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18.04.2013, 14:47

Voskuhl relativiert die Mönig-Aussage

Aachen klärt die Stadionfrage

Sportlich musste Aachen mit dem 1:3 bei Rot-Weiß Erfurt einen weiteren Rückschlag hinnehmen, nach nur einem Punkt aus den letzten acht Spielen rückt der Klassenerhalt für das Schlusslicht in immer weitere Ferne. Doch zumindest vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Stadt Aachen kamen kleine Zeichen für den finanziell angeschlagenen Ex-Bundesligisten. Die Alemannia dürfte, sofern sie es sportlich doch noch schafft, weiter in der 3. Liga antreten.

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Der Aachener Tivoli
Soll die Heimspielstätte der Alemannia bleiben: Der Tivoli.
© imago Zoomansicht

Der Tabellenletzte steht sportlich wie finanziell vor dem Abgrund, das ist es nicht mehr wie ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass im Falle des Nichtabstiegs der DFB die Lizenz für die kommende Drittligasaison erteilte - unter der Auflage, ein Stadion nachweisen zu können. Und auch diese Frage hat sich geklärt, denn es wird für die Alemannen auf dem Tivoli weitergehen.

Die Stadt Aachen übernehme nach jetziger Kalkulation rund 1,5 Millionen Euro der Stadion-Betriebskosten für die nächste Saison, wie der Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Helmut Ludwig am Donnerstag wissen ließ. So lautet zumindest der Beschluss des Aachener Stadtrates. Die Alemannia selbst könne nur rund 500 000 Euro aufbringen.

Voskuhl rudert zurück

Für Aufsehen sorgte jüngst die Äußerung von Sanierungsgeschäftsführer Michael Mönig, beim Feststehen des sportlichen Abstiegs die Eröffnung des Insolvenzverfahrens anzustreben. Dies sei "keinesfalls ein Automatismus", stellte Holger Voskuhl im Gespräch mit dem kicker nun klar. "Wir streben die Eröffnung nicht an", so der Sanierungssprecher. Vielmehr habe Mönig gemeint, die vorzeitige Eröffnung sei nicht auszuschließen, zudem entscheide das Gericht.

"Seit dem Insolvenzantrag im November bemühen wir uns, den sportlichen fairen Wettbewerb aufrechtzuerhalten. Dass wir es bis hierhin geschafft haben, ist schon eine Leistung", unterstreicht Voskuhl. Ob im Fall des Abstiegs das Insolvenzverfahren eröffnet werde, hänge auch vom Zeitpunkt ab. "Dann werden wir das mit dem Gläubigerausschuss besprechen."

18.04.13
 

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Stadionkapazität: 32.960
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