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05.05.2013, 16:04

36. Spieltag: Big Point für Osnabrück, Münster und FCH patzen

KSC: Last-Minute-Sieg in Darmstadt

Im spannenden Aufstiegsrennen hatte der KSC mit einem späten Sieg in Darmstadt das letzte Wort und bleibt an der Tabellenspitze. Am Samstag ließen Münster (0:1 gegen Stuttgarter Kickers) und Heidenheim (2:2 gegen BVB II) Federn. Nutznießer war der VfL Osnabrück, der durch ein 1:0 über Burghausen auf Rang drei kletterte. Im Keller punktete zudem Babelsberg dreifach. Schon am Freitag hatte Bielefeld vorgelegt (1:0 beim VfB II) und den Karlsruhern kurzzeitig Rang eins geklaut.

Hakan Calhanoglu (mit Darmstadts Danny Latza) erzielte den entscheidenden Treffer für den KSC.
Hakan Calhanoglu (mit Darmstadts Danny Latza) erzielte den entscheidenden Treffer für den KSC.
© imagoZoomansicht

Am Sonntag holte sich der Karlsruher SC die am Freitag verlorene Tabellenführung von der Arminia wieder zurück - mit einem Last-Minute-Sieg bei den Lilien aus Darmstadt. 75 Punkte hat Karlsruhe nun auf dem Konto, zwei Zähler mehr als Bielefeld und eine deutlich bessere Tordifferenz. Lange Zeit hielten die stark abstiegsbedrohten Darmstädter gut mit und störten den KSC früh im Spielaufbau. Fast wäre die couragierte Leistung des Teams von Trainer Dirk Schuster mit einem Achtungserfolg belohnt worden, doch ein Freistoßtreffer von Calhanoglu (89.) machte alle Hoffnungen zunichte. Darmstadt bleibt auf einem Abstiegsplatz und hat nun drei Punkte Rückstand auf den Tabellen-17. Babelsberg. Dagegen haben die Badener angesichts der guten Ausgangsposition und des Restprogramms mit Rostock und Wehen Wiesbaden beste Aussichten auf eine direkte Rückkehr in die 2. Liga.

Staffeldt schickt den VfL auf Rang drei

Timo Staffeldt kommt gegen René Vollath zu Fall
Entscheidende Szene in Osnabrück: Timo Staffeldt kommt gegen René Vollath zu Fall, den Elfer nutzt er im Nachschuss.
© Getty ImagesZoomansicht

Der Samstag war in der 3. Liga der Tag der Verfolger. Mit Münster, Osnabrück und Heidenheim waren die Teams auf den Rängen drei bis fünf gefragt.

Mit einiger Mühe erledigte der VfL Osnabrück seine Heimaufgabe gegen Burghausen. Die Niedersachsen starteten sehr engagiert in die Partie, agierten in Tornähe aber zu ungenau. Noch in der ersten Halbzeit wurde VfL-Coach Claus-Dieter Wollitz von Schiedsrichter Tobias Stieler auf die Tribüne geschickt. Von dort sah er dann jedoch die Führung seiner Mannschaft mit dem Hauptdarsteller Staffeldt: Der Ex-Karlsruher holte einen Elfmeter heraus, scheiterte mit diesem an Vollath, nutzte dann aber den Nachschuss. Im zweiten Durchgang hielt Wacker besser dagegen und hatte durchaus den Ausgleich vor Augen. Mit großem Einsatz verteidigte Osnabrück aber den Vorsprung und hat damit in der kommenden Woche das anvisierte "Aufstiegs-Endspiel" in Bielefeld: Ein Sieg und die Lila-Weißen lassen die Arminen hinter sich.

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Punktgleich mit dem VfL war vor dem Spieltag der 1. FC Heidenheim - nach dem 2:2 gegen den BVB II liegen die Schwaben nun zurück. Als "unseren bisherigen Tiefpunkt" hatte Kapitän Schnatterer zuvor die Niederlage im Hinspiel bezeichnet, im Liga-Endspurt schmerzt der erneute Punktverlust gegen den Abstiegskandidaten doppelt. Die Dortmunder Führung durch Bakalorz konnte Innenverteidiger Kraus kurz vor der Pause noch egalisieren. Auf das 2:1 der Westfalen durch Treude fand Heidenheim erneut lange keine Antwort - ehe der Mann für die späten Tore wieder zuschlug. Schon beim 2:2 in Osnabrück hatte Kraus mit einem Tor in der Nachspielzeit die Aufstiegshoffnungen der Heidenheimer am Leben gehalten, gegen Dortmund schlug der Abwehrspieler in der 86. Minute zu und rettete dem FCH wenigstens noch einen Zähler.

