Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

11.05.2013, 15:49

37. Spieltag: Offenbach gesichert - Münster fällt zurück

Ziel erreicht: Bielefeld und Karlsruhe steigen auf!

Die Spannung war zu greifen, die ersten Entscheidungen im engen Aufstiegsrennen der 3. Liga sind gefallen: Der Karlsruher SC steigt trotz eines Punktverlustes gegen Hansa Rostock ebenso auf wie Bielefeld, dass sich im Aufstiegs-Derby mit 1:0 gegen Osnabrück durchsetzte. Heidenheim hat nun im Rennen um Rang drei die Nase vorne. Im Abstiegskampf hat sich Offenbach in Sicherheit gebracht, Darmstadt hofft nach dem 4:2 in Erfurt. Unmittelbar über dem Strich stehen die Stuttgarter Kickers und BVB II nach Remis gegen Chemnitz und Halle.

Sebastian Hille
Kopfball ins Aufstiegs-Glück: Sebastian Hille lässt sich für seinen Siegtreffer feiern.
© Getty ImagesZoomansicht

Hille lässt die Alm erbeben

Zu einem echten Aufstiegs-Derby kam es am Samstag auf der Bielefelder Alm: Die zweitplatzierten Arminen empfingen den Tabellendritten aus Osnabrück, 26.500 Fans, darunter rund 7.000 Anhänger der Lila-Weißen, waren dabei. Mit der Aussicht auf eine Aufstiegsfeier begannen die Ostwestfalen etwas schwungvoller, ohne allerdings zu guten Gelegenheiten zu kommen. Der VfL arbeitete sich immer besser in die Partie, sodass der erste Durchgang insgesamt ausgeglichen war - mit dem passenden Ergebnis: 0:0.

Die erste Chance des zweiten Durchgangs nutzte die Elf von Trainer Stefan Krämer dann aber: Testroet wurde noch weit nach außen abgedrängt, seine Flanke köpfte Hille im Anschluss allerdings sicher ein. Der Weg war bereitet und die Arminen ließen sich von diesem nicht mehr abbringen. Durch den knappen Derby-Sieg sicherten sich die Ostwestfalen das Ticket für Liga zwei. Für den VfL wird es nun hingegen schwer, vor dem letzten Spieltag sind die Osnabrücker nur noch auf Rang vier notiert.

- Anzeige -

Karlsruhe im Schongang zum Aufstieg

Endgültig den Aufstieg feiern kann auch der Karlsruher SC. Im Heimspiel gegen Hansa Rostock zeigten die Badener zwar keine gute Leistung und lagen durch ein Abstauber-Tor von Plat auch verdient hinten. Nach einer Calhanoglu-Ecke kam Kempe frei zum Schuss und sorgte in der Schlussphase für den 1:1-Ausgleich. Letztlich war es egal: Aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz ist der KSC nicht mehr von einem Aufstiegsrang zu verdrängen, der Wunsch von Krebs ("Wir wollen das am Samstag in unserem Stadion klarmachen.") ging in Erfüllung. Die Rostocker scheinen ihrem Trainer Marc Fascher einen guten Abschied bereiten zu wollen: Der Vertrag des 44-Jährigen wird nicht verlängert.

Im Aufstiegsrennen deutlich ins Hintertreffen geraten ist Preußen Münster. Nach der überraschenden Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers (0:1) stand der SCP vor dem Auftritt bei der SpVgg Unterhaching mit dem Rücken zur Wand. Gegen die zuletzt formschwachen Oberbayern musste im Aufstiegsrennen unbedingt ein Dreier her - doch damit wurde es nichts. Rohracker versetzte den Münsteranern den ersten Schock mit seinem Treffer in der 20. Minute, kurz nach der Pause folgte der zweite Schlag: Kirsch musste mit Gelb-Rot vom Platz. Mit Menga und Nazarov brachte SCP-Trainer Dotchev zwei frische Angreifer, doch zur Wende reichte es nicht mehr. Im Gegenteil: Schweinsteiger per Elfer und Voglsammer sorgten für eine derbe 3:0-Packung.

