem Strich blieb.

Der KSC steigt als Meister auf - Klos und Fink holen die Torjägerkanone

Das Thema Meisterschaft war früh entschieden! "Wir wollen das Maximum", hatte Trainer Markus Kauczinski nach dem vollzogenen Aufstieg des KSC erklärt, im Fernduell mit Bielefeld legte Karlsruhe dann auch schnell den Grundstein für Platz eins. Spätestens nach Calhanoglus 3:0 in der 21. Minute war das Spiel bei Wehen Wiesbaden und auch die Titelvergabe entschieden. Der KSC siegte 4:2. Bielefeld, vor der Partie punktgleich, aber mit der schlechteren Tordifferenz, konnte da nicht mithalten, zumal es in Burghausen beim 0:1 nichts zu holen gab. Zumindest sicherte sich Arminias Klos mit insgesamt 20 Treffern dennoch die Torjägerkanone in der 3. Liga - zusammen mit Anton Fink.

Nullnummer bei Schwartz-Abschied

Der markierte für Chemnitz den 5:0-Schlusspunkt gegen Unterhaching. Der CFC nutzte nach dem Pokal-Aus gegen RB Leipzig (2:4) in der Liga gegen die SpVgg die Chance auf etwas Wiedergutmachung - vor allem Förster. Der schlug beim 5:0 gleich dreimal zu. Das Ost-Duell zwischen Rostock und Erfurt war das letzte Liga-Spiel für Alois Schwartz auf der Bank der Thüringer, er sah eine Nullnummer. Halle verabschiedete sich von seinen Fans mit einem 2:1 gegen den 1. FC Saarbrücken.

 
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