Baumgärtel lässt die Preußen abrutschen

Abgeben musste Preußen Münster den begehrten Rang drei. Gegen die Stuttgarter Kickers tat sich der SCP schwer und musste in der Schlussphase sogar das 0:1 durch Baumgärtel hinnehmen, der einen Abpraller im Netz unterbrachte. Fast im Gegenzug bot sich Torjäger Taylor die große Möglichkeit, zumindest den Ausgleich zu erzielen, doch er brachte das Leder aus sechs Metern nicht im Tor unter. Ein Stuttgarter rettete auf der Linie und sicherte den Schwaben damit einen ganz wichtigen Dreier im Abstiegskampf. Die Preußen hingegen sind im Kampf um den Aufstieg nun ins Hintertreffen geraten und auf fremde Hilfe angewiesen.

Babelsberg siegt mit neuem Coach

Mit dem neuen Trainer Dietrich Timme fuhr Babelsberg einen wichtigen Dreier gegen Unterhaching ein. Die 2200 Zuschauer im Karl-Liebknecht-Stadion bekamen dabei einiges geboten: Eine schnelle Nulldreier-Führung, ein gehaltener Strafstoß und ein kurz vor der Pause im Nachschuss im Tor untergebrachter Strafstoß führten schließlich zu einer 2:1-Halbzeitführung der Babelsberger. Mit Essigs Treffer in der 78. Minute war der Erfolg der Filmstädter gesichert, der zumindest über Nacht einen Nichtsabstiegsplatz bringt.

Ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfen die finanziell gebeutelten Offenbacher. 693 Pflichtspiel-Minuten waren die Kickers ohne ein Tor geblieben und lagen in Rostock schon mit 0:2 zurück. Doch dann schlug Fetsch gleich doppelt zu und verschaffte dem OFC neben einem Punkt auch Hoffnung auf Besserung.

Endgültig nicht mehr für Liga 3 muss seit Samstag Alemannia Aachen planen. Durch das 0:1 in Halle durch Furuholms sechsten Treffer in der Rückrunde haben die Aachener auch rein rechnerisch keine Möglichkeit mehr, das rettende Ufer zu erreichen.

Im sächsisch-thüringischen Duell holte Erfurt die drei Punkte in Chemnitz durch zwei Tore kurz vor und nach der Pause. Der Anschlusstreffer durch Fink, den Rekordtorschützen der 3. Liga mit 56 Treffern in 104 Spielen, brachte keine Wende mehr.

Arminen legten vor

Johannes Rahn
Der Garant in Stuttgart: Johannes Rahn erzielte den 1:0-Siegtreffer und hievte die Arminen so auf Rang eins.
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Arminia Bielefeld qualifizierte sich am Dienstagabend mit einer veränderten Stammformation durch den Finaleinzug im Westfalen-Pokal bereits für die 1. Runde des DFB-Pokals. Damit ist ein Saisonziel erreicht, das zweite heißt Aufstieg. Die Elf von Trainer Stefan Krämer setzte sich in diesem Rennen zuletzt gegen Halle durch und hielt den Druck auf Tabellenführer Karlsruhe auch ohne den noch für ein weiteres Spiel gesperrten Torjäger Klos hoch. Am Freitagabend gastierten die Arminen beim VfB Stuttgart II - und gewannen knapp mit 1:0. Mann des Abends war Johannes Rahn, der sein Team damit zwischenzeitlich auf Rang eins hievte und dafür sorgte, dass die Bielefelder schon am nächsten Spieltag gegen Osnabrück den Aufstieg perfekt machen könnten.

Im zweiten Freitagspiel maßen sich die im Mittelfeld der Tabelle platzierten Klubs aus Wiesbaden und Saarbrücken. Nach einem 0:1-Rückstand drehte der SVWW die Partie komplett und gewann am Ende mit 3:1.

05.05.13
 
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