Wieder mittendrin im Geschehen ist der 1. FC Heidenheim. Das Team von der Ostalb verbuchte am Samstag einen Pflichtsieg beim 1. FC Saarbrücken und liegt dank der Punktverluste von Osnabrück und Münster nun auf Relegationsrang drei. Held des Tages war Niederlechner, der beide Tore zum 2:1-Sieg in Saarbrücken erzielte.

OFC gerettet, Stuttgarter Kickers müssen warten

Matthias Schwarz
Sein Tor sicherte dem OFC den Klassenerhalt: Matthias Schwarz.
© imago

Auch im Abstiegskampf geht es eng zu. Ein Gewinner am Samstag waren die Kickers Offenbach. Nach sechs Spielen ohne Sieg gab es im hessischen Duell gegen Wehen Wiesbaden wieder einen Dreier. Schwarz sorgte mit seinem Treffer für den Erfolg, der die OFC-Anhänger aufatmen lässt: Sportlich ist der finanziell gebeutelte OFC damit gerettet.

Den endgültigen Befreiungsschlag hatten auch die anderen Kickers aus Stuttgart schon vor Augen. Gegen den Chemnitzer FC sorgte Torjäger Grüttner mit seinem Führungstreffer für große Erwartungen, die CFC-Joker Jansen aber zunichte machte. Der 25-Jährige besorgte den 1:1-Endstand und verschaffte den nun schon seit fünf Spielen ungeschlagenen Schwaben noch ein paar unruhige Tage: Am nächsten Samstag kommt es in Darmstadt zu einem echten Abstiegsendspiel - gegen Trainer Dirk Schuster, der zu Saisonbeginn noch bei den Kickers war!

Steegmann gibt Darmstadt Hoffnung

Der SV 98 hielt seine Hoffnungen mit einem 4:2 in Erfurt am Leben. Dabei lagen die Südhessen schon nach zwölf Minuten mit 2:0 vorne - das war ihnen in der 3. Liga noch nie gelungen. Doch noch in der ersten Hälfte glichen die Erfurter aus. Die Lilien rappelten sich auf und kamen durch Angreifer Steegmann, der insgesamt drei Treffer erzielte, zu zwei weiteren Toren.

Einen derben Rückschlag verbunden mit dem Sturz auf Rang 17 muss Babelsberg 03 verdauen. Gegen Burghausen unterlagen die Filmstädter glatt mit 0:4. Ein Ergebnis, das umso schlimmer erscheint, wenn man weiß, dass die Nulldreier fast eine Stunde in Überzahl spielten: Wacker-Innenverteidiger Omodiagbe flog schon in der 37. Minute vom Platz - da stand es lediglich 0:1.

Der Sprung über den ominösen Strich gelang hingegen Borussia Dortmund II. Nach dem 4:3 gegen Erfurt legten die Schwarz-Gelben durch das 2:2 gegen Halle zumindest einen Zähler nach. Ausgerechnet ein Eigentor von Knappmann egalisierte zunächst die frühe Führung durch Bakalorz. Als Furuholm die Sachsen-Anhaltiner sogar in Front gebracht hatte, gelang Halstenberg per Freistoß zumindest noch das Tor zum 2:2-Unentschieden. Mehr war drin, doch in der Schlussphase ließ Bakalorz einen Elfmeter ungenutzt.

Vorerst das letzte Drittliga-Spiel auf dem Tivoli

Einen versöhnlichen Abschied aus der 3. Liga legte vor heimischem Publikum - knapp 9000 waren gekommen - Alemannia Aachen hin. Als Tabellenletzter längst abgestiegen, schlugen die Alemannen Stuttgart II mit 4:2. Der 20-jährige Leipertz leitete den Erfolg mit dem 1:0 ein und markierte mit seinem fünften Saisontreffer auch den Schlusspunkt.

Aufstiegsbilder aus Baden und Ostwestfalen
Karlsruhe und Bielefeld steigen auf
Die Mannschaft von Arminia Bielefeld
Geschafft!

Arminia Bielefeld hat nach zwei Jahren in der 3. Liga die Rückkehr in die 2. Bundesliga geschafft.
© Picture Alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
11.05.13
